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Das Mille Miglia Museum

Das „Museum der tausend Meilen“ hat seinen Sitz in den Räumlichkeiten des Klosters der Heiligen Eufemia, einem architektonischen und kulturellen Kleinod in der norditalienischen Stadt Brescia.

Die Ausstellung wurde von begeisterten Freunden dieses historischen Rennens sowie vom Automobilclub Brescia ins Leben gerufen und hat ihre Pforten seit November 2004 geöffnet. Das Projekt verfolgt ein sehr ambitioniertes Ziel: einerseits soll dem Besucher ein außergewöhnliches sportliches Großereignis nahegebracht werden. Darüber hinaus wird aber auch ein spannender Querschnitt über italienische Gebräuche, die Geschichte und Kultur des Landes in den Jahren von 1927 bis 1957 mitgeliefert, indem die Regionen und Städte, durch die das historische Rennen führte, in all ihren Facetten beleuchtet werden.

Der Rundgang ist in neun Abschnitte unterteilt: sieben sind der Mille Miglia von 1927 bis 1957 gewidmet, einer den Jahren von 1958 bis 1961 und einer beschäftigt sich mit dem Rennen in der Gegenwart. Jede Abteilung verfügt über eine Computeranlage, bei der alle wichtigen Informationen, Rennergebnisse und Fotos abgerufen werden können. Ebenso gibt es Bildschirme, auf denen man sich historisches Filmmaterial anschauen kann.

Auf dem Rundgang gibt es regelmäßig die unterschiedlichsten Oldtimer zu bestaunen: diese werden von privaten Besitzern zur Verfügung gestellt, wenn sie nicht gerade für die Mille Miglia oder andere Ausstellungen im Einsatz sind.


 

Das Museum präsentiert sich als Ausstellungsgelände von großem architektonischen Wert: die Besucher haben die Möglichkeit, die historische Route der Mille Miglia „nachzuvollziehen“, indem sie Regionen und Städte auf ihrem Durchgang passieren.
Die „Rennstrecke“ wird durch eine rote Linie symbolisiert, die sich vom Eingang bis zum Ausgang durch das Ausstellungsgelände schlängelt. Entlang dieses Parcours findet der Besucher immer wieder Terminals, an denen er wichtige Informationen über die einzelnen Abschnitte des Rennens und interessante Ereignisse rund um die Mille Miglia erfährt.

Historische Rennautos sowie Fotos der legendären Piloten sind in großer Zahl vorhanden und bilden somit das Kernstück der Schau.
Jeder Besucher erhält zudem einen Kopfhörer, der ihm via Infrarotstrahlung in seiner Muttersprache die wichtigsten Informationen zu den jeweiligen Ausstellungsstücken liefert.

Am Ende der virtuellen Reise entlang der roten Linie gibt es einen Bereich, der von Firmen und Unternehmen gestaltet ist, die sich rund um das historische Autorennen einen Namen gemacht haben.

Schließlich, kurz vor dem Ausgang, kann der Besucher in den alten Stallungen des Klosters noch besonders wertvolle Sammlerstücke rund um die Mille Miglia bewundern.

Etwa zur Hälfte der Ausstellung gibt es die Möglichkeit eines „Boxenstopps“. Hier können Sie sich erholen, an der Bar stärken oder aber in einem Rennsimulator eine ausgewählte Strecke der Mille Miglia nachfahren.

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