17
Aug

PRESSEMITTEILUNG Youngtimer Vestival RUHR.2010

categories Pressemitteilungen    

PRESSEMITTEILUNG Herten, 27.08.2010 Fahrkultur trifft Industriekultur in Herten:
Familiengerechte Nostalgie beim Youngtimer Vestival RUHR.2010
Schon im dritten Jahr seines Bestehens hat es Kult-Charakter: Das Youngtimer Vestival
RUHR.2010 bildet in diesem Jahr das automobile Highlight der Open-Air-Veranstaltungen
in der Kulturhauptstadt RUHR.2010. Am 12. September von 10 bis 18 Uhr kommen auf
dem Gelände der ehemaligen Zeche Ewald in Herten wieder markenübergreifend
Fahrzeug-Besitzer der Jahrgänge 1990 und älter zusammen. Begeisterung und Nostalgie
treffen dann auf eine liebenswert-familiäre Atmosphäre im rustikalen Industrie-Charme von
gestern und heute.
„Auch wenn wir nicht zum offiziellen Programm gehören freuen wir uns doch, unseren
Beitrag zur Kulturhauptstadt leisten zu können und hoffen erneut auf Industrie- und
Fahrkultur der Extraklasse im Herzen des Ruhrgebiets. Immerhin wird Europas vormals
größter Bergbaustandort zum automobilen Kulturschauplatz“, erklärt Jochen Wleklik von
der ausrichtenden IG Young- und Oldtimer-Freunde Vest. Im vergangenen Jahr sorgten
1.200 Fahrzeuge und 5.000 Besucher für ein reges Treiben auf dem rustikalen
Veranstaltungsareal. In diesem Jahr werden etwa 1.500 technische Kulturgüter auf
Rädern erwartet.
Das große Interesse am Event in den letzten beiden Jahren machte es möglich, den
Besuchern diesmal noch bessere Leistungen anzubieten. Für das „Youngtimer-Ticket”
zum Preis von 10 € pro PKW gibt es nicht nur die Zufahrt auf das Eventgelände und die
Teilnahme an den Wettbewerben der unterschiedlichen Leistungsklassen. Auch die
Gratis-Ausgabe eines Szene-Magazins, der limitierte Vestival-Aufkleber, ein exklusives
Vestival-Schlüsselband und ein Gutschein für das Freizeitbad „Wellness Resort
MARITIMO“ sind im Begrüßungspaket enthalten. Für „Fußgänger“ ist der Zutritt zum
Veranstaltungsgelände kostenlos.
Neben der Pokalvergabe für besondere Fahrzeuge im Rahmen der Wettbewerbe hat die
IG Young- und Oldtimer-Freunde Vest ein attraktives Rahmenprogramm auf die Beine
gestellt. Live-Musik gibt es von der Cover-Band Charing Cross. Gespielt werden Rock,
Pop und Oldies der letzten 40 Jahre.
Die kleinen Besucher lockt eine „Bimmelbahn“, mit der das Ewald-Gelände für nur 1 Euro
erkundet werden kann. Überschüssige Kräfte lassen sich aber auch bestens auf der
Hüpfburg abbauen. Ratsam ist auf jeden Fall eine Begehung der angrenzenden größten
Haldenlandschaft Europas. Bei gutem Wetter ist die Aussicht einfach fantastisch!Wer
lieber unten bleibt, der kann einen Blick auf die Stände der Händlermeile werfen. Dort
gibt es interessante Angebote – natürlich insbesondere zu den Themen Auto und
Youngtimer. Zudem präsentiert Vogelsang Automobile die Aktion „Meet MINI“. Neben den
Klassikern aus England können die Besucher auch die aktuellen Modelle begutachten und
kostenlos zur Probe fahren.
Kräftiges Essen und Trinken gehört bei Benzingesprächen unter Gleichgesinnten dazu.
Darum können sich die Besucher bei einem Grillwürstchen, einem Kaffee oder einem
Bierchen stärken.
Das Tourismusbüro Herten bietet im Rahmen des Youngtimer Vestival RUHR.2010
exklusive, geführte Touren über das Gelände der Zeche Ewald an! Die erste Tour beginnt
um 11 Uhr, dauert etwa 60 Minuten und wird bis 16 Uhr immer zur vollen Stunde
angeboten. Für die Besucher des Youngtimer Vestival RUHR.2010 sind die Führungen
kostenlos! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Auch Hertens Bürgermeister Dr. Uli Paetzel freut sich schon auf das Vestival. In einem
Grußwort an die Teilnehmer und Besucher sagt er: „Ich wünsche der Veranstaltung auch
in diesem Jahr einen erfolgreichen und harmonischen Verlauf und allen Gästen aus Nah
und Fern einen angenehmen Aufenthalt in unserer Stadt.“ Dem ist eigentlich nichts mehr
hinzuzufügen. Informationen: Youngtimer Vestival RUHR.2010 12.09.2010, 10 bis 18 Uhr
AufEwald, Landschaftspark Hoheward, Herten www.youngtimer-vestival.de

4
Aug

Pressemitteilung zur Oldtimerrallye RheinlandClassics 2010

categories Pressemitteilungen    

Pressemitteilung 1/2010 Int. Oldtimerrallye RheinlandClassics startet mit vielen Prädikaten ab Daun, Oldtimertreffen in Darscheid am Sonntag.

Daun Die Vulkaneifel-Stadt Daun ist in diesem Jahre wiederum Start und Zielort einer internationalen Oldtimerrallye, der RheinlandClassics. Vom 17. – 19. September werden sich die besten europäischen Oldtimerteams in Daun ein Stelldichein geben. Dies nicht zuletzt auf Grund der vielen Prädikate, die der Motorsport Club Daun und Veranstalter Wolfgang Heinz erhalten haben. Der RheinlandClassics wurde vom Oldtimer Weltverband FIVA wiederum das FIVA A – Prädikat, quasi die Weltmeisterschaft, zugeteilt. Auch zählt die Veranstaltung zum EuroClassicRallyCup, zum ADAC FIVA Historic Cup und zum Classic Rallye Cup 2010. Ausgeschrieben in den zwei Wertungen „Competition“ und „Touring“ erwartet die Teams eine spannende und attraktive Strecke von der Vulkaneifel bis in die Region rund um Mendig. Fahrzeuge bis Baujahr 1980 sind zugelassen, aufgeteilt in fünf Baujahrsklassen. Vielfältige und in Deutschland fast einzigartige Aufgabenstellungen warten auf die Teams der sportlichen Wertung. Hier lautet das Stichwort Navigation, Kartenleseaufgaben in vielfältiger Weise, gewürzt mit Stempelkontrollen sowie Tests für den Fahrer. Die Wertung Touring ist einfacher gehalten und berücksichtigt den Neueinsteiger-Aspekt dieser Teilnehmergruppe. Bei einer Streckenlänge von ca. 350 km warten somit jede Menge Aufgaben aber auