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14 Jan |
Sonderschau auf der Retro Classics 2012 in Stuttgart Pressemitteilungen
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Mit Glocken anstatt Blaulicht zum Einsatzort Einzigartige Sonderschau: Auf der Retro Classics 2012 in Stuttgart sind seltene Feuerwehrfahrzeuge auf Pkw-Basis aus aller Welt zu bestaunen
Was haben Rolls Royce, Mercedes, Cadillac und Fiat gemeinsam? In den Anfängen der motorisierten Feuerwehr wurden diese und andere Pkw umgebaut zu Löschfahrzeugen. Nachdem die ersten Bedenken, gegen Benzin angetriebene Fahrzeuge in Kampf gegen die Flammen langsam verebbten, wurden in den 1920er und 30er Jahren große und kleine Autos, Luxus-Fahrzeuge und Volksautos umgerüstet. Während der Retro Classics in Stuttgart (22.-25. März 2012) sind zahlreiche dieser exotischen Pkw aus ganz Europa und den USA erstmals in einer Sonderausstellung im Foyer im Eingang Ost der Messe zu sehen.
Nach 1910 begannen die ersten Feuerwehren mit Automobilen zu Bränden auszurücken. Zunächst hatten erhebliche Bedenken bestanden, mit Benzinmotoren in die Nähe von Brandstellen zu fahren, weshalb die Ablösung der Pferdegespanne durch Elektro- und Dampfautomobile favorisiert wurde. Selbst die von Gottlieb Daimler 1888 patentierte Feuerwehrlöschpumpe, mit Antrieb durch einen Verbrennungsmotor, wurde äußerlich dem Erscheinungsbild einer Dampfspritze nachempfunden, damit die Bevölkerung nicht verunsichert war. Gezogen wurde die Feuerwehrlöschpumpe, die heute im Werksmuseum in Stuttgart zu sehen ist, aber immer noch von Pferden.Erst in den 1920er Jahren setzte sich der Glaube an die moderne Technik durch. Man wollte unabhängig von Pferden sein und somit schneller ausrücken können. In Ermangelung eines Angebots durch die Automobilhersteller, bauten findige Handwerker in den kommenden Jahren die vorhandenen Pkw um. Vielfach entschloss man sich vorhandene, oftmals gebrauchte Personenwagen zu Feuerwehrautos umzubauen. So kam es, dass Schweizer Feuerwehrleute im Rolls Royce ausrückten, um einen Brand zu löschen; in Sachsen brauste man per Horch zur Brandstelle und in Arizona im Cadillac Cabriolet, während in Holland ein Ford T oder in Italien ein Fiat Cabrio im Einsatz war. Blaulicht hatten diese Autos noch nicht und so wurden zahlreiche wichtige Details, wie beispielsweise die Feuerwehrglocken, von den ehemaligen Kutschen übernommen.
Das älteste Fahrzeug im Kampf gegen die Flammen in der Sonderschau ist der Vierzylinder von Benz & Cie 14/30 aus dem Jahr 1911, der immerhin mit einer Höchstgeschwindigkeit von mehr als 70 Stundenkilometer zum Einsatzort raste.Die Automobil-Messe Retro Classics findet im Jahr 2012 zum 12. Mal statt. Im Jahr 2011 besuchten 65.000 Besucher die Messe in acht Hallen auf rund 100.000 Quadratmetern. Die Aussteller, Händler, Restauratoren, Traditionsabteilungen der Autohersteller sowie deren anerkannte Clubs, kommen aus ganz Europa nach Stuttgart. Neben den Klassikern der Vorkriegs- und Nachkriegsgeschichte kommen auf der Retro Classics auch Liebhaber von traditionsreichen Omnibussen, legendären Lastwagen und Traktoren auf ihre Kosten. Als Besonderheit zeigt die Messe die Kategorie der „Neo Classics”, die Klassiker von morgen, im Programm, also concept cars und Manufakturfahrzeuge aus heutiger Produktion, die in limitierten Stückzahlen hergestellt werden. Die Retro Night als get-together der Automobilszene, Auktionen, die Verkaufshalle sowie der internationale Teilemarkt runden das Messeangebot ab. Öffnungszeiten der Retro Classics 2012:
Die Retro Classics 2012 ist geöffnet am Donnerstag, 22. März, von 15 Uhr bis 19 Uhr, am Freitag, 23. März, von 10 Uhr bis 19 Uhr, am Samstag und Sonntag, 24./ 25. März, täglich von 9 Uhr bis 18 Uhr. Beim Preview-Day am Donnerstag öffnen sich die Hallen speziell für Journalisten und Besucher, die die kostbaren Ausstellungsstücke in Ruhe bewundern möchten. Am selben Tag wird in der Halle 1 von 19 Uhr bis 22 Uhr die RETRO NIGHT®, gefeiert.
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18 Dez |
Mythos Maserati Auf der Retro Classics 2012 in Stuttgart Allgemein, Pressemitteilungen
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Mythos Maserati –die Marke mit dem Dreizack
Auf der Retro Classics 2012 in Stuttgart stellt sich die italienische Automobil-Legende mit Modellen vom Ursprung bis in die Neuzeit vor
Auf der zwölften Retro Classics in Stuttgart (22. bis 25. März 2012) wird in einer außergewöhnlichen Sonderschau die Historie und das, was die Marke mit dem Dreizack so unverwechselbar macht, ausgestellt: Automobile mit großer Renntradition und Straßenfahrzeuge, die den Mythos weitertragen ins tägliche Leben von gestern und heute. Der Geschichte der italienischen Automobil-Legende Maserati kommen die Besucher in der Motorsport-Halle 4 auf die Spur. Beginnend bei den ersten Rennwagen, die noch im „Land der Motoren” in Bologna hergestellt wurden, führt die Zeitreise anhand von automobilen Raritäten bis in die Neuzeit.
Am 1. Dezember 1914 gründeten die fünf Brüder Alfieri, Bindo, Carlo, Ernesto und Ettore Maserati in Bologna die Firma Società Anonima Officine Alfieri Maserat. Alfieri und Carlo wurden als Rennfahrer bekannt. Der Dreizack als Markenzeichen, der „Tridente”, entstammt dem Naturbrunnen von Bologna. Namen wie Juan Manuel Fangio, der 1957 mit dem Maserati 250F die Weltmeisterschaft gewonnen hatte, Nuvolari, der mit dem Tipo 8 CM den ersten Grand Prix für Maserati einfuhr oder Ascari, der mit dem Nachkriegs-Maserati A6 GC/53 sein erstes Rennen gewann, belegen die stolze Tradition des Hauses. Der 450 S, der erste Kleinserien-Rennsportwagen, der die 300 Stundenkilometer-„Schallmauer” durchbrach, die berühmten „Birdcages” und der 1966 Cooper-Maserati gehören ebenfalls zu den „Leckerbissen” der Ausstellung, die auf der Messe in Halle 4 zu sehen sein wird. Den Wandel von reinen Rennsportfahrzeugen hin zu begehrten Straßenautos meisterte Maserati mit Bravour. Außergewöhnlich begabte Designer und begnadete Handwerker schufen Maseratis, die heute gesuchte Sammler-Fahrzeuge sind und bei Auktionen regelmäßig höchste Gebote erreichen. In Stuttgart werden die Schönsten der Schönen zu sehen sein mit reicher Geschichte und darüber hinaus solche, die die Zukunft noch vor sich haben. Kurator Björn Schmidt, selbst Maserati Liebhaber, hat diese Ausstellung mit Fahrzeugen aus ganz Europa organisiert, die das Herz eines jeden Automobilliebhabers höher schlagen lassen.
Die Automobil-Messe Retro Classics findet im Jahr 2012 zum 12. Mal statt. Im Jahr 2011 besuchten 65.000 Besucher die Messe in acht Hallen auf einer Fläche von rund 100.000 Quadratmeter. Die Aussteller, Händler, Restauratoren, Traditions-abteilungen der Autohersteller sowie deren anerkannte Clubs, kommen aus ganz Europa nach Stuttgart. Neben den Klassikern der Vorkriegs- und Nachkriegsgeschichte kommen auf der Retro Classics auch Liebhaber von traditionsreichen Omnibussen, legendären Lastwagen und Zweirädern sowie Traktoren auf ihre Kosten. Als Besonderheit zeigt die Messe die Kategorie der „Neo Classics”, die Klassiker von morgen, im Programm, also concept cars und Manufakturfahrzeuge aus heutiger Produktion, die in limitierten Stückzahlen hergestellt werden. Die Retro Night als get-together der Automobilszene, Auktionen, die Verkaufshalle sowie der internationale Teilemarkt runden das Messeangebot ab.
Öffnungszeiten der Retro Classics 2012: Die Retro Classics 2012 ist geöffnet am Donnerstag, 22. März, von 15 Uhr bis 19 Uhr, am Freitag, 23. März, von 10 Uhr bis 19 Uhr, am Samstag und Sonntag, 24./ 25. März, täglich von 9 Uhr bis 18 Uhr. Beim Preview-Day am Donnerstag öffnen sich die Hallen speziell für Journalisten und Besucher, die die kostbaren Ausstellungsstücke in Ruhe bewundern möchten. Am selben Tag wird in der Halle 1 von 19 Uhr bis 22 Uhr die RETRO NIGHT®, gefeiert.
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10 Nov |
Außergewöhnlicher Service für Oldtimer-Käufer bei der Retro Classics 2012 Pressemitteilungen
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Außergewöhnlicher Service für Oldtimer-Käufer
Auf der Retro Classics 2012 in Stuttgart wird ein Service-Center plus Zulassungsstelle im Bereich der gewerblichen Oldtimer-Börse eingerichtet
Einen außergewöhnlichen Service vor Ort bietet die Retro Classics 2012 für Käufer von Oldtimern und Youngtimern. Vom 22. bis 25. März wird auf dem Stuttgarter Messegelände – erstmals auf einer Oldtimermesse überhaupt – die Möglichkeit geboten, gekaufte Fahrzeuge direkt während der Messe zuzulassen. Das Landratsamt Böblingen macht es möglich und richtet eigens während der Messetage eine „Zweigstelle” in der Halle 6 ein. Flankiert wird dieses Engagement von Prüfgesellschaften, Autoversicherern und Schilderherstellern. So entsteht in der Messehalle ein temporäres Oldtimer-Service-Kompetenz-Center.
