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Die Luftfahrt bis 1945-Meilenstein der Geschichte

Der Luftraum faszinierte die Menschheit vom Anbeginn der Zeit an .Dieser leere Raum, welcher exklusiv nur wenigen Lebewesen vorbehalten war, spornte die Menschen von je her zum träumen an. An der Herausforderung eine technische Lösung zur Eroberung des Luftraumes zu finden, scheiterten die Menschen seit der Antike. Am 17. Dezember 1903 jedoch gelang es den Gebrüdern Wright das erste funktionsfähige Flugzeug zu konstruieren, mit welchem ein andauernder, erfolgreicher Motorflug möglich war und somit widerlegten sie das Fliegen als Privileg der Götter. Nach Jahrtausenden des Stillstands, sollte sich das Flugzeug nun schneller entwickeln als jede andere Menschheitserfindung zuvor und es wurde zum Motor des 20. Jahrhunderts.

Die Erfindung der Gebrüder Wright legte den Grundstein für viele, aus heutiger Sicht historischen, Flugzeuge.

Der erste kommerzielle Flug der Lufthansa mit der Fokker-Grulich F II fand am 6. April 1926 statt und führte von Berlin nach Zürich. Diese Maschine wurde bereits schon 1919 gebaut und war für fünf Passagiere in geschlossenen Kabinen konstruiert. Sie besaß eine Reisegeschwindigkeit von rund 120 Kilometern pro Stunde und eine Flügelspanne von 16,10 Metern. Die Fokker-Grulich F II war ausschließlich für den Passagierverkehr gebaut und verfügte über eine Reichweite von 1200 Kilometern.


 

Die Fokker-Grulich wurde schon bald darauf durch die Junkers G 24 ergänzt. Diese wurde auch im Jahr 1926 für den Passagierverkehr bereitgestellt. Sie war größer, schneller und hatte eine größere Reichweite und wurde in Dessau im berühmten Junker Werk gebaut.

Die ersten Internationalen Flüge waren durch „Tante Ju“, der Junkers Ju 52, möglich. Sie wurde 1932 in Dienst gestellt und war sogar bis 1945 im Einsatz. Sie konnte 17 Passagiere in eine komfortabele Kabine aufnehmen. Am Anfang war sie nur im europäischen Luftraum tätig, später wurde sie rund um die Welt eingesetzt. Bei der Lufthansa sind sogar heute noch Rundflüge mit der Junkers Ju 52 buchbar.

Die Luftfahrt hat jedoch neben dem kommerziellen Sinn noch den des Krieges. Besonders gefürchtet im zweiten Weltkrieg, war die Fieseler Fi 156. Diese hatte ihren Erstflug am 24.4. 1936 und war mit einem Maschinengewehr Kaliber 7,92,mit bis zu drei 50 Kilo Bomben oder mit 48 Schüttbomben ausgestattet. Besonders gefürchtet bei den Alliierten war die große Reichweite, welche 600 Km betrug und für ein Kriegsflugzeug enorm hoch war.


 

Der Standardjäger im zweiten Weltkrieg war die Messerschmitt BF 109, diese gehört noch heute zu den meistgebauten Jägern der Welt, insgesamt gab es 33.000 Stück. Der erste Kampfeinsatz erfolgte mit der Legion Condor im spanischen Bürgerkrieg, schnell wurde sie jedoch auf jedem Kampfschauplatz in Europa eingesetzt. Ihr Typ war ein so genannter Jagdeinsitzer und hatte als Bewaffnung zwei 13mm Maschinengewehre und drei 20mm Kanonen. Die Vorgänger der Messerschmidt BF 109 waren die BF100 oder die berühmte ME 323.
Auch Junkers baute Flugzeuge für den Krieg. Das erste Ganzmetallflugzeug war die Junkers J9, welches schon im ersten Weltkrieg ihren Einsatz fand. Ihr Prototyp flog im Jahre 1917.

Sie hatte als Bewaffnung zwei MG 0815, welche noch bei der Höchstgeschwindigkeit von 220 Km/h problemlos funktionierten.
Die Heinkel HE 66 war eine der ersten Sturzbomber, welche aber auch als Aufklärer benutzt wurde. Sie wurde ab 1934 gebaut. Das erste militärisch genutzte so genannte Schwimmerflugzeug war die Heinkel HE 115. Sie wurde ab 1935 gebaut und gehörte technisch gesehen zu einem Hochseefähigem Torpedo und Aufklärungsflugzeug. Den Briten gelang es sogar drei dieser Flugzeuge zu kapern und nutzte sie fort an im Mittelmeer selber.

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