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Rheinhessisches Fahrradmuseum

Im Anfang des 12. Jh. erstmals erwähnten und 1444 als Amtssitz der kurmainzischen Verwaltung erbauten Schloss Ardeck befinden sich die fünf Räume des Rheinhessischen Fahrradmuseums. Es ist das erste und einzige sportbezogene Museum in Rheinhessen. Fahrradfahren und Radsport haben seit über 100 Jahren in Rheinhessen eine gute Tradition.

Die Ausstellung zur Geschichte des Fahrrads und des Radsports im Schloss Ardeck gliedert sich in vier Abteilungen: Die erste Abteilung dokumentiert durch Schautafeln, Bilder und Exponate die Entwicklungsgeschichte des Fahrrads: Von der legendären Laufmaschine des Freiherrn von Drais, über die pedalgetriebene Michauline aus der Werkstatt der lothringer Fahrradbauer Pierre und Ernest Michaux (um 1861) bis zu einem Hochrad aus dem Jahre 1886.

Dem Fahrrad als Verkehrsmittel im Alltagsgebrauch, in Freizeit und Urlaub oder zum Radwandern widmet sich die zweite Abteilung. Alte und neue Herren- und Frauenfahrräder, Kinderfahrräder und Behindertenräder sowie allerlei Fahrradzubehör sind hier zu sehen. Die dritte Abteilung beschäftigt sich mit dem Radsport. Sporträder für Straße, Bahn und Halle prägen das Bild. Neben alten und neueren Rennrädern, Kunstfahr- und Radballrädern gibt es Utensilien wie Sporttrikots, Radbälle, Poloschläger, Pokale und Urkunden zu sehen. Mit dem Fahrrad in der Kunst beschäftigt sich die vierte Abteilung des Museums. Es gibt hier künstlerisch gestaltete Fahrradplakate zu sehen (u.a. von Henri Toulouse-Lautrec und Alfons Mucha) sowie Original-Fahrradmotive zeitgenössischer Künstler wie Ottmar Alt, Oliver Schollenberger, Friedel Klemm und Fahrradskulpturen von Castiglioni und Christoph Lahl, dem Mainzer Kunstpreisträger des Jahres 2001. Jährlich neue Sonderausstellungen vervollständigen das Angebot des Museums.

Das Museum arbeitet auf ehrenamtlicher Basis. Ein Förderverein unterstützt die materielle Ausstattung des Fahrradmuseums. Zu den Trägern des Museums gehören die Stadt Gau-Algesheim und der Radsportverband Rheinhessen.

Das Museum ist an allen Sonn- und Feiertagen von Ostersonntag bis zum 2. Sonntag im Oktober, dem Fest des Jungen Weines, von 11 - 17 Uhr.  Führungen für Gruppen können mit dem Museumsleiter Prof. Rösch unter den Telefonnummer 06131/72221 oder der Adresse Norbert.Diehl(at)online.de verabredet werden.

Für Einzelbesucher ist der Eintritt frei, über eine Spende freuen sich der Förderverein und die ehrenamtlichen Helfer, die Ihren Obolus in die Pflege des Museums und die Anschaffung von Exponaten investieren. Gruppen sprechen Ihren Beitrag mit dem Museumsleiter ab.

www.fahrradmuseum-rheinhessen.de


 

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