Eine der großen acht Messehallen ist während der Retro Classics 2012 ausschließlich dem gewerblichen Fahrzeughandel vorbehalten. In Halle 6, wo bisher die privaten Verkäufer ihre Schätzchen feilboten, wird zur 12. Ausgabe der Stuttgarter Automobilmesse eine gewerbliche Fahrzeugbörse stattfinden. Die privaten Verkäufer bekommen einen eigenen Bereich und stellen ihre Fahrzeuge im kommenden März auf der Galerie in Halle 1 aus.
Die gewerblichen Verkäufer in Halle 6 mieten sich mit einem oder mehreren Standplätzen ein und wechseln nach Abverkauf neue Fahrzeuge nach, so dass ein vielfältiges Angebot auch am letzten der drei Messetage garantiert sein dürfte. Für den Kauf-Interessenten richten die Prüfgesellschaften wie beispielsweise TÜV und GTÜ eigene Informationsstellen ein, die Unterstützung bei Auswahl, Bewertung und Kauf anbieten können. Versicherer, beispielsweise die Württembergische oder Allianz, stellen vor Ort die benötigten Unterlagen bereit, damit das Fahrzeug die entsprechenden Papiere zur Zulassung oder zur Ausstellung eines Überführungskennzeichens oder Zollkennzeichens erhält. Das Landratsamt Böblingen wird während der Messetage eigens dafür mit einer temporären „Zweigstelle” in Halle 6 vor Ort sein. Den Service des Oldtimer-Kompetenz-Centers runden Schildermacher ab.
Die Automobil-Messe Retro Classics findet im Jahr 2012 zum 12. Mal statt. Im Jahr 2011 besuchten rund 65.000 Besucher die Messe in acht Hallen auf rund 100.000 Quadratmeter Fläche. Die Aussteller, Händler, Restauratoren, Traditionsabteilungen der Autohersteller sowie deren anerkannte Clubs, kommen aus ganz Europa nach Stuttgart. Neben den Klassikern der Vorkriegs- und Nachkriegsgeschichte kommen auf der Retro Classics auch Liebhaber von traditionsreichen Omnibussen, legendären Lastwagen und Traktoren auf ihre Kosten. Als Besonderheit zeigt die Messe die Kategorie der „Neo Classics”, die Klassiker von morgen, im Programm, also concept cars und Manufakturfahrzeuge aus heutiger Produktion, die in limitierten Stückzahlen hergestellt werden. Die Retro Night als get-together der Automobilszene, Auktionen, die Verkaufshalle sowie der internationale Teilemarkt runden das Messeangebot ab.
Die Retro Classics 2012 ist geöffnet am Donnerstag, 22. März, von 15 Uhr bis 19 Uhr, am Freitag, 23. März, von 10 Uhr bis 19 Uhr, am Samstag und Sonntag, 24./ 25. März, täglich von 9 Uhr bis 18 Uhr. Beim Preview-Day am Donnerstag öffnen sich die Hallen speziell für Journalisten und Besucher, die die kostbaren Ausstellungsstücke in Ruhe bewundern möchten. Am selben Tag wird in der Halle 1 von 19 Uhr bis 22 Uhr die RETRO NIGHT®, gefeiert.
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24 Jul |
PM zur Oldtimerrallye RheinlandClassics 2011 Oldtimer-Rallye 2012, Pressemitteilungen
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Int. Oldtimerrallye RheinlandClassics startet ab Daun, interessante Fahrtrouten in Rheinland-Pfalz. Daun. Schon wenige Wochen nach der erfolgreichen Premiere des Eifel-Rallye-Festival mit historischen Rallyefahrzeugen steht die Vulkaneifel-Stadt Daun wiederum im Blickpunkt des Sports mit historischen Fahrzeugen. Nun schon zum dritten Mal ist Daun Start- und Zielort der internationalen Oldtimerrallye RheinlandClassics. Am 16. und 17. September werden sich die besten europäischen Oldtimerteams dort ein Stelldichein geben. Dies nicht zuletzt auf Grund der vielen Prädikate, die die Veranstalter erhalten haben. Der RheinlandClassics wurde vom Oldtimer – Weltverband FIVA wiederum das FIVA A – Prädikat, quasi die Weltmeisterschaft, zugeteilt. Auch zählt die Veranstaltung zu ADAC FIVA
Historic Cup und – Trophy sowie zum Classic Rallye Cup 2011, ausgeschrieben in den drei Wertungen Experten, Beginner und Youngtimer. Veranstalter
Wolfgang Heinz hat in Zusammenarbeit mit dem MSC Daun auch in diesem Jahr wiederum neue, Interessante und sehenswürdige Strecken von der Vulkaneifel
über das Prümer Land bis in die Region Mittelmosel ausgesucht.
Fahrzeuge bis Baujahr 1990 sind zugelassen, aufgeteilt in fünf Baujahrsklassen. Vielfältige und in Deutschland fast einzigartige Aufgabenstellungen warten
auf die Teams der Experten- Wertung. Hier lautet das Stichwort Navigation in vielfältiger Weise, gewürzt mit Stempelkontrollen sowie Tests für den
Fahrer. Die Wertung Beginner und Youngtimer ist einfacher gehalten und berücksichtigt den Neueinsteiger-Aspekt dieser Teilnehmergruppe. Bei einer
Streckenlänge von ca. 350 km warten am Freitagnachmittag und den ganzen Samstag somit jede Menge Aufgaben aber auch touristische Reize der Region
auf die Teams aus Deutschland und dem benachbarten europäischen Ausland. In den Stadtmitten von Daun, Wittlich und Bad Bertrich werden sämtliche Teams
von versierten Moderatoren vorgestellt sowie Marke und Fahrzeugtyp umfassend erläutert. Mit der abschließenden Siegerehrung im Forum Daun endet dann am
Samstagabend die RheinlandClassics 2011. Interessierte Oldtimerfreunde dieden Jahresabschluss in einem tollen und attraktiven Ambiente erleben wollen,
sollten sich also den Termin 16. und 17. September merken. Schon zum zweiten Anmeldeschluss vor wenigen Tagen haben sich bereits über vierzig Teams aus
mehreren Ländern Europas angemeldet. Interessenten können noch bis zum 16. August nennen. Unter www.rheinland-classics.de gibt es die aktuelle
Teilnehmerliste sowie einen ersten Zeitplan. Foto: Eine hohe Markenvielfalt zeichnet die Int. RheinlandClassics seit Jahren aus, hier ein Ford V 8 Cabrio aus dem Jahre 1935 beim Stopp in Cochem im Vorjahr
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8 Mai |
SECHSÄMTERLAND-Classic 2011 Oldtimer Classics, Pressemitteilungen
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Ein ´König` kommt auch: Gewinner der East-African-Safari ebenfalls bei SECHSÄMTERLAND-Classic!
Nach zwei Filmstars (dem Delorean DMC 12 aus „Zurück in die Zukunft“ und dem Toyota GT 2000 aus dem James-Bond-Film „Man lebt nur zweimal“) kommt nun auch noch ein ´König` zur 8. SECHSÄMTERLAND-Classic am 17./18. Juni 2011 in die oberfränkische Kreis- und Festspielstadt Wunsiedel. Der Neuss´er Gerd Dicks, ehemals äußerst kompetenter Motorenbauer, zunächst bei Koepchen-BMW, später beim legendären Toyota Team Europe (TTE) welches in den Jahren 1989 bis 1993 der Rallye-Weltmeisterschaft kräftig seinen Stempel aufdrückte, dann beim Projekt Toyota GT-One und den LeMans-Teilnahmen 1998 und 1999 sowie im Rahmen des Formel 1-Engagements mit Panasonic-Toyota, bringt den noch legendäreren ´König von Afrika` ins fichtelgebirgische Sechsämterland.
Gemeint ist damit eine ganz bestimmte Toyota Celica Twin Cam Turbo, mit der der schwedische Rallyestar Björn Waldegaard in den Jahren 1984 und 1986, und sein finnischer Teamkollege Juha Kankkunnen im Jahr 1985, die damals alljährlich über Ostern stattfindende East-African-Safarai-Rallye mit Start und Ziel in der kenianischen Hauptstadt Nairobi dominierte. Diese zur Rallye-WM zählende, letzte Langstrecken-Veranstaltung führte damals über fünf Tage und mehr als 5.000 Kilometer mit 88 Kontrollen kreuz und quer durch den afrikanischen Busch, die Ugandische-Steppe und überquerte dabei vor allem auch die berüchtigten Taita-Hills. Dieses überlegene Siegerauto der Jahre 1984 bis 1986 erhielt im Nachhinein von der Fachpresse aufgrund der Tatsache, dass es im Gegensatz zu den meisten seiner Konkurrenten alle Fährnisse und Widrigkeiten mit Standfestigkeit und Souveränität klaglos überstand, den Titel ´König von Afrika` verliehen.
Dicks hat dieses 400 PS starke, und (bereits zu Zeiten der allgemeinen Ausbreitung des Allradantriebs) lediglich mit einem Heckantrieb ausgerüstete Auto (mit dem Kennzeichen K – AM 9129), welches seine letzten Einsätze unter dem mittlerweile verstorbenen Schweden Lars-Erik Torph bei der berüchtigten China-Rallye sowie der Olympus-Rallye 1986 absolvierte, von seinem früheren Arbeitgeber übernommen, es in langen Jahren mühevoller Arbeit wieder restauriert und nimmt hin und wieder bei ausgewählten Oldtimer-Veranstaltungen teil. Bei der SECHSÄMTERLAND-Classic wird Dicks mit seinem ´König von Afrika` nach zwei Vorausfahrzeugen des Veranstalters als so genanntes „schnelles Vorausauto“ mit der Startnummer 0 den Reigen der Teilnehmer eröffnen, bevor die regulären Starter ab der Startnummer 1 an den Start gehen werden.
Dahinter ihnen tummeln sich mittlerweile bereits weit über 80 Teilnehmer, obwohl der Nennungsschluss am 30. April erst unmittelbar vorüber ist, und nach den Erkenntnissen der vergangenen Jahre danach noch einmal ein richtiger Boom einsetzt, wie man im engel´schen Rallyebüro in Wunsiedel weiß. „Wir werden also unser Vorjahresergebnis von über 80 Teilnehmern mit Sicherheit wieder erreichen“, ist sich der Wunsiedler Organisationsleiter Günther Boßner sicher.
