Home | Kontakt | Impressum

Motoröl und Ölwechsel

Motoröl und Ölwechsel, das sind Fragestellungen die jeden Autofahrer regelmäßig beschäftigen.

Welches Öl soll ich in den Motor einfüllen, ohne einen Fehler zu machen, ohne den Spritverbrauch ansteigen zu lassen, ohne dass der Motor Schaden nimmt?

Ganz allgemein gilt: Öl ist Öl und ein preiswertes aber vom Hersteller des Autos zertifizierte Mehrbereichsöl ist genauso so gut wie ein teures vollsynthetisches Öl. Hier kann man die Werbung für das synthetische Öl also getrost ignorieren.

Aber bei alten Fahrzeugen könnte sogar ein Motorschaden durch das synthetische Öl vorprogrammiert sein. Denn synthetisches Öl hat genau wie das vollsynthetische Öl viele Additive, welche für unsere Oldtimer nicht angepasst sind.

Da wären zum einen die Reinigungsadditive; diese lösen Ablagerungen, Schmutzpartikel und Ölschlamm mitsamt dem Metallabrieb im Schmierbereich des Motos ab. Diese problematischen Partikel würden dann im Ölstrom mitgeführt und wären schlecht für den Motor. Historische Fahrzeuge (vor allem ältere Modelle) haben nämlich keinen Hauptstrom-Ölfilter. Deshalb können sie diese Partikel nicht aus dem Ölstrom heraus filtern.


 

Der Hauptstromölfilter setzte sich im Motorenbau erst in den 1950er-Jahren durch. Bis dahin gab es noch andere Ölfiltervarianten, welche aber nur bedingt im Bezug auf die Partikel-Filterung wirksam waren. Deshalb hatte man damals in der Regel sehr knappe Ölwechselintervalle die weit unter 5000 Km lagen.

Für Fahrzeuge, die keinen Filter verwenden können, wird immer ein nicht legiertes Motorenöl genommen. Wurde der Motor einer gründlichen Revision unterzogen und ist frei also weitgehend vom Ölschlamm befreit worden, dann kann man auch ein sehr mild legiertes Öl verwenden.

Eine einheitliche Empfehlung zur Verwendung des richtigen Öls kann es nicht geben, aber das Wichtigste sollte man auf jeden Fall beachten: Immer zuerst in der Betriebsanleitung des Herstellers nachschauen, was er für das optimale Funktionieren des Motors für angemessen hält. Und nur die Ölsorten und Ölmarken verwenden, die er für den Fahrzeugtyp erlaubt hat.

Wenn man es nicht mit einen Vorkriegs- Fahrzeug oder mit einem reinen Rennmotor zu tun hat, dann sollte ohne Schwierigkeiten ein typisches und preiswertes 20w50-Öl nehmen, das die Zertifizierungsangaben abdeckt.

Suchfunktion