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Lackkratzer am Oldtimer

Lackschäden vor allem an Oldtimern sind sehr ärgerlich. Dabei ist es heutzutage auch mit einfachen Mitteln möglich, diese zu beheben, ohne dabei hohe Kosten für die Ausbesserung in einer Fachwerkstatt bezahlen zu müssen.

Zunächst muss die die Umgebung des Lackschaden abgeschliffen werden. Dies geschieht mit Hilfe von Schmirgelpapier und dient dem Zweck, der später aufzutragenden Füllmasse einen besseren Halt zu bieten. Um eine bessere Druckverteilung zu erreichen, kann man das Schmirgelpapier um einen Schleifklotz wickeln; bei kleineren Schäden nimmt man stattdessen einfach einen Legostein. Für tiefere Schäden sollte man raueres Schleifpapier verwenden.

Im Anschluss wird der Lackschaden mit der Spachtelmasse gefüllt, bis keine Einbuchtung mehr zu sehen ist. Dies geschieht mit einem feinen Spachtel aus Plastik. Nachdem die Masse gleichmäßig aufgetragen wurde, lässt man das ganze trocknen. Mit einer Rotlichtlampe kann man das Trocknen beschleunigen.


 

Jetzt geht es ans eigentliche Lackieren: Hierzu nimmt man eine Airbrushpistole oder einen entsprechenden Lackstift und trägt die Farbe auf. Bei Wahl der Airbrushvariante macht es Sinn, vor dem eigentlichen Auftrag einige Probeaufträge, eventuell auf ein Stück Pappe durchzuführen, um ein Gefühl für die richtige Distanz zu bekommen und Lacknasen zu vermeiden. In der Regel sind 25 Zentimeter Abstand ideal. Hiernach lässt man die Farbe trocknen, gegebenenfalls wieder unter Zuhilfenahme von Rotlicht.

Am Schluss des Ganzen steht die Politur. Der getrocknete Bereich wird mit einer Polierpaste abgerieben. Dabei lösen sich unerwünschte Überschüsse an Spachtelmasse und Sprühnebel. In jedem Fall sollte man mit möglichst wenig Druck arbeiten, um den frisch aufgetragenen Lack nicht wieder zu entfernen.

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