Währenddessen muss Rallyeleiter Gerd Plietsch (Marktleuthen), „obwohl unsere Strecke eigentlich fertig ist!“, noch mit zahlreichen neuen und nicht bekannten Baustellen auf der geplanten SECHSÄMTERLAND-Classic-Strecke fertig werden, „und dabei den nicht ganz einfachen Umbau so mancher Durchgangskontrolle oder gar Sonderprüfung planen und organisieren!“
Weitere Informationen gibt es im Internet-Auftritt (www.sechsaemterland-classic.de)
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24 Mrz |
13. Rallye ADAC Württemberg Historic in Bad Mergentheim Pressemitteilungen
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13. Rallye ADAC Württemberg Historic führt durch viele Orte der Region 100 Schönheiten fürs Auge
Über 100 Oldtimer sind vom 13. bis 15. Mai 2011 auf Tour durch das Tauber- und Jagsttal sowie in weiteren Regionen unterwegs – bei der 13. Auflage der bekannten Rallye ADAC Württemberg Historic. Start- und Zielort ist Bad Mergentheim
Die Raritäten von A wie Alfa Romeo bis V wie Volkwagen-Käfer, die teilweise in den 30er-Jahren gebaut wurden, müssen am 13. Mai zunächst durch die technische Abnahme, die auf dem äußeren Schlosshof in Bad Mergentheim erfolgt. Um 15.30 Uhr beginnt der Prolog für die Teilnehmer der Gleichmä-ßigkeitsfahrt. Diese Einführungsrunde über 50 Kilometer starten historische Schützen um 15.30 Uhr auf dem Marktplatz in Bad Mergentheim – sachkun-dig kommentiert von Sprecher Klaus Lambert, der abwechselnd mit Jörg Hennig auch an allen wichtigen Haltepunkten zu hören sein wird, um die Zaungäste über die automobilen Raritäten zu informieren. Der Prolog für die etwa 70 sportlichen Oldtimerfahrer führt nördlich in Richtung A81 über Oesfeld, Krensheim, Messelhausen, Marstadt zurück in die Kurstadt. Dort steigt unter anderem am Abend der 9. Nachtbummel der Fachgeschäfte in Bad Mergentheim.
Tags darauf wird es dann ernst für alle Teilnehmer, dann steht die erste Etappe über 251 Kilometer auf dem Programm – und dabei stehen auch im-mer wieder Gleichmäßigkeitsprüfungen an: Eine vorgegebene Strecke muss möglichst genau in einer bestimmten Geschwindigkeit durchfahren werden. Über Assamstadt und Erlenbach geht es ab 8 Uhr zur Götzenburg nach Jagsthausen, wo die ersten Fahrzeuge gegen 9.30 Uhr eintreffen. Dort wer-den sie etwa bis kurz vor 12 Uhr zu sehen sein, da hier eine Kaffeepause von 30 Minuten für die Teilnehmer vorgesehen ist und die Autos vor der mächtigen Eingangspforte geparkt sind. Weiter geht es dann ostwärts über Ernsbach, Kemmeten, Zottishofen, Nitzenhausen zur Mittagsrast von einer Stunde ins Forum nach Rot am See, wo die ersten gegen 12.30 erwartet wer-den. Anschließend führt die Route über Musdorf, Reubach, Speckheim nach Creglingen, das ab 15 Uhr angefahren wird. Eine halbe Stunde später startet dann die Nummer eins über Weikersheim zurück nach Bad Mergentheim, wo die Oldtimer im Ziel ab 17 Uhr erwartet werden. Dort wird dann auf dem Marktplatz die Deutschorden-Companie für musikalische Stimmung sorgen – die dann natürlich auch abends im Mittelpunkt des Deutschmeisterfestes von 9.30 bis 23 Uhr stehen wird.
Wesentlich kürzer wird dann die letzte Etappe am Sonntag. Vom Parkhotel Best Western, wo die Teilnehmer untergebracht sind, haben sie nur wenige Meter zum Start (ab 8 Uhr) auf dem Marktplatz. Von dort aus geht es auf die letzten 139 Kilometer via Schweigern, Schweinberg zunächst nach Wertheim (Ankunft etwa 9.50 Uhr), wo eine Rast von 30 Minuten für jeden Teilnehmer Pflicht ist. Eine besondere Attraktion erwartet die 100 Teams am nächsten Haltepunkt Markelsheim, der über Eiersheim, Distelhausen, Grünsfeld und Harthausen erreicht wird. Die Weingärtner Markelsheim e. G. veranstaltet am Sonntag, 15. Mai, den Tag der offenen Kellertür – dort sind die Teilnehmer dann zur Mittagspause zu Gast. In der historischen Kelterhalle, 1898 erbaut, ist ein Bauernmarkt mit vielen Spezialitäten sowie Kellereiführungen – Letz-tere sind natürlich für die Teilnehmer tabu. In Markelsheim machen die teils bis zu 78 Jahre alten Oldtimer von 12.20 bis 14 Uhr Station. Die restlichen sieben Kilometer bis zum Zielpunkt am Deutschordensschloss in Bad Mer-gentheim sind danach schnell zurückgelegt. Dort findet zum Abschluss die Siegerehrung für die Teilnehmer an den Gleichmäßigkeitsprüfungen sowie der touristischen Ausfahrt statt. Ebenso werden die schönsten Siegerfahr-zeuge des Concours d’Elegance präsentiert – wiederum umrahmt von der Deutschorden-Companie und vielen Verpflegungsstationen.
Informationen zur Streckenführung und Ankunftszeiten unter
www.rallye-wuerttemberg-historic.de
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9 Feb |
Motorisierter Ersatz für Pferd und Ochs Pressemitteilungen
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Motorisierter Ersatz für Pferd und Ochs
Bulldog- und Schlepperfreunde Württemberg e. V. mit Sonderschau „Mobilität in der Landwirtschaft in den 1950er und 1960er Jahren”
Mit dem Umzug vom Killesberg in die neuen Messehallen beim Stuttgarter Flughafen hat Ulrich Herrmann, Initiator und Organisator der Retro Classics, die Tore vor vier Jahren auch für Traktoren geöffnet. Seither repräsentiert der gemeinnützige Verein Bulldog- und Schlepperfreunde Württemberg e.V. auf dieser internationalen Oldtimermesse die Szene der historischen Traktoren, Maschinen und Geräte aus der Landwirtschaft mit eindrucksvollen Sonderschauen. Thema in diesem Jahr ist die Mobilität in der Landwirtschaft.
Nie zuvor hat sich die Landwirtschaft in so kurzer Zeit so radikal verändert wie in den 50er und 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts. Viele Arbeiten wurden mechanisiert und die Arbeitstiere von einer Vielzahl verschiedener Traktoren abgelöst. Dieses spannende Thema ist Inhalt einer großen Sonderschau, mit der sich die Bulldog- und Schlepperfreunde Württemberg bei der Retro Classics präsentieren. Auf einem rund 1600 Quadratmeter großen Stand in Halle 8 zeigen Vereinsmitglieder, wie die Mechanisierung auf Hof und Feld die Arbeitsweise verändert und erleichtert hat.
Die Ausstellung ist so gegliedert, dass die Besucher die jahreszeitlich bedingten Arbeiten in der Landwirtschaft anhand der Exponate nachvollziehen können: Roden, Pflügen, Eggen, Säen, Walzen, Düngen, Ernten. Der Schwerpunkt liegt beim Thema Ernten, speziell bei der Heuernte, der Getreideernte, der Kartoffel- und Rübenernte. Die gezeigten Schlepper, Maschinen und Geräte lassen die ganze Vielfalt der Hersteller erkennen, die im Zuge des wirtschaftlichen Aufschwungs der frühen 50er Jahre mit zum Teil recht pfiffigen Konstruktionen um die Gunst kleinbäuerlicher Betriebe warben.
Wie technisiert die Landwirtschaft in Deutschland in den 60er Jahren war, belegen folgende Zahlen: Vergleicht man die Anzahl der eingesetzten Traktoren pro 1000 Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche in den damaligen EWG-Mitgliedsländern miteinander, lag die Bundesrepublik 1963 mit 68 Traktoren an der Spitze vor Holland mit 33. In Belgien und Luxemburg waren es 20, in Frankreich 26. In Italien waren 14 Traktoren auf 1000 Hektar verteilt. Verglichen mit den USA (12) oder gar der UdSSR (2), lässt sich der damalige Traktorboom in Deutschland erst recht erklären. Allerdings endete er ebenso schnell in einem großen Firmensterben. Einigen dieser Veteranen, deren Produktionsstätten heute meist verschwunden sind, trifft man auf dem Stand der Bulldog- und Schlepperfreunde Württemberg in der Halle 8.
Dort gibt es einen großen Aktionsbereich mit Vorführungen, die man nur selten erleben kann. Unter anderem wird gezeigt, wie im Nu ein Mistwagen zum Heuwagen umgebaut werden kann und wie unsere Vorfahren hölzerne Wasserleitungen, so genannte Deichel oder Teuchel, hergestellt haben.
Der Verein „Bulldog- und Schlepperfreunde Württemberg e.V.” wurde im Jahr 1990 in Hochdorf bei Vaihingen/Enz zur Förderung von Kulturwerten und der Pflege landwirtschaftlichen Brauchtums gegründet. Das vorrangige Interesse gilt der historischen Landtechnik. Schwerpunkt ist die Erhaltung von Traktoren und motorisierten Erntegeräten. Mit derzeit nahezu 3000 Mitgliedern ist der Verein in den 20 Jahren seines Bestehens zu einem der größten Vereine für Oldtimer-Traktoren in Deutschland herangewachsen.
