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Feuerwehr Oldtimer

Feuerwehr-Oldtimer haben nicht nur für Feuerwehrleute ihren Reiz.
In den 60-er Jahren wurden zwar viele Oldtimer aus Platzmangel abgeschafft, aber heute erleben sie ein Come Back und werden fieberhaft gesucht, zurückbeschafft und aufwendig restauriert.

Nicht nur viele Feuerwehren hegen und pflegen einige ihrer alten Veteranen, um sie auf Feuerwehrfesten zur Schau zu stellen. Es gibt sogar Feuerwehrmuseen, und mancher private Liebhaber ist stolzer Besitzer einer eigenen, alten Feuerwehr.

Um 1600 herum bis ca. 1910 gab es es noch pferdebespannte Löschfahrzeuge mit Handdruck- oder ab Ende des 19. Jahrhunderts Dampfdruckspritzen, die ab 1900 zum Teil schon mit Drehturmleitern ausgestattet waren.


 

Ein altes, motorgetriebenes Löschfahrzeug ist das LF 15 von Magirus aus dem Jahre 1923 mit offener Bauweise, bei dem die Mannschaft während der Fahrt im Freien saß.

1927 gab es schon 70 PS-starke Drehleiterfahrzeuge wie die KL 26 (Magirus), die die Leiter mit einer Steighöhe von 26 Metern durch Kohlensäuredruck erzeugt von Gasflaschen ausfahren konnten.
Mit Begin der dreißiger Jahre bestand der Leitersatz von Drehleiterfahrzeugen aus genieteten Ganzstahlprofilen, wie bei der DL 26 (Magirus).
Die Kraftfahrspritze 25 (KS 25, später LF 25) wurde von Magirus, Mercedes-Benz, Büssing und MAN hergestellt.

Die Baureihe war bis in die 60er Jahre hinein im Einsatz.
Ein gefragtes Modell war auch die 2,5 Tonnen schwere, rechtsgesteuerte Benz-Kraftfahrspritze aus dem Jahr 1926 mit Messingarmaturen und Glocke, die sich mit ihrer Vollgummibereifung selbst durch die Trümmer des Zweiten Weltkriegs schlug.

In den 60-er Jahren war die übliche Lackierung von Feuerwehrfahrzeugen rot/schwarz. Schwarz lackiert waren Stoßstange, Rammschutz und die Kotflügelrundungen. Da diente zum Beispiel als Brandbekämpfungsfahrzeug für eine Führungskraft und 8 Einsatzkräfte das LF 8 TS, mit einem 4 Zylinder Benziner-Motor und einer Leistung von 80 PS / 59 KW.

Die Vorbaupumpe wird bei diesem Modell vom Fahrzeugmotor angetrieben und im Fahrzeugheck befindet sich eine eingeschobene Tragkraftspritze mit einer Förderleistung von 800 Litern pro Minute.
Als Löschmittel dient der Löschgruppe hier kein Wassertank, sondern 60 Liter Schaummittel verteilt auf drei Behälter. Rettungsgerät ist eine vierteilige Steckleiter, die auf dem Fahrzeugdach mitgeführt wird.

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