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Katalysator für Oldtimer

Zunehmendes Umweltbewusstsein, die Verminderung des Schadstoffausstosses und die Einrichtung der Umweltzonen in deutschen Innenstädten treffen die Besitzer von Oldtimern besonders hart. Sie benötigen für den Betrieb ihrer Wagen in Zukunft einen Katalysator. Doch nicht nur die Kosten für die technische Umrüstung selbst drücken, sondern auch das umfassende und vor allem teure Abgasgutachten. Schließlich lassen sich nur wenige alte Klassiker so nachrüsten, dass sie die so genannten Umweltzonen befahren dürfen und ihnen zusätzlich Steuererleichterungen zuteil werden.

Das Problem ist, dass diese mitunter sehr alten Fahrzeuge dem Abgasniveau von Neuwagen entsprechen müssen. Ausgeschlossen bleiben damit allerdings Besitzer, die ihr Auto bereits in der Vergangenheit mit einem Katalysator nach der Euro 1-Norm ausgestattet haben. Denn auch wenn technisch vieles möglich erscheint, besteht die Schwierigkeit in der Einhaltung der vorgeschriebenen Grenzwerte für den Schadstoffausstoss, die mit dem Eintrag einer neuen Schlüsselnummer in die Fahrzeugpapiere verbunden ist.


 

Die Schlüsselnummer 77 wurde damals für viele unterschiedliche Modelle vergeben, entspricht aber nicht mehr den mittlerweile geltenden Anforderungen der Euro 2 oder gar Euro 3-Norm. Deshalb erhalten diese Wagen keine Feinstaubplakette und dürfen in den Umweltzonen auch zukünftig nicht betrieben werden. Das gilt beispielsweise für Käfer-Modelle mit einem Baujahr vor 1969, ebenso dürfen Wartburgs, Trabis oder Minis in den Umweltzonen seit Anfang 2008 nicht mehr gefahren werden. Deren technische Umrüstung ist aber auch nicht in allen Fällen umsetzbar und außerdem ist ein geregelter Katalysator allein noch keine hinreichende Voraussetzung für die Erteilung einer Feinstaubplakette. Ältere Motorrad- und Mopedmodelle sind von diesen Neuregelungen jedoch nicht betroffen, sie können weiterhin ohne Katalysator betrieben werden.

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