Zum Vereinsprogramm gehören Stammtische und Treffen mit anderen Vereinen, Ausfahrten auf eigener Achse, ein mehrtägiger Jahresausflug sowie alle zwei Jahre – das nächste Mal im Sommer/Herbst 2012 – ein großes Bulldog- und Schleppertreffen mit rund 10.000 Besuchern und über 500 Fahrzeugen und Maschinen. Mehrmals im Jahr finden „Schrauberkurse” statt, bei denen technisch versierte Mitglieder Hilfestellung zum Reparieren historischer landwirtschaftlicher Fahrzeuge geben. Kontakt: Alfred Vogel, 1. Vorstand der Bulldog- und Schlepperfreunde Württemberg, Telefon: (070 44) 3 11 05, Fax: (070 44) 90 47 53, Mobil: 0177 / 3 47 01 90, E-Mail: vogel@busf.de
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9 Feb |
Porsche statt Penthouse, Fiat statt Aktienfonds auf der Retro Classics 2011 Pressemitteilungen
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Porsche statt Penthouse, Fiat statt Aktienfonds
TÜV SÜD veranstaltet Podiumsdiskussion auf der Retro Classics 2011 mit dem Schwerpunktthema: Oldtimer als Wertanlage
Heckflosse, Chrom und eine Menge Geld – historische Fahrzeuge sind nicht nur schön, sondern auch wertvoll. Sammler stecken viel Kapital in Anschaffung, Pflege und Unterbringung. Reine Liebhaberei? Keineswegs sagen die Oldtimer-Experten von TÜV SÜD und machen das Wertanlage-Potenzial der Autos zum Thema. Fragen, wie Liebhaber der Fahrzeugkultur mit dem richtigen Typ und der entsprechenden Konservierung ihr Vermögen vermehren können, und ob Oldtimer so als Alternative zu Geldanlagen wie Immobilien taugen, diskutieren Fachleute am Samstag, 12. März, auf der internationalen Oldtimermesse Retro Classics in Stuttgart. „Oldtimer als Wertanlage” lautet das Schwerpunktthema, das vom TÜV Süd organisiert wird.
Porsche 911 oder Mercedes SL sind klassische Oldtimer, deren Wert seit Jahren stabil wächst. Wer aber hätte vor 25 Jahren gedacht, dass Autos wie 2 CV oder Fiat 500 als Oldtimer einen derartigen Beliebtheitsgrad haben würden, dass sich der Kauf als Geldanlage damals gelohnt hätte? Wie erkenne ich das „Oldtimer-Potenzial” eines Liebhaberstücks, das heute am Markt ist? Wer jetzt den richtigen Riecher hat und in Sachen Konservierung und Unterbringung clever kalkuliert, hat nicht nur Spaß an seiner Investition, sondern eine ziemlich sichere Vermögensanlage. Wie man Modellen mit Oldtimer-Potenzial auf die Spur kommt, mit welchen Kosten Anleger rechnen müssen und worauf sie noch achten müssen, wenn sie das Hobby zur Geldanlage machen, darüber sprechen die TÜV SÜD-Spezialisten mit Kennern der Szene am Samstag, 12. März, jeweils von 12:30 Uhr bis 12:55 Uhr und von 16 Uhr bis 16:30 Uhr auf der Showbühne in Halle 1. Geleitet wird das Gespräch von SWR-Moderator Constantin Beims; als Experten auf dem Podium stehen Marktkenner wie Malte Jürgens, Chefredakteur Motor Klassik, Christian Steiger, stellvertretender Chefredakteur Auto Bild, und Wolfgang Inhester, langjähriger Pressechef von Mercedes Benz und Oldtimerliebhaber.
Die internationale Oldtimer-Messe Retro Classics, die ganze Welt automobiler Klassiker, in Stuttgart öffnet von Freitag, 11. März, bis Sonntag, 13. März 2011, zum elften Mal ihre Pforten. Mehr als 60.000 Besucher strömten allein im Frühjahr 2010 auf das Messegelände beim Flughafen, um die Faszination Oldtimer hautnah zu erleben und im wahrsten Sinn des Wortes zu „erfahren”. Am Donnerstag, 10. März, findet von 16 Uhr bis 19 Uhr der Preview-, Fachbesucher- und Pressetag statt. Am selben Tag wird in der Halle 1 von 19 Uhr bis 22 Uhr die RETRO NIGHT gefeiert.
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5 Feb |
Bosch 125 Jahre Technik fürs Leben bei der Retro Classics 2011 Pressemitteilungen
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Bosch – 125 Jahre „Technik fürs Leben” Das Stuttgarter Unternehmen präsentiert sich bei der Retro Classics 2011 zum Firmenjubiläum in zwei Hallen / Sonderschau Motorsport in Halle 4
Neben dem Auto selbst wird 2011 auch ein mit dessen Entwicklung eng verbundenes Unternehmen 125 Jahre alt: Bosch. Am Firmensitz Stuttgart darf man zu Recht stolz auf seine Vergangenheit sein, denn kaum ein Fahrzeug auf der Welt fährt heute ohne technische Entwicklungen von Bosch. Jährlich kommen etwa 3800 neue Patente hinzu. Erfindergeist allein ist indes noch kein Garant für dauerhaften, weltweiten Erfolg. Eine herausragende Stärke von Bosch ist es, dass man stets die Zeichen der Zeit erkannt und die eigene gesellschaftliche Verantwortung ernst genommen hat. Im Fokus des globalen Wirtschaftens stehen 2011 daher Nachhaltigkeit und Ökologie. Auf der Retro Classics gibt Bosch am Werkstand in Halle 1 und mit einer Motorsport-Sonderschau in Halle 4 einen Einblick in seine 125-jährige Unternehmensgeschichte.
Am 15. November 1886 eröffnete Robert Bosch in Stuttgart die „Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik”. Nach harten Anfangsjahren, die er später als „böses Gewürge” bezeichnete, sorgte vor allem die Nachfrage nach Magnetzündapparaten für die wirtschaftliche Konsolidierung des jungen Unternehmens. Bereits 1887 hatte Robert Bosch auf Wunsch eines Kunden erstmals einen Magnetzünder hergestellt. Zehn Jahre später gelang es ihm, einen Kraftfahrzeugmotor mit einem Magnetzünder auszustatten. Damit löste er eines der größten Probleme der noch jungen Automobiltechnik.
Bosch entwickelte sich rasch zu einem frühen „Global Player”. Hersteller und Autofahrer in aller Welt kauften die neuen, zuverlässigen Zündsysteme. Im Laufe der Jahre sollten viele weitere technische Meilensteine folgen, etwa die Beleuchtungs-anlage mit eigener Stromversorgung, der elektrische Anlasser, die Hupe, der Scheibenwischer, die Servobremse oder der Winker. Insbesondere mit der Diesel-Einspritzpumpe gelang 1927 erneut ein großer Durchbruch auf dem Automobil-sektor, der nicht das einzige Geschäftsfeld des Unternehmens blieb – ab Ende der Zwanziger erfand und produzierte man erfolgreich Werkzeuge und Haushaltsgeräte.
Von Anfang an ist die Bosch-Firmengeschichte eng mit der des internationalen Motorsports verknüpft. Schon bei den ersten großen Autorennen kurz nach 1900 fuhren die Rennwagen mit Magnetzündapparaten von Bosch. Im Jahre 1903 siegte der belgische Rennfahrer Camille Jenatzy beim Gordon-Bennett-Rennen auf einem Mercedes Rennwagen mit Niederspannungs-Magnetzünder von Bosch. Den Großen Preis von Le Mans gewannen 1954 die neuen Daimler-Benz 2,5 Liter Formelrennwagen – dank direkter Benzineinspritzung, Zündanlage und Zündkerzen von Bosch. Die Serie großer Erfindungen und ebenso großer Erfolge setzte sich bis in die Gegenwart fort. Dabei diente die Rennstrecke als willkommenes Versuchsfeld und oft wurden Verbesserungen noch vor Ort in den Boxen vorgenommen. So wurde etwa das Antiblockiersystem im harten Renneinsatz auf Herz und Nieren getestet, bevor es 1978 auf den Markt kam.
Viele der im Motorsport erstmalig vorgestellten Innovationen sind inzwischen zum weltweiten Standard im Automobilbau geworden. Nicht umsonst hat man „Technik fürs Leben” als Firmen-Leitmotiv gewählt. Gleichzeitig nimmt der Slogan auch Bezug auf die Grundsätze des Firmengründers Robert Bosch, der den Ausgleich wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Bedürfnisse als Kern unternehmerischer Verantwortung verstand. Es gelte, „die langfristige Existenzsicherung des Unternehmens in einer Balance zwischen Ökologie, Ökonomie und gesellschaftlicher Verantwortung zu erreichen”, erklärte 2007 der Vorsitzende der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH, Franz Fehrenbach.
Die internationale Oldtimer-Messe Retro Classics, die ganze Welt automobiler Klassiker, in Stuttgart öffnet von Freitag, 11. März, bis Sonntag, 13. März 2011, zum elften Mal ihre Pforten. Mehr als 60.000 Besucher strömten allein im Frühjahr 2010 auf das Messegelände beim Flughafen, um die Faszination Oldtimer hautnah zu erleben und im wahrsten Sinn des Wortes zu „erfahren”. Am Donnerstag, 10. März, findet von 16 Uhr bis 19 Uhr der Preview-, Fachbesucher- und Pressetag statt. Am selben Tag wird in der Halle 1 von 19 Uhr bis 22 Uhr die RETRO NIGHT gefeiert.
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1 Feb |
Classic Rallye China 2011 Pressemitteilungen
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Classic Rallye China – Mit dem eigenen Oldtimer quer durch China
Das Fahrerlebnis für alle Oldtimer-Fans! Die Classic Rallye China bietet die Möglichkeit mit dem eigenen Oldtimer durch das Reich der Mitte zu fahren. Die Fahrt von Peking nach Shanghai dauert 26 Tage und beinhaltet viele der klassischen Sehenswürdigkeiten Chinas. Die Route führt von Peking, der Hauptstadt der Volksrepublik China, zuerst in die Stadt Pingyao. Deren Altstadt wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Weiter fährt die Gruppe dann entlang des Gelben Flusses auf den Spuren Dschingis-Khans durch die beeindruckende Steppe der Gobi-Wüste in der Mongolei. Zurück in China geht es von der legendären Seidenstraße, mit Übernachtungen an den Stätten der verlorenen Königreiche und den Heiligtümern der Nomadenvölker, auf die tibetische Hochebene. In einem großen Bogen führt die Route durch grandiose Landschaften. Dort steht unter anderem der Besuch einer der wichtigsten heiligen Stätte des tibetanischen Buddhismus auf dem Programm: das Kloster Labrang. In der Provinz Gansu erhalten die Fahrer außerdem einen tiefen Einblick in den Alltag verschiedener Nationalitäten. Die Strecke bietet atemberaubende Aussichten und führt doch über gut asphaltierte Straßen. Zurück geht es dann über Xi’an, Heimat der weltbekannten Terrakotta-Armee und Luoyang mit den jahrtausendealten Longmen-Grotten. Angekommen in Shanghai erwartet die Fahrer noch ein Abschiedsbankett. Die Fahrt findet vom 29.09. – 20.10.2011 statt und wird organisiert von China Tours, Deutschlands führender Spezialist für China-Reisen und Media Direkt.
