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Der VW Transporter (BULLI)

Die Geschichte des VW Transporters geht zurück bis auf den Plattenwagen, der von Volkswagen ursprünglich zur Bewältigung interner Transportaufgaben im Jahre 1945 entwickelt worden war. Unter Verwendung der Bodengruppe des VW Käfer wurde die Hinterachse einfach mit einer Fahrerkabine ausgestattet. Als Ladepritsche wurde eine Plattform vor das Fahrerhaus montiert. Die 50 PS starken Wagen mit einer Spitzengeschwindigkeit von 50 km/h wurden auf dem Werksgelände der Wolfsburger noch bis Mitte der 80er Jahre eingesetzt.
Die Erfolgsgeschichte des Bulli begann dann mit der Idee des niederländischen Autohändlers Ben Pon im Jahr 1947, der zuvor vergeblich versucht hatte den Plattenwagen in den Niederlanden zuzulassen. Nach dem Vorbild des Plattenwagen aus dem Hause VW rollte bereits 1950 der erste T 29 Transporter vom Band. Erst die Entwicklung einer selbsttragenden Konstruktion und der im Gegensatz zur Käfertechnik viel stabiler gebauten Fahrwerksteile verhalfen den Autobauern zum gewünschten Erfolg.


 

Diese Prototypen verfügten über einen 25 PS starken Vierzylinder Boxer-Motor, der mit einer Luftkühlung funktionierte, im Heckbereich angesiedelt war und immerhin eine Spitzengeschwindigkeit von 80 km/h aufwies. Schon 1951 wurde das erste überarbeitete Modell des VW Transporters vorgestellt, der sich schon bald zum Aushängeschild der Modellreihe mausern sollte - der T 1 Samba-Bus. Er bestach wie auch die anderen Spezialfahrzeuge nicht mehr nur durch Funktionalität, sondern auch durch zahlreiche liebevoll gestaltete Details überzeugte, die mehr an eine Limousine als an ein Nutzfahrzeug erinnerten. Produziert wurde der T1 in Deutschland bis 1967, in Brasilien sogar bis 1975. Erhältlich war er in verschiedenen Karosserieversionen, als Kleinbus, Kastenwagen und auch als Pritschenwagen.
Die zweite Transporter Generation kam dann 1967 auf den Markt, nunmehr noch sicherer, leistungsfähiger und größer entwickelte sich der T2 auch zu einem Exportschlager.
Der Name Bulli übrigens hatte lange keinen offiziellen Status, denn die Traktorenfirma Lanz hatte bereits viel früher diesen Begriff für eines seiner Traktorenmodelle geschützt. Seit 2007 besitzt VW jedoch die Rechte an diesem Namen, die sie zum 60. Jubiläum des Wagens von der Kässbohrer Geländefahrzeug AG übernahm. Einen Namen machte sich der Volkswagen Transporter als Symbol des deutschen Wirtschaftswunders und später als bevorzugtes Transportmittel der Hippiebewegung. Weltweit schätzen seine Fans noch heute die Zuverlässigkeit diese besonders preisgünstigen Nutzfahrzeugs.

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