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Der VW Käfer

Ein Symbol des deutschen Wiederaufbaus ist der VW Käfer. Wurden 1949 bereits 25000 Käfer in der Automobilfabrik hergestellt, so stieg die Produktionszahl dieses beliebten Fahrzeugs zwei Jahre später auf ein Zehnfaches. VW richtete zur Feier eine Verlosung innerhalb der Belegschaft aus und verschenkt das 250000ste Exemplar. Im Juli 1951 kommt das erste Exportmodell aus der Volkswagenfabrik, das mit viel Chrom ausländische Käufer lockt. Bereits drei Jahre später kann VW stolz auf seinen millionsten Käfer blicken.

Viele Veränderungen durfte das beliebte Automobil erfahren, bis schließlich im Jahre 1960 die Winker, die bis zu diesem Zeitpunkt als Richtungsanzeiger dienten, durch Blinker ersetzt wurden, die nun fest mit den vorderen Kotflügeln in Verbindung standen. Die hinteren Rück- und Bremslichter wurden parallel zu dieser Veränderung ebenfalls an den Kotflügeln in einem Gehäuse angebracht. Und das Beste für die eingeschworene Käuferschaft war, dass die PS-Zahl auf 34 PS angehoben wurde. So konnten die passionierten VW-Käfer-Fahrer nun in rasanterer Fahrt durch die Lande preschen und hatten dafür auch eine neu entwickelte Scheibenwischanlage und ein Scheinwerferlicht, das den rechten Straßenrand des Nachts sichtbar werden ließ. Das Exportmodell bekam sogar noch ein vollsynchronisiertes Vierganggetriebe. Diese Verbesserungen brachten nun den Ehrgeiz der Konkurrenz auf den Plan, die Volkswagen zu weiteren Verbesserungen animierten. Direktor Nordhoff vergrößerte den Kofferraum und der VW hatte nun ein technischen Standard erreicht, der den Erfolgsweg von Volkswagen weiter ansteigen ließ.


 

Der VW Käfer erfuhr in den Jahren danach noch weitere Verbesserungen wie senkrecht stehende Scheinwerfer und Verbesserungen im Innenraum, ebenfalls angeregt durch weiter entstehende Konkurrenz am Automarkt. Ein völlig neues Modell eroberte 1970 den Markt und holte weitere Pluspunkte bei den Liebhabern des Käfers und bei neuen Käufern. 50 PS und verbesserte Technik an den Achsen brachten neuen Komfort beim Fahrverhalten und bei der Beschleunigung und beim Verstauen des Gepäcks.

Die Verkaufszahlen stiegen bis zum Weltmeisterrang und der VW Käfer blieb bis ins Jahr 1974 das am meisten gekaufte Fahrzeug in Deutschland. Dann allerdings brachte Volkswagen selbst des Käfers Konkurrenz auf den Markt und stellte den deutschen Autofahrern seinen W Golf vor. Die Ölkrise schließlich fegte den geliebten Käfer wegen seinem hohen Benzinverbrauch vom Markt.

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