„Nach dem überwältigendem Feedback unserer Oldtimer-Fahrt entlang der Seidenstraße im Jahr 2010, haben wir uns entschlossen ein weiteres Abenteuer anzubieten. Mit Media Direkt haben wir einen passenden und überaus erfahrenden Partner gefunden. Wir sind uns sicher, auch dieses Jahr den Fahrern wieder ein einzigartiges Erlebnis bieten zu können“, so Liu Guosheng, Geschäftsführer von China Tours und Mitfahrer der Fahrt durch China.
Zugelassen werden 30 Automobile bis Baujahr 1978. Der Preis pro Team (Fahrer und Beifahrer) beträgt 15.800 Euro. Im Reisepreis sind alle Übernachtungen und Ausflüge, eine durchgängige deutschsprachige Reiseführung, lokale Reiseführer, Betreuung durch einen professionellen Mechaniker samt Werkstattwagen und alle Einreise- und Durchfahrtsgenehmigungen. Außerdem beinhaltet der Preis die Verschiffung von Bremerhaven nach Tianjin (in der Nähe von Peking) und zurück von Shanghai nach Bremerhaven.
Weitere Informationen zu der Reise finden sie unter: www.chinatours.de/reisen/gruppenreisen/rallye-2011/
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31 Jan |
Retro Classics 2011 die Pariser Taxiflotte Pressemitteilungen
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Pariser Taxiflotte stoppt 1914 deutschen Vormarsch
Allgemeine Schnauferl-Club präsentiert ein historisches, „Automobiles Kaleidoskop in fünf Bildern” bei der Retro Classics auf der Galerie der Halle 1
Seit Jahren hat es sich der Allgemeine Schnauferl-Club (ASC) zur Aufgabe gemacht, die präsentierten Motorfahrzeuge auf der Retro Classics in Stuttgart in ihrem kulturgeschichtlichen Zusammenhang darzustellen. Daher findet der Betrachter neben allgemeinen Erklärungen zu Fortschritten in der Fahrzeugentwicklung auch interessante Hinweise auf historische und kulturelle Ereignisse der jeweiligen Epoche. In diesem Jahr geht es um ein „Automobiles Kaleidoskop in fünf Bildern”, das auf der Galerie in der Messehalle 1 (L-Bank Forum) zu sehen ist. Alle Exponate werden detailliert beschrieben und vorgestellt, und die Besucher können an den Vor- und Nachmittagen durch 30-minütige Vorträge ergänzende Informationen erhalten.
Bild eins – England um 1896 (Red Flag Act): Das war die Zeit, als ein Mann mit einer roten Fahne vor jedem Fahrzeug herlaufen musste, um die Umwelt vor der Gefahr Automobil zu warnen. Ein Abgeordneter forderte im Parlament sogar die Prügelstrafe für Temposünder, die schneller als zehn Stundenkilometer fuhren. Das Gesetz wurde 1896 gekippt und dieser Tag mit der ersten Rallye „London to Brighton” gefeiert.
Bild zwei – Frankreich im Ersten Weltkrieg: Im September 1914 standen die deutschen Truppen kurz vor Paris. Der Fall der Stadt schien unvermeidlich. Da ließ General Gallieni die Pariser Taxiflotte, bestehend hauptsächlich aus Renault-Wagen der Baujahre 1905 bis 1910, beschlagnahmen, besetzte jeden Wagen mit fünf Soldaten und stellte damit in kürzester Zeit dem an der Marne-Front operierenden General Mounoury 6500 frische Kämpfer zur Verfügung, der damit den deutschen Vormarsch stoppen konnte.
Bild drei – die USA zur Zeit der Prohibition: Durch das Alkoholverbot blühte der Schwarzmarkt, der oft genug gewalttätige Dimensionen annahm. Besonders, wenn eine Gang den „Herrschaftsbereich” einer anderen verletzte. New York und speziell Chicago waren die Schauplätze blutiger Auseinandersetzungen (Massaker am Valentins-Tag 1929). Die Fahrzeuge, die oft genug als Schießscheiben für die berüchtigte Tommy-Gun dienten, wurden in vielen Spielfilmen verwendet.
Bild vier – Deutschland während des Wirtschaftswunders: Nach Ludwig Ehrhards Währungsreform 1948 und zu Beginn der 50-er Jahre begann die Erholung Deutschlands von den Schrecken des Zweiten Weltkrieges. Bestes Zeugnis lieferte das zunehmende Verkehrsaufkommen; man konnte direkt zuschauen, wie die Autos größer und luxuriöser wurden. Vom Kleinschnittger über den Käfer bis zum 300 SE.
Schließlich Italien um 1970: Erstes Traum- und Urlaubsland der Deutschen. Das begann mit Kaiser Otto III. um das Jahr 1000 und hat bis heute nichts von seiner Attraktivität verloren. Das Meer, der Lido, die Küche, attraktive Schauspielerinnen wie Gina Lollobrigida und Sofia Loren und nicht zuletzt die ebenso formschönen Autos Alfa Romeo, Ferrari, Lancia oder Maserati lassen die Herzen eines jeden Italien-Liebhabers höher schlagen.
Die internationale Oldtimer-Messe Retro Classics, die ganze Welt automobiler Klassiker, in Stuttgart öffnet von Freitag, 11. März, bis Sonntag, 13. März 2011, zum elften Mal ihre Pforten. Mehr als 60.000 Besucher strömten allein im Frühjahr 2010 auf das Messegelände beim Flughafen, um die Faszination Oldtimer hautnah zu erleben und im wahrsten Sinn des Wortes zu „erfahren”.
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30 Jan |
Der Mythos Solitude (Revival)wird in Stuttgart wiederbelebt Pressemitteilungen
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Mythos Solitude 2011 wird in Stuttgart wiederbelebt
Im „Automobilsommer 2011“ präsentiert sich die legendäre Rennstrecke in altem Glanz –Retro Classics gibt Vorgeschmack auf das „Solitude Revival“
Vor genau 125 Jahren, am 29. Januar 1886, meldete der Mannheimer Carl Benz unter der Patentnummer 37435 offiziell eine Erfindung an, welche die Welt verändern sollte: ein „Fahrzeug mit Gasmotorenbetrieb“, den Benz Patent-Motorwagen Nr.1. Ein geschichtliches Faktum, das der baden-württembergische Wirtschaftsminister Ernst Pfister kürzlich als „einmaligen Glücksfall für Baden-Württemberg“ und „globales Alleinstellungsmerkmal“ bezeichnete. Im „Automobilsommer 2011“ sollen deshalb Tradition, Gegenwart und Zukunft des Automobils erlebbar gemacht werden. Vom 7. Mai bis zum 10. September locken im „Ländle“ eine Vielzahl von Veranstaltungen und touristischen Spezialangeboten. Dabei handelt es sich laut Pfister um „das bisher wohl größte touristische Themenprojekt des Landes“.
Mit dem Automobil hat der Rennsport eine lange Tradition in Baden-Württemberg. Daher wird vom 22. bis 24. Juli der legendäre Solitude-Ring vor den Toren Stuttgarts neu belebt. Nach 46 Jahren befahren erstmals wieder Rennwagen und Rennmotorräder die gesamte noch existierende Strecke von 12,7 Kilometer. Beim „Solitude Revival 2011“ gehen Werkswagen der großen Automobilhersteller ebenso wie seltene Unikate aus der Rennsportgeschichte an den Start. Daneben sind Hochleistungsfahrzeuge mit alternativen Antriebskonzepten und selbstgebaute Rennwagen der Hochschulen in Baden-Württemberg zu sehen. Auch manch prominenter Rennfahrerlegende kann man begegnen. Bei der großen „Solitude Drive Parade“ dürfen Oldtimerbesitzer den traditionsreichen Kurs befahren, auf dem bis 1965 Formel 1-Rennen und Motorradweltmeisterschaften ausgetragen wurden.
Veranstaltet wird das Spektakel von RetroClassicCultur e.V. und Solitude Revival e.V. „Das Wochenende wird in Qualität und Ambiente den damaligen Renntagen in nichts nachstehen“, verspricht der Leiter des Veranstalterteams, Karl Ulrich Herrmann. Und das Beste? Das „Solitude Revival 2011“ ist dank Unterstützung des Landes Baden-Württemberg und der Landeshauptstadt Stuttgart für die Besucher überwiegend gratis – lediglich im Bereich Glemseck, dem Fahrerlager, wird eine Eintrittsgebühr von 15 Euro erhoben.
In Erinnerung an die große Rennstrecke von einst erhält die Halle 4 der Retro Classics in diesem Jahr den Namen „Mythos Solitude“. Neben zahlreichen weiteren Attraktionen, größtenteils aus dem Bereich des Rennsports, befindet sich dort der Stand des „Solitude Revival“ mit mehr als 300 Quadratmeter. Mehr Info im Internet unter www.solitude-revival.org
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25 Jan |
Bremen Classic Motorshow 2011 startet mit Unikaten und Raritäten Pressemitteilungen
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Sonderschau zeigt Seltenheiten aus Deutschland Bremen Classic Motorshow 2011 startet mit Unikaten und Raritäten in die Saison
Bremen. Ein besonderer Hingucker sorgte am Dienstag auf dem Bremer Domshof für Menschentrauben: Ein Maybach SW 42 – Auslieferungsdatum September 1939, Sechszylinder mit 145 km/h Höchstgeschwindigkeit. Die viertürige Limousine mit Faltschiebedach gab einen Vorgeschmack auf die neunte Bremen Classic Motorshow, die vom 4. bis 6. Februar in allen sieben Hallen der Messe Bremen an den Start geht. Um deutsche Automobile mit Sonderkarosserien geht es in der diesjährigen Sonderschau der Oldtimermesse und einer der Stars wird ebenfalls ein Maybach sein. Eine echte Seltenheit ist das zweitürige Maybach Zeppelin DS 8 Sport Cabriolet.
