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Oldtimer von Opel

Der bekannteste Oldtimer von Opel ist wohl der Laubfrosch. Es gab ihn nur in grün und war eine Kopie des Citroen CV5. Gebaut wurde er in den Jahren 1924 bis 1931 und war das erste in Deutschland produzierte Auto am Band. Der Opel Olympia hatte dann 1935 die erste selbsttragende Ganzstahlkarrosserie. Der Opel Kadett ergänzte die Modellpalette. Er wurde über 100.000 Mal gebaut.

Viel später, in den siebziger Jahren, machte ich meinen Führerschein und sofort nach bestandener Prüfung kaufte ich mir einen Opel Commodore 2,5 Liter Maschine Einspritzer mit 150 PS. Genau das richtige als Führerscheinneuling! Aber alles ging gut, ein riesiges Auto, schnittig zu fahren und komfortabel. 3700 Mark habe ich für den 4 Jahre alten Wagen beim Opel-Händler damals dafür bezahlt. Auch der Opel Manta war bei Freunden ein beliebtes Auto. Zu der Zeit sah man auch manchmal noch einen Opel Admiral oder einen Opel Kapitän stolz über die Landstrassen fahren.


 

Das Glanzstück aus den Baujahren 1964 bis 1968 war aber der Opel Diplomat mit seinem 5,4l V8 Motor. Der wurde nur 304 mal verkauft. Zu dieser Zeit kostete der Liter Super nur ein paar Pfennige, dass kann sich keiner mehr heute vorstellen. Man fragte doch nicht beim Autokauf: "Was verbraucht der?" Hubraum, Geschwindigkeit und manchmal auch etwas Komfort, das waren die ausschlaggebenden Fakten.

Sicherlich waren auch der Rekord, der Kadett und auch der von 1970 bis 75 gebaute Ascona alles Erfolgsmodelle aus dem Hause Adam Opel. Die robuste Technik macht es möglich, dass heute noch viele Opel Oldtimer auf den Strassen fahren. Anfang 2005 gab es laut Kraftfahrzeug- Bundesamt 22.967 zugelassene Opel Modelle, die über 30 Jahre alt waren. Die hohen Stückzahlen einiger Modelle und relativ günstige Preise gegenüber anderen Oldtimern sind wohl der Grund hierfür.

Ersatzteile für die Baujahre nach 1960 sind teilweise noch gut zu bekommen, für Modelle aus den Baujahren davor sieht es schon schlechter aus.

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