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Die Oldtimer-Rallye Hamburg-Shanghai 2009

3. Oldtimerrallye Hamburg -Shanghai als touristische Rallye nach Shanghai inklusive Zeitprüfungen und reichhaltigem Kulturprogramm

Streckenlänge: ca. 14.000 km
Zeitraum: 1.06 – 20.7.2009
Voraussichtl. Start: Rathausmarkt Hamburg - Shanghai

Zugelassene Fahrzeuge: Max. 50 historische Automobile bis Bj. 1977 und Youngtimer bis Baujahr 1988; Motorräder nach Absprache Nennungsschluss: 31. März 2009
www.rallye-hamburg-shanghai.com

Voraussichtliche Streckenführung (Änderungen vorbehalten) ca. 50 Tage auf den Spuren Marco Polos in Richtung China, nach Shanghai. Die Rallye führt von Hamburg nach Shanghai zum Fährhafen Kiel, auf dem Seeweg nach Klaipeda in Litauen. Von dort geht es über Tartu in Estland nach St. Petersburg, durch die Weiten Russlands, die Mongolei mit ihrer atemberaubenden Wüste Gobi, in das Reich der Mitte, nach China und Shanghai. Dort werden die Fahrzeuge nach 50 Tagen und ca. 14.000 km eintreffen. Die Streckenführung ist durch die 2006 und 2007er Rallyes von Hamburg bzw. Düsseldorf nach Shanghai erprobt und bewährt.

Rückblick:
Am Rathausmarkt in Hamburg brachen die Teilnehmer der ersten Oldtimer-Rallye Hamburg-Shanghai am 29. Mai 2006 bei strömendem Regen auf. Auf dem Weg nach China durchquerten ihre Teilnehmer Polen, die baltischen Staaten, Russland und die Mongolei. Dabei stand das Kennenlernen von Land und Leute und der Beweis der Zuverlässigkeit der Autos im Vordergrund, daher gab es keine Sieger oder Verlierer in punkto Geschwindigkeit. Anlass für die Rallye war – auf den Tag genau pünktlich – das zwanzigjährige Jubiläum der aktiv gepflegten Städtefreundschaft zwischen Hamburg und Shanghai, die aus jahrhundertelangen Handelsbeziehungen zwischen Deutschland und China über den Seeweg entstanden war.

Bestens gerüstet starteten die Teams mit ihren Oldtimern, darunter einem Mercedes 280 SL 107, Baujahr 1975, einem Peugeot P 203 C, Baujahr 1955, sowie sogar Motorräder. Als ältestes Auto fuhr ein Ford von 1930 mit. Einer der Teilnehmer hatte seinen Mercedes extra 4 cm höher legen lassen, da er auf den Strassen im Osten Russlands viel Geröll befürchtete. Auf Schlaglöcher, Matsch und ungewohnte Fahrtbedingungen waren alle Fahrer eingestellt.

Uwe Quentmeier, der die Rallye initiiert hatte, hatte aus 69 Bewerbungen 41 Teams ausgesucht, die sich mit ihren sogenannten Classic Young Oldtimers angemeldet hatten, da er aus Gründen der Logistik – ein Ärzteteam und Mechaniker mit einem 7,5-Tonner begleiteten die Oldtimer über die gesamte Strecke – höchstens um die 40 Teams mitfahren lassen wollte.

Wie geplant, kamen alle Teilnehmer nach 67 Tagen und über 14.000 Kilometern am 02. August in Shanghai an, wo ihnen vom Vizebürgermeister ein spektakulärer Empfang bereitet wurde. Dort blieben sie eine Woche, um Land und Leute zu erkunden, danach ging es im Flieger zurück nach Hamburg, die Autos wurden per Schiff nach Deutschland zurückgebracht.

Die Vorläuferveranstaltung vor über einhundert Jahren lief andersherum ab: fünf Teams waren auf Initiative von „Le Matin“, einer Pariser Zeitung, mit ihren Autors nach Peking verschifft worden und brachen von dort im Juni 1907 nach Paris auf. Sieger wurde damals Prinz Scipione Borghese, der gemeinsam mit einem Mechaniker und einem Journalisten die Rallye in einem Itala-Vierzylinder mit vierzig Pferdestärken angetreten hatte. 1908 veröffentlichte der Journalist ein Buch über die Rallye.

2007 startete die Rallye von Düsseldorf aus, legte aber einen Halt in Hamburg ein. Ebenfalls 2007 wiederholte ein anderer Initiator erfolgreich die Strecke Peking – Paris.

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