Selbiges stammt aus der Ravensburger Schmiede Spohn. Das Einzelstück wurde 1937 von einer Hamburger Familie geordert und befand sich jahrzehntelang von der Öffentlichkeit ausgeschlossen in der Hansestadt, bevor es der französische Automobilfachmann André Lecoq in den 70er Jahren erwarb, restaurierte und es an einen deutschen Liebhaber verkaufte. Zuletzt war dieses Unikat vor sechs Jahren in Italien zu sehen. Des Weiteren in der Ausstellung: ein Adler Autobahn (Ambi Budd) von 1938, ein Mercedes-Benz 540 K konstruiert von Erdmann & Rossi im Jahr 1938, ein Goliath GP 700 und ein Volkswagen – beide verschönert durch den Karosseriebauer Rometsch. Ebenso auf der Sonderfläche: Ein Horch 930 V Spezial Roadster mit Gläser-Karosserie, der Ford Rheinland Pullmann mit Hebmüller-Aufbau (im Besitz von Klaus Hebmüller), ein Opel Diplomat Cabriolet von Karmann-Fissore, der Volkswagen 1500 Typ 3 als schickes Karmann-Cabriolet, des Weiteren ein Opel Commodore A GS Deutsch-Cabriolet von 1968 und aus dem Jahr 1955 ein 502 BMW Cabrio, angefertigt von Baur.
Zur Bremen Classic Motorshow 2010 kamen 36.086 Besucher, die das Angebot der 550 Ausstellern aus elf Ländern nutzten. Auch in diesem Jahr geht es um Handel mit hochwertigen Fahrzeugen, um begehrte Ersatzteile, es wird einen Thementag geben, die private Fahrzeugbörse lockt mit besonderen Angeboten und es wird Preise geben: Der „Spirit of the Show“ wird unter den Autos, Motorrädern, Lkw und Traktoren verliehen und die originellsten Clubpräsentationen werden ausgezeichnet.
Die Messehallen sind geöffnet von 9 bis 18 Uhr. Die Tageskarte kostet 13 Euro. Mehr Infos auch unter www.classicmotorshow.de
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23 Jan |
Flocken-Elektrowagen” in Stuttgart reanimiert Retro Classic 11 Pressemitteilungen
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„Flocken-Elektrowagen” in Stuttgart reanimiert
Nachbau des ersten deutschen Elektroautos wird auf der Retro Classics erstmals öffentlich präsentiert: Pioniertat von 1888 schlägt Brücke zum Jetzt
In den Anfangstagen des Automobils war es noch keineswegs sicher, dass die Fahrzeuge der Zukunft ausschließlich von Kraftstoffmotoren angetrieben würden. Vielmehr standen Dampf, Öl und Elektrizität in scharfer Konkurrenz zueinander. So waren um 1900 rund 38 Prozent aller in den USA gefahrenen Automobile Elektrowagen, in New York sogar 50 Prozent. Der frühe Elektroantrieb scheiterte jedoch an der geringen Kapazität der damaligen Batterien, die eine Überwindung weiter Strecken nicht erlaubten. Im Mutterland der Massenfertigung, den USA, bedeutete dies ein klares Aus für die Elektrotechnik im Automobilbau.
Ein deutscher Pionier des Elektroautos war der Coburger Maschinenfabrikant Andreas Flocken, der 1888 einen hochrädrigen Kutschenwagen mit einem Elektromotor versah. Per Lederriemen wurde die Antriebskraft auf die Hinterachse übertragen. Das historische Fahrzeug – das erste deutsche Elektroauto und vermutlich das erste vierrädrige Elektromobil der Welt – gilt leider als verschollen.
September 2010, Marktoberdorf: „Aus einer Laune heraus” beschließt der Kfz-Sachverständige Franz Haag, den Flocken-Elektrowagen detailgenau nachzubauen. Als Basis dient eine im selben Jahr auf einem Heuboden entdeckte Doktorkutsche aus dem 19. Jahrhundert, wie sie Andreas Flocken verwendet haben könnte. Erklärtes Ziel ist die Teilnahme an der „Bertha Benz Challenge” im September 2011, der offiziellen Einweihungsfahrt der „Bertha Benz Memorial Route”. Mit dem ehrgeizigen Projekt will Haag ein Zeichen setzen: Von der Bertha Benz Challenge könne „ein weltweit sichtbares Signal für einen neuen Aufbruch ausgehen. Diese zweite automobile Revolution wird diesmal die Fahrzeuge umweltgerechter machen, da sie alternative Antriebe und leichtere Karosserien propagiert.”
Zur Eröffnung der Retro Classics 2011 am 10. März wird der in Vergessenheit geratene Meilenstein der Automobilgeschichte am Stand des Vereins RetroClassicCultur auf der Galerie in Halle 1 erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.
Weitere Informationen unter www.franz-haag.de und www.rcc-ev.com
Die internationale Oldtimer-Messe Retro Classics, die ganze Welt automobiler Klassiker, in Stuttgart öffnet von Freitag, 11. März, bis Sonntag, 13. März 2011, zum elften Mal ihre Pforten. Mehr als 60.000 Besucher strömten allein im Frühjahr 2010 auf das Messegelände beim Flughafen, um die Faszination Oldtimer hautnah zu erleben und im wahrsten Sinn des Wortes zu „erfahren”. Am Donnerstag, 10. März, findet von 16 Uhr bis 19 Uhr der Preview-, Fachbesucher- und Pressetag statt.
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21 Jan |
Schwäbische Wertarbeit aus der Lederstadt Auf der Retro Classics 11 Aktuelles, Pressemitteilungen
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Schwäbische Wertarbeit aus der Lederstadt Regionale Technikgeschichte: Eine Kaelble-Sonderschau erinnert auf der Retro Classics an den traditionsreichen Backnanger Nutzfahrzeughersteller Zugmaschinen, Straßenwalzen, Planierraupen, Lastkraftwagen und Kipper – Kaelble aus Backnang hat ein Stück deutsche Technikgeschichte mitgeschrieben. Nicht nur Bauunternehmen und Speditionen, auch Post und Bundesbahn sowie zahlreiche Kunden im In- und Ausland kauften die zuverlässigen Fahrzeuge. Auf der Retro Classics präsentiert die Nutzfahrzeug Veteranen Gesellschaft in Halle 8 einen Querschnitt durch die Werksgeschichte des Unternehmens. Präsentiert werde „eine interessante Mischung”, verspricht Christian Käufer, der mit einem KDV 680 von 1956 dabei ist. „Das Bergungsfahrzeug mit Kran wurde nur 35 Mal gebaut und ging zunächst an die US-Armee. Die Amerikaner hatten ihre KDV 680 zwei, drei Jahre in Betrieb, danach wurden sie weiter verkauft. Diese Fahrzeuge waren damals das Modernste, was es gab – damit ist im Nachkriegsdeutschland viel gewuchtet worden.”
Sammler und Restaurateure fasziniert heute noch die technische Leistung des Unternehmens, das im Lauf seiner Firmengeschichte viele Patente anmelden konnte. „Was Kaelble seinerzeit gemacht hat, war sensationell”, schwärmt Käufer. „Die Fertigungstiefe und Flexibilität waren etwas, was die Firma von anderen abgehoben hat. Bei Kaelble wurden sämtliche Komponenten im Haus hergestellt, vom Zahnrad über die Achsen bis hin zu Getrieben und Motoren.” Die (ehemalige) Süddeutsche Lederstadt Backnang erwies sich dabei als ausgezeichneter Standort: „In Backnang gab es eine hohe Fachkräftedichte – wenn man einmal bedenkt, wie viele verschiedene Gewerke in solchen Produkten stecken. Es war eine sehr handwerkliche Fertigung.” Letztendlich habe jedoch gerade dieses Qualitätsmerkmal zum Niedergang geführt, meint Käufer: „Die Produkt- und Teilevielfalt ließ sich wohl einfach nicht mehr vernünftig verwalten.” Nach einem Konkurs im Jahre 1996 wurde das 1884 in Bad Cannstatt gegründete Traditionsunternehmen vom US-Riesen Terex geschluckt.
Mit Wirkung vom 17. August 2010 kaufte die Atlas Maschinen GmbH (Delmenhorst) als Teil des letzten Zusatzes zur Transaktion mit der Terex Corporation alle gewerblichen Schutzrechte und Bestände des Kaelble-Loader-Geschäftes. Die ehemalige Fabrikhalle in der Mühlstraße in Backnang beherbergt heute eine Techniksammlung mit Exponaten aus der regionalen Industriegeschichte. Neben dem Bergungsfahrzeug von Christian Käufer sind bei der Kaelble-Sonderschau unter anderem auch eine schwere Sattelzugmaschine vom Typ KV 34 sowie eine dreiachsige Bundespostzugmaschine für den Fernmeldenotdienst KDV 22Z zu sehen.
Die internationale Oldtimer-Messe Retro Classics, die ganze Welt automobiler Klassiker, in Stuttgart öffnet von Freitag, 11. März, bis Sonntag, 13. März 2011, zum elften Mal ihre Pforten. Mehr als 60.000 Besucher strömten allein im Frühjahr 2010 auf das Messegelände beim Flughafen, um die Faszination Oldtimer hautnah zu erleben und im wahrsten Sinn des Wortes zu „erfahren”. Am Donnerstag, 10. März, findet von 16 Uhr bis 19 Uhr der Preview-, Fachbesucher- und Pressetag statt. Am selben Tag wird in der Halle 1 von 19 Uhr bis 22 Uhr die RETRO NIGHT gefeiert.
