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Vollkasko oder Teilkasko - Wann lohnt sich welche Versicherung für Oldtimer?

Oldtimer-Besitzer können aufatmen, denn für sie gibt es spezielle Versicherungspolicen, die es in sich haben. Im Vordergrund stehen nicht die Regional- oder Schadensklassen, sondern einzig der Zustand, der Wert und das Alter des Fahrzeuges. Im Gegensatz zu einfachen KFZ-Versicherungen werden keinerlei Einstufungen in Schadensfreiheitsklassen vorgenommen, selbst nach einem Unfall findet keine Hochstufung statt. Daher können die Versicherungstarife sehr niedrig und sparsam kalkuliert werden. Aber warum erhalten Oldtimer-Besitzer dieses Privileg?

Ob Vollkasko oder Teilkasko - Oldtimerbesitzer fahren günstig

Ganz gleich ob es sich um eine Vollkasko oder Teilkaskoversicherung handelt, Oldtimerbesitzer können ihr Fahrzeug zu besonders günstigsten Konditionen versichern. Dies liegt vorrangig daran, dass die Fahrzeughalter ihre Schätze lieben und dementsprechend hegen und pflegen. Oftmals werden die Oldtimer nur sehr selten gefahren - und wenn, dann nur mit besonderer Vorsicht. Versicherer gehen in diesem Zusammenhang davon aus, dass Schadensfälle äußerst gering sind. Und wo keine großen Schäden zu erwarten sind, entstehen auch keine immensen Kosten.
Also können Vollkasko und Teilkasko Versicherungen für Oldtimer niedrig kalkuliert und günstig angeboten werden. Voraussetzung zum Abschluss einer entsprechenden Oldtimer-Versicherung mit Vollkasko oder Teilkasko ist jedoch, dass das Fahrzeug mindestens 20 Jahre alt ist, sich in einem gut erhaltenen Originalzustand befindet und der aktuelle Marktwert bei mindestens 4.000 bis 5.000 Euro liegt.

Vollkasko oder Teilkasko für den Oldtimer

Doch trotz der möglichen günstigen Konditionen einer Oldtimer-Versicherung stellt sich die Frage, ob eine Vollkasko oder Teilkasko Police abgeschlossen werden soll. Die Entscheidung hierüber ist jedoch von unterschiedlichen Faktoren abhängig. Vordergründig steht die Frage im Raum: "Wie gefährdet ist das Fahrzeug?" Eine Teilkasko Versicherung für einen Oldtimer versichert das Fahrzeug in der Regel gegen Diebstahl und Raub, gegen Explosionen, Blitzschlag, Brandschäden, Hagelschäden, Schäden aufgrund von Überschwemmung und Sturmschäden. Außerdem ist das Fahrzeug bei Schäden aufgrund von Kurzschlüssen, Marderbissen und Vandalismus abgesichert. Ferner sind Kollisionen mit Tieren, Transportschäden und Glasbruchschäden inbegriffen. Wobei einige Schadensursachen auch einen Selbstbehalt erfordern. Die detaillierten Leistungen können sich allerdings von Versicherer zu Versicherer unterscheiden.

Die Vollkaskoversicherung beinhaltet dagegen sämtliche Leistungen, die auch in einer Teilkasko enthalten sind. Darüber hinaus sind aber auch selbst verschuldete Unfallschäden mitversichert. Auch mutwillige Beschädigungen durch Dritte können mithilfe einer Vollkaskoversicherung für den Oldtimer abgesichert werden. 

Die Qual der Wahl

Welche Versicherungsvariante nun die Beste ist, hängt insbesondere vom Gebrauch des Fahrzeuges ab. Sofern das Fahrzeug ausschließlich in der Garage steht, sollte eine Teilkaskoversicherung durchaus genügen. Wird das Fahrzeug dagegen regelmäßig genutzt, ist eine Vollkaskoversicherung nicht zu unterschätzen. Aber auch bei unregelmäßigem Gebrauch kann sie sehr nützlich sein,  insbesondere da sich die Konditionen sehen lassen können.

 

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