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Mille Miglia 15. bis 18. Mai 2008

Es ist die „Mutter aller Oldtimer-Rallyes“: die "Mille Miglia", und 2008 fand sie vom 15. bis 18. Mai zum 80. Mal statt. „Mille Miglia“, das sind die legendären tausend Meilen von Brescia nach Rom und zurück. Das Rennen wurde 1927 zum ersten Mal ausgetragen und führt über etwa 1600 Kilometer durch Italien.

Nach dem Neustart des legendären Rennen 1977 zieht die „Mille Miglia“ jedes Jahr Millionen Menschen in ihren Bann, und fast Jahr meldet das Organisationsteam neue Teilnehmer- und Besucherrekorde. Die „Mille Miglia“ mag verrückt sein, ein sportlicher Wahnsinn, aber für die Italiener ist sie „immer glorreich und heldenhaft“. 2007 gewann wieder ein Alfa Romeo 6C 1500 S von 1928 vor einem Bugatti T37 und einem Aston Martin. Ein BMW kam auf den 4. Platz.

Ab 2008 hat ein völlig neuer Veranstalter das Kommando übernommen. Der Termin steht zwar fest, die Streckenführung bleibt aber noch ein Geheimnis. Es wird jedoch nur geringfügige Veränderungen geben. Wie immer wird der Start in Brescia sein, um dann den Gardasee zu erreichen. An der herrlichen Uferpromenade von „Desenzano del Garda“ findet zwischen „Ponte Veneziano“ und Landungssteg die erste Prüfung statt. In Verona trifft man sich auf der historischen Piazza Bra, um die weltberühmte Arena zu erreichen.


 

Der nächste Etappenort ist immer ein Highlight: Ferrara, hier wird den Teilnehmern und Tausenden Zuschauern ein unvergessliches Fest mit Musik, Kunst und kulinarischen Köstlichkeiten geboten. Weiter geht es durch Umbrien, nach Argenta, Ravenna, in die Republik San Marino und den mittelalterlichen Ort Montefiore Conca, um dann zwei Berge zu bewältigen, über den „Passo del Furlo“ und den „ Acqualagna-Montemezzo-Pass“ nach Assisi hinunter.

Von dort über Spoleto, Narni und Rignano Flaminio über die Via Flaminia direkt nach Rom, wo nach 27 Kilometern Stadtrundfahrt das Etappenende auf der Via Aurelia vorgesehen ist. Danach geht auf zu den letzten Zeitfahrten auf die Alleen von Modena und zurück durch das Chianti-Gebiet in die Altstadt von Florenz. Jetzt folgen zwei von Menschenmengen gesäumte Auffahrten auf die Pässe „Futa“ und „Raticosa“ und die Rückfahrt zum Zielort Brescia.

Nirgendwo mehr sieht man mehr Oldtimer aller Klassen, mehr Prominenz und Zuschauermassen. Wer Freude an Oldtimern hat, kann auf eigene Faust die Rallye begleiten und wird immer wiederkommen - auch der unglaublich vielen Sehenswürdigkeiten wegen. Folgender Artikel könnte von Interesse sein

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