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Ein Tag im Fahrsicherheitszentrum

Für viele ist es ein Muss, Autoliebhaber wollen es sowieso und mancher glaubt, es würde seine Fahrkünste in Frage stellen - ein Fahrsicherheitstraining auf einem der speziell dafür hergerichteten Plätze in Deutschland. Oftmals werden sie vom ADAC auf dem Gelände bekannter Rennstrecken betrieben und bieten jede Menge Fahrspaß.

 Die Teilnahme an einen Fahrsicherheitstraining ist für die meisten Teilnehmer ein freiwilliges Vergnügen. Egal ob Basistraining, Intensivtraining oder Spezial-Training für Fortgeschrittene - das eigene Fahrverhalten und auch das des Fahrzeuges wird kritisch unter die Lupe genommen. Da schneidet ein älterer Fiat bei einer Vollbremsung schon mal besser ab als ein neuerer BMW, ein Peugot-Kleinbus driftet beim Kreiselfahren weniger als ein sportlicher Audi und alle haben das Gefühl sich in einem Vergnügungspark aufzuhalten.

Dennoch steht der Lernaspekt bei Fahrsicherheitstrainings im Mittelpunkt. Unvermittelt fällt dem einen oder anderen wieder ein, was er vor Jahren in der Fahrschule schon lernte. Fahranfänger probieren sich auf unbekanntem Terrain und die alten Hasen zeigen was sie können. Allen wird dann auch wieder bewußt, dass Autofahren nicht einfach nur Spaß ist sondern immer ein Balanceakt zwischen fahrerischem Können, physikalischen Regeln und technischen Fahrhilfen.


 

Am Anfang eines Fahrsicherheitstrainings steht eine theoretische Unterweisung in der auch die wichtigsten Verhaltensregeln auf der Strecke abgeklärt werden. Dann geht es gemeinsam auf die Strecke. Erste leichte Übungen beim Slalomfahren um die rot-weißen Hütchen geben ein Gefühl für das was kommt. Dabei bleibt nicht jeder Kegel stehen und mancher wundert sich über die mangelnde Übersicht im Fahrzeug, die auch oft mit falscher Sitzhaltung zusammenhängt. Danach werden die Bremsen strapaziert. Vollbremsungen auf trockenem oder nassem Grund, in Kurven und bergab machen das unterschiedliche Bremsverhalten eines Fahrzeuges deutlich. Das Fahren über eine Versatzplatte stellt höchste Ansprüche an die Reaktionen des Fahrers. Dabei wird mit einer Schleuderplatte die Hinterachse plötzlich versetzt wodurch das Fahrzeug zum Schleudern neigt. Das Kreiselfahren auf nasser Strecke mit ständig steigender Geschwindigkeit bis hin zum Driften erinnert schon an Stuntfahren. Letztendlich das Erlebnis Auqaplaning. Hier erfährt jeder wie sich ein Fahrzeug anfühlt welches praktisch nicht mehr lenkbar ist.

Alles in allem eine Riesengaudi mit hohem Lerneffekt bei moderaten Preisen. Und die Heimfahrt fällt dann schon etwas bewusster aus.

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