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Swiss Classic Rallye 2011

Die schönste Rallye durch die Schweiz, die legendäre "Swiss Classic Rallye", musste zwei Mal ausfallen. Dieses Jahr findet die Swiss Classic am 28.07. - 31.07.2011 statt. Teilnahmeberechtigt sollen wieder Oldtimer aller Kategorien und Hubraumklassen bis Baujahr 1974 sein.

Ein Rückblick auf das Jahr 2004 zeigt, dass diese Rallye in die schönsten Gebiete der Schweiz, Frankreichs, Deutschlands, Österreichs, aber auch nach führte. Alpen und Alpenvorland vom Feinsten. Die Rallye startete in Dübendorf bei Zürich. Aufgeteilt in fünf anspruchsvolle Etappen in vier Tagen und rund 1630 Kilometer Länge. Pro Team mussten mindestens zwei Personen angemeldet sein.

Die erste Etappe führte über das nördliche Jura ins Elsass und weiter über den Hartmannsweilerkopf, den Grand Ballon zum ersten Etappenziel Colmar. Diese schwierige Etappe ist teilweise mit einer Tour-de-France-Etappe identisch. Aber die wunderschöne Fachwerksstadt Colmar, durchzogen von kleinen Flüsschen, auf denen man idyllische Rundfahrten machen, entschädigte für vieles. Das Unterlinden-Museum beherbergt ein Meisterwerk der religiösen abendländischen Kunst, den berühmten Isenheimer Altar. Er wurde von Matthias Grünewald (1512-1516) geschaffen, einem Meister der Spätgotik.


 

Zweiter Teil

Auf der zweiten Etappe wartete eine anspruchsvolle Gleichmäßigkeitsprüfung im Schwarzwald, auf der alten Bergrennstrecke Schauinsland, auf die Fahrer. Dann über den Feldberg, Donaueschingen, mit dem Schloss der Familie Fürstenberg und der Donauquelle, nach Sigmaringen ebenfalls mit einem grandiosen Schloss. Der Schluss dieser Etappe führte durch den Bregenzerwald über die Deutsche Alpenstraße nach Füssen in der herrliche Kulisse des Allgäus zu Füßen des Märchenschlosses Neuschwanstein.

Der dritte Tag war der Tag der sechs Alpenpässe, darunter auch das berüchtigte Grödnerjoch. Von Füssen ging es über das Ötztal nach Sölden und weiter nach Vipiteno/Sterzing. Danach folgten vier wunderschöne Dolomiten-Alpenpässe bis zum Tagesziel Bozen.

Am vierten Tag wurde dann der höchste Punkt der gesamten Rallye erreicht, das Stilfserjoch mit 2758 Metern Höhe. Von dort weiter in den Wintersportort Bormio und dann hinab durchs Veltlin zum herrlichen Comersee nach Lugano.

Die letzte Etappe führte durchs malerische Centovalli, das wunderschöne Tessiner Gebiet der hundert Täler, noch einmal nach Italien. Über den Simplonpass, durchs Wallis hinauf ins Skiparadies nach Crans Montana. Der letzte Teil der Rallye ging durch das Unterwallis, über den Genfer See zum Ziel in Montreux.

Diese Streckenführung dürfte in der Geschichte der Swiss Classic Rallyes an Schönheit, aber auch an Schwierigkeit kaum zu übertreffen sein. Vermutlich waren es die vielen Alpenpässe, die Oldtimer-Freunde aus Sorge um ihren Wagen zurückschreckten. Wenn man eine etwas leichtere Streckenführung wählen würde, dann wäre die "Swiss Classic Rally" wieder einer der absoluten Höhepunkt der Oldtimer-Rallyes in ganz Europa.

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