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Lackieren oder Lackaufbereitung - Neulackierung

Oldtimer sind sehr arbeitsaufwendige und zeitintensiv. Dies bemerken vor allem Sammler und Rastaurateure dieser alten Schätze. Die historischen Fahrzeuge müssen oft von Grund auf neu aufgebaut werden, um wieder normgerecht im Straßenverkehr bewegt werden zu können. Besonders aufwendig ist die Lackaufbereitung. Durch Roststellen und im Laufe der Zeit entstandenen Beschädigungen an der Außenhaut eines Oldtimers, müssen zunächst die alten Lackschichten entfernt werden. Durch jahrelange Sonneneinwirkung kann dies unter Umständen problematisch werden. Als erstes sollte die Karosserie komplett abgeschliffen werden. Durch spezielle Schleifmaschinen geht diese verhältnismäßig aufwendige Arbeit leichter von der Hand. Nun können die offen liegenden Roststellen, oder Dellen durch Neuteile ersetzt, oder durch Spachtel ausgebessert werden. In einigen Fällen ist auch das Sandstrahlen eine Alternative zur Lackentfernung. Hierzu wird feinster Quarzsand durch Druckluft auf den Lack gebracht. Dieser entfernt die Lackreste schonend und gründlich. Dieser Prozess ist jedoch aufwendiger und teurer als das herkömmliche Abschleifen. Nach den entsprechenden Ausbesserungsarbeiten kann die Grundierung aufgebracht werden. Diese ist der erste Schritt zur Neulackierung. Darauf folgen die Lackfarbe und einige Schichten Klarlack, welche eine schützende Wirkung für die gesamte Lackierung haben.


 

Oldtimer, wie auch Youngtimer sind in erster Linie Sammlerstücke. Sie werden restauriert, umgearbeitet und ausgestellt. Besonders auf einschlägigen Automobilmessen sind gut erhaltene Sammlerstücke immer ein Blickfang. Dabei ist die Kategorie des entsprechenden Fahrzeuges eher zweitrangig. Gesammelt werden Oldtimer aus fast allen Bereichen. Vom historischen Motorrad bis zum Traktor gibt es keine Einschränkungen. Sehr prägnant ist bei solchen Gefährten immer die optische Erscheinung. Erst an zweiter Stelle kommt dann die Motorleistung, welche jedoch alters- und modellabhängig ist. Entsprechende Tuningwerkstätten setzen in diesem Zusammenhang auch gerne einmal ein unkonventionell kraftvolles Aggregat in ein 60 Jahre altes Automobil ein. Hinzu kommen meist komplette Überarbeitungen des Fahrwerks, der Karosserie und des Innenraums. Besonders wichtig ist vielen Oldtimer Liebhabern der Lack, welcher die äußere Hülle eines jeden Fahrzeuges bildet. Wie in vielen Bereichen gilt auch unter Autosammlern- und Liebhabern, der erste Eindruck ist entscheidend. Somit ist es nicht verwunderlich, dass immense Summen für eine perfekte flächen lackierung, oder eine zweifarben Lackierung ausgegeben werden. Spezielle Verfahren des Lackauftragens und besonders kostenintensive Farbgebungen, machen den Oldtimer zu einem noch größeren Schatz und können unter Umständen auch seinen Wert steigern.

Besonders eigenwillig ist in dieser Hinsicht die Hot Rod Szene. Diese spezielle Abgrenzung der Oldtimer Freunde umgibt sich gern mit bis zu 80 Jahre alten Bolliden, welche entsprechend getunt werden. Zu diesen für Außenstehende oft haarsträubenden Veränderungen der alt ehrwürdigen Fahrzeuge gehören neben einem CHOPPING des Daches und dem fast schon herkömmlichen Tieferlegen auch künstlerische Lackierungen. Besonders beliebt ist die Airbrush lackierung. Diese bildete sich in den vergangenen Jahren als etablierte künstlerische Art heraus, welche es erlaubt detailreiche Motive und sogar Portraits auf einen Oldtimer aufzubringen. Hierfür werden schnell mehrere Tausend Euro fällig. Neben der in vielen Fällen sowieso schon teuren Karosserie Lackierung kommen auf diese Weise kunstvolle Werke, welche individuell einzigartig sind, auf den geliebten Bolliden.

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