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21 Jan |
Pressekonferenz zur Eröffnungsveranstaltung des Automobils Aktuelles, Pressemitteilungen
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Pressekonferenz zur Eröffnungsveranstaltung des Automobils 21. Februar 2011, 12.00 Uhr, Kleiner Sitzungssaal
O-Ton Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster: Die gute Stube der Landeshauptstadt und Baden-Württembergs wird zum „Showroom” von Mobilität gestern, heute und morgen. Streit um Priorität Daimler oder Benz müßig: Entscheidend ist, dass Stuttgart für Automobilität steht wie keine andere Stadt weltweit. Mobilität schon im Namen „Stutengarten“.Gottlieb Daimler hat in Stuttgart das erste Auto mit vier Rädern gebaut, den ersten Lastwagen, das erste Motorrad. Ferdinand Porsche hat hier seinen ersten Sportwagen gebaut.
In Stuttgart ist das Auto nicht nur erfunden worden, hier soll auch das Automobil der Zukunft entwickelt, gebaut und gefahren werden. Deshalb wichtig: Nicht nur Rückschau auf 125 Jahre Geschichte, sondern „Vorschau auf die nächsten 125 Jahre”. Wir wollen also sehen, wie die Mobilität der Zukunft aussehen könnte.Stuttgart ist das führende Kompetenzzentrum für Mobilität. Unser lokales Cluster ist führend in Innovation und Patenten, der starke Mobilitätssektor sichert die Zukunft Stuttgarts. 22 Institute der Universität kooperieren im Forschungsschwerpunkt FOVUS. Zahlreiche weltweit führende Forschungsinstitute. Mobilität von der Straße bis ins All. Weltweite Forschungskooperationen, z.B. SOFIA. Weltweite Vernetzung unserer Wirtschaft (Repräsentanzen in 180 Staaten). Netzwerk Cities for Mobility vernetzt 630 Städte, Wirtschaftsunternehmen, Unis und Organisationen in 82 Ländern.
Deshalb soll in Stuttgart nicht nur das Automobil der Zukunft entwickelt werden, sondern auch eine innovative Mobilität der Zukunft. Nur so sichern wir unsere Position als führendes Kompetenzzentrum – und damit unseren Wohlstand. Vor 125 Jahre: Fahren ohne Pferde, im 21. Jahrhundert: Fahren ohne fossile Energie und ohne Emissionen. Dafür mit viel Kreativität. Das soll am 7. und 8. Mai 2011 deutlich werden.
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21 Jan |
Bremen Classic Motorshow 2011 Pressemitteilungen
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Classic mal anders Highlights der Bremen Classic Motorshow 2011 am 4.02. – 6.02.2011 in Bremen. Ein Plexiglas-Schiebedach als Sonderausstattung? Fischsilberblaue Lackierung? Selbstverständlich. Flugzeuginstrumente im Cockpit, gerundete Kühlermaske, vollversenkbares Dach, Gepäckbrücke unter der Fahrertür, eine so geschwungene wie schwülstige Karosserie – kein Problem, wenn genug Kleingeld vorhanden ist. Aber das war nie ein Thema für Prominente wie Prinz Bernhard der Niederlande, Rudolf Caracciola, Bernd Rosemeyer, Ernst Udet, Emil Jannings, Ernst Heinkel, Werner von Siemens und der König des Irak. Die bestellten eben kein Auto von der Stange, sondern ließen sich ihre Wunschkarosserien maßschneidern. In diesem Fall allesamt bei dem wohl edelsten aller deutschen Karosseriebauer, dem Berliner Unternehmen Erdmann & Rossi. Allein in Deutschland gab es in der Hoch-Zeit der Individualisierung – den 20er und 30er Jahren – über 300 dieser Spezialisten. Grund genug für die Bremen Classic Motorshow, ihr diesjähriges Länderthema den deutschen Sonderkarosserien zu widmen. Rund ein Dutzend seltener und außergewöhnlich schöner Aufbauten sind vom 4. bis 6. Februar in den Hallen der Messe Bremen zu sehen.
Selbstverständlich auch eine Arbeit von Erdmann & Rossi: ein Mercedes-Benz 540 Kompressor Cabriolet von 1938 aus dem berühmten Museum der Schlumpf-Brüder. Einer der ganz frühen Fans der 1898 von Willi Erdmann gegründeten Firma war übrigens Kaiser Wilhelm II. Der bestellte schon im ersten Jahrzehnt des vorigen Jahrhunderts seine Geschenke für ausländische Staatsgäste an der Spree. Ganz so alt ist die Historie der Ravensburger Schmiede Spohn nicht. Hermann Spohn gründete sein Unternehmen 1920 und wurde bald bekannt dafür, Maybach-Chassis einzukleiden. So schuf er 1937 auch das zweitürige Maybach Zeppelin DS 8 Sport Cabriolet. Das Einzelstück wurde von einer Hamburger Familie geordert und befand sich jahrzehntelang von der Öffentlichkeit ausgeschlossen in der Hansestadt, bevor es der französische Automobilfachmann André Lecoq in den 70er Jahren erwarb, restaurierte und es an einen deutschen Liebhaber verkaufte. Im Februar ist es in Bremen zu bewundern.
Ebenfalls aus den dreißiger Jahren stammen die Exponate von Ambi-Budd, Gläser und Hebmüller. Ambi-Budd schuf mit dem Adler Autobahn 2,5 Liter Sport aus dem Jahr 1938 die aerodynamische Karosserie auf einem Adler-Fahrgestell, um Vielreisenden eine angenehme Fahrt zu ermöglichen mit geringerem Treibstoffverbrauch und weniger Windgeräuschen, als es die älteren Karosserien mit steil stehenden Kühlern und eckigen Formen vermochten. Adler selbst hatte bereits die Motoren standfest gemacht für die neue Art des Reisens. Mehr als 100 Stück (die Sportlimousine baute Buhne, die Cabrios Karmann) wurden allerdings nicht hergestellt. Die Dresdner Firma Gläser (1864 von Carl Heinrich Gläser als Hersteller von Kutschen und Pferdeschlitten gegründet) nahm sich 1937 Hanomag vor und baute das etwa 80 PS starke Hanomag Sturm Cabriolet. Es war der Versuch, der eher biederen Marke eine sportliche Note zu verschaffen, denn die technische Basis war besonders in Sachen Motoren, Fahrwerk und Bremsen Herstellern wie Mercedes und Audi gleichzusetzen. Hebmüller – hauptsächlich bekannt durch die ersten VW-Käfer-Cabriolets – karossierte 1934 auf besonderen Kundenwunsch einen Ford Rheinland und schuf mit der Pullmann-Limousine eine Langversion. Josef Hebmüller hatte den Stellmacher-Betrieb in Barmen 1889 von dem Vorgänger übernommen.
Auch wenn die Blütezeit der Karossiers mit dem Zweiten Weltkrieg endete, versuchten sich auch danach diverse Firmen im individuellen Einkleiden von Fahrgestellen, obwohl nun viel mehr Hersteller Komplettautos anboten. Ein Beispiel ist der Goliath GP 700 Sport von Rometsch (gegründet 1924 von Friedrich Rometsch in Berlin-Halensee). Doch 1952 hatten die Autofahrer anderes im Kopf als nette Karosserien auf kleinem Chassis: Sie wollten günstige Mobilität. Da Wagen mit Sonderkarosserien erheblich mehr kosteten als das Basisauto, musste Rometsch die Hoffnung auf den Serienbau aufgeben.
An den Preisen scheiterte auch der Osnabrücker Karosserie-Profi Karmann mit dem vom italienischen Karosseriespezialisten Fissore gezeichneten Edel-Cabrio Opel Diplomat im Jahr 1971. Die Kosten für so einen Umbau waren so hoch, weil sowohl die Karosserie extrem versteift als auch eine wasserdichte Dachkonstruktion ersonnen werden musste. Wohl nur eine Handvoll dieser Autos wurden gebaut – einer steht auf der Bremen Classic Motorshow. Wer sich übrigens für Sondermotorräder interessiert, ist auch in Bremen richtig: Zu sehen ist eine große Anzahl von „Konfektionären“ – deutsche Motorräder mit Einbaumotoren.
Mit dem Projekt „Junge Klassiker“ wagt die Bremen Classic Motorshow den Versuch, das Schubladendenken in Sachen Oldtimer (älter als 30 Jahre), Youngtimer (älter als 20 Jahre) und Gebrauchtwagen aufzubrechen. „Wir stellen Autos aus den späten 60ern bis zu den frühen 90er Jahren aus, die nur durch sehr wenige Hände gegangen sind und extrem wenig Kilometer auf der Uhr haben,“ sagt Projektleiter Frank Ruge. Der Clou: Alle sind käuflich.
„Es geht uns um Autos, die früher oft auf der Straße zu sehen waren, aber heute fast verschwunden sind,“ präzisiert Ruge, „und besonders die heute 30- bis 50jährigen Autofans können ihre Träume von damals jetzt erfüllen. Dabei ist das Image der Marken egal – das Haben-Wollen macht diese Fahrzeuge so reizvoll.“ Außerdem sind die hochwertigen, weil die nahezu neuen Sammlerfahrzeuge von morgen genauso zuverlässig auf der Straße sind wie bei der Wertsteigerung.
Zum Verkauf stehen zum Beispiel ein VW Käfer von 1974, dessen Zähler ganze 228 Kilometer ausweist, ein Renault 4 (1988, 16 km), ein Opel Rekord C (1967, 7100 km), ein Mercedes W 126 (1982, 29000 km), ein Porsche Carrera RS Leightweight (1997, 1937 km), ein Mercedes 500 SL 6.0 AMG (1989, 22171 km), ein Audi 100 LS C1 (1976, 8000 km), ein Ford Escort RS 1600i (1982, 29700 km), eine Corvette C3 Bob-Larsen-Turbo (1974, 10225 km), ein BMW M 635 CSi (1989, 11500 km), einer der wenigen Audi Quattro Sport (1986, 36500 km), ein Lancia Stratos HF Stradale (1973, 3500 km) und ein Ferrari 308 GT4 Dino (1978, 58000 km).
Wer lieber nur schauen will, entdeckt auch noch Ikonen der deutschen Rennsportmeisterschaft, so zum Beispiel den Ford Capri von Peter Mücke oder den Porsche 935 K3 von Kremer Racing.
Die Messehallen sind geöffnet von 9 bis 18 Uhr. Die Tageskarte kostet 13 Euro. Mehr Infos auch unter www.classicmotorshow.de
Die Bremen Classic Motorshow …
… bedeutet für die Oldtimerfans den Start in die Saison. 2011 findet die Messe mit rund 550 Ausstellern zum achten Mal statt. Im Jahr 2010 besuchten rund 36.000 Menschen die sieben Hallen der Messe Bremen. Das Sonderthema im kommenden Jahr: Deutsche Sonderkarosserien auf deutschen Automobilen und bei den Motorrädern in Halle 1 (Bremen Arena) „Konfektionäre“.
Die Messe Bremen …
… bietet ein starkes Trio: die Messehallen, das Congress Centrum und die Bremen Arena. Das Messeareal mit 39.000 qm Hallenfläche und 100.000 qm Freigelände eröffnet mitten im Zentrum der Freien Hansestadt Bremen vielfältige Möglichkeiten. Von der Fachmesse fish international über die junge, frische Passion Sports Convention oder die musikalische jazzahead! bis zur traditionellen Verbrauchermesse HanseLife sorgen mehr als 50 Messen und Kongresse im Jahr für rund 330.000 Besucher jährlich in der Großstadt Bremen. Mehr Infos auch unter www.messe-bremen.de
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16 Jan |
„Goldener Kolben 2011“: F-kubik ehrt Karl Reese für sein Lebenswerk Pressemitteilungen
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„Goldener Kolben 2011“: F-kubik ehrt Karl Reese für sein Lebenswerk
Die Messe „Bremen Classic Motorshow“ steht jedes Frühjahr für den Start in eine neue Oldie-Saison. Gleichzeitig ist sie die Bühne für einen „ausgezeichneten Rückblick“: In Bremen wird am 5. Februar 2011 von der Gruppe F3 (sprich: F-kubik) zum 6. Mal die Auszeichnung der „Goldene Kolben“ verliehen. Diese Trophäe steht wie die Gruppe F-kubik für die Würdigung einer sorgfältigen historischen Recherche und Dokumentation von Verkehrsgeschichte mit dem Anspruch, dieses Wissen auch der Öffentlichkeit verständlich zu vermitteln. Schon früh begleitete die Gruppe F-kubik die inhaltlichen Schwerpunkte der Bremen Classic Motorshow und nutzt seit 2006 diesen Rahmen für die Verleihung des „Goldenen Kolben“. F-kubik ehrt mit einem polierter Motor-Kolben, individueller Gravur und Urkunde Persönlichkeiten oder Institutionen, die sich für die Wertschätzung der Fahrzeuggeschichte in besonderem Maße verdient gemacht und sich auch in der Öffentlichkeit erfolgreich dafür eingesetzt haben.
Der „Goldene Kolben 2011“ geht an Karl Reese, einen der profundesten Kenner der motorisierten Zweiradgeschichte. Sein Beruf als Ingenieur erlaubt ihm seit mehr als fünfzig Jahren, der wachsenden Szene Hilfe und Rat für viele technische Probleme zu geben. In Restaurierungsseminaren und in unzähligen Büchern über Motorräder hat er lebendig und überzeugend Zeit- und Technikgeschichte aus mehreren Generationen vermittelt. Karl Reese gehört zu den wenigen Personen, die sehr früh durch ihr Handeln und Dokumentieren ein Bewusstsein für Oldtimerfahrzeuge in der Öffentlichkeit geschaffen haben. Sein Verdienst war es auch, dass in mühevoller Arbeit schon 1959 notwendige Strukturen für Rat und Tat durch die Gründung des Veteranenfahrzeugvereins (kurz VFV) angeboten wurden. Der Preisträger Reese, 1930 geboren, wird auf der Bremen Classic Motorshow anwesend sein und persönlich die Auszeichnung entgegen nehmen.Wer ist die Gruppe F³ (sprich: F-Kubik)?
Der Kreis der F³-Mitglieder steht für sorgfältige historische Recherche und Dokumentation von Verkehrsgeschichte sowie deren Darstellung in der Öffentlichkeit. Seit Gründung im Juni 2001 bündeln die zehn Mitglieder aus dem norddeutschen Raum ihr Wissen und die vielfältigen fahrzeug- und verkehrsrelevanten Themen. Ihre Kompetenz beweisen die F³-Mitglieder in vielen Fahrzeugexpertisen und Projekten für private Sammler, bei der Industrie und öffentlichen Einrichtungen sowie über Publikationen aber auch bei Oldtimer-Veranstaltungen und -Messen wie der Bremen Classic Motorshow.
Weitere Informationen: www.f-kubik.de F³ – Forum für Fahrzeuggeschichte c/o Lars Döhmann Zum Eichenbrink 1, D-31535 Neustadt
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16 Jan |
Supersportwagen auf der Retro Classic 2011 Pressemitteilungen
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Supersportwagen mit legendärem Urahn Der Veritas RS III hat international bereits für Furore gesorgt / Auf der Retro Classics in Stuttgart wird erstmals öffentlich die Coupé-Variante präsentiert
Der Veritas RS III ist nicht einfach nur ein schnelles, schickes oder exklusives Auto, sondern vielmehr ein 507 PS starkes rollendes Vermächtnis: Leistung und Design zollen dem berühmten Urahnen „Veritas RS” Tribut, der vor mehr als 60 Jahren seinen Siegeszug auf deutschen Rennpisten antrat.
Im Jahre 1948 gründeten der ehemalige BMW-Rennleiter Ernst Loof, der Rennfahrer Schorsch Meyer und der kaufmännische Direktor Lorenz Dietrich im badischen Meßkirch die Veritas GmbH und schlugen damit ein Kapitel im Automobilsport auf, das neue Maßstäbe setzte: Der auf Basis des BMW 328 entwickelte „BMW Veritas” – später umbenannt in „Veritas RS” – wurde im deutschen Rennsport der Nachkriegszeit so erfolgreich, dass bald auch Fahrer aus der Schweiz, Frankreich, Italien, Skandinavien und den USA auf das rasant-elegante Modell aufmerksam wurden. Ein großer Teil der zwischen 30 und 40 gebauten Wagen wurde an ausländische Kunden geliefert.
Durch Finanz- und Nachschubengpässe geriet die Firma jedoch zusehends in Schwierigkeiten, und im Herbst 1950 kam es zum Konkurs. Ernst Loof gelang mit der „Veritas-Automobil-Werke Ernst Loof GmbH Nürburgring” noch einmal ein Neuanfang. Von 1951 an wurde der „Veritas-Nürburgring” direkt in den Boxen produziert. Im selben Jahr nahm ein Veritas Meteor am Schweizer Formel 1 Grand Prix teil – als erster deutscher Formel 1-Rennwagen der Geschichte.
Mit dem RS III bringt die heutige Markeninhaberin, die im rheinland-pfälzischen Gelsdorf ansässige Vermot AG, die nächste Veritas-Generation auf die Straße. Nach ersten Konzeptstudien 2001 und einem fahrbereiten Prototyp 2008 wurde der Veritas RS III Roadster im Sommer 2009 auf dem Londoner Salon Privé vorgestellt und zum „Best Super Car” gewählt. Die am Nürburgring in Handarbeit gefertigte Fahrzeugserie ist auf 30 Stück limitiert.
Auf der Retro Classics 2011 präsentiert sich das lange mit Spannung erwartete Coupé-Modell im Foyer im Eingang Ost erstmals der Öffentlichkeit. Der Veritas RS III sei „erst der Anfang” gewesen, heißt es von Seiten des Herstellers. „Die Erfolgsgeschichte der Marke soll fortgeführt werden und neue Legenden hervorbringen.”
Info: Veritas im Internet unter: http://vermot-ag.com
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14 Jan |
Automobilgeschichte kommt unter den Hammer Retro Classics 2011 Pressemitteilungen
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Automobilgeschichte kommt unter den Hammer! Auf der Retro Classics 2011 wird eine umfangreiche Privatsammlung exklusiver Automobilia versteigert: Der Sammler will jedoch anonym bleiben Als „sehr umfangreich, sehr beeindruckend und nur schwer zu überblicken“, beschreibt Heinz-Dieter Lankes vom gleichnamigen Auktionshaus eine Ende letzten Jahres „entdeckte“ Privatsammlung historischer Automobilia, die auf der Retro Classics in Stuttgart zumindest teilweise den Besitzer wechseln soll.
Bei den Objekten handele es sich „hauptsächlich um Papier – Briefe, Fotos und Autografen aus der deutschen Renngeschichte von 1900 bis in die sechziger Jahre“, erzählt Lankes. Einige Dokumente reichten zurück bis zu den Anfängen des Automobils, etwa „der älteste Daimler-Prospekt überhaupt“ oder eine Patentschrift des Kaiserlichen Patentamts von 1911 über eine Schmiervorrichtung der Daimler-Motoren-Gesellschaft. Der überwiegende Teil jedoch stamme aus den Dreißigern und den Kriegsjahren des vorigen Jahrhunderts, darunter ein Brief von 1934 mit der Angabe „Drahtanschrift: Daimlerbenz“ im Kopf und „mit deutschem Gruß“ unterzeichnet vom damaligen Vorstand Wilhelm Kissel. Ein Stück Automobil- und Zeitgeschichte gleichermaßen.
Lankes, der diese Schätze für einen anonymen Sammler an seinem Stand im Foyer unter den Hammer bringt, spricht von „Tausenden von Ordnern, deren Durchsicht sehr viele Stunden verschlungen hat“. Was genau am Samstag, 12. März, in Stuttgart zu haben sein wird, steht daher nicht abschließend fest. Die Sammlung ist nicht gerade klein und so bleibt es buchstäblich bis zum letzten Tag spannend. Info: Lankes Auktionen im Internet unter http://www.lankes-auktionen.de Die internationale Oldtimer-Messe Retro Classics, die ganze Welt automobiler Klassiker, in Stuttgart öffnet von Freitag, 11. März, bis Sonntag, 13. März 2011, zum elften Mal ihre Pforten. Mehr als 60.000 Besucher strömten allein im Frühjahr 2010 auf das Messegelände beim Flughafen, um die Faszination Oldtimer hautnah zu erleben und im wahrsten Sinn des Wortes zu „erfahren“. Am Donnerstag, 10. März, findet von 16 Uhr bis 19 Uhr der Preview-, Fachbesucher- und Pressetag statt. Hinweis an die Redaktionen:
Weitere Infos zur Retro Classics findet man im Internet unter www.messe-stuttgart.de/cms/retro2010_presse.0.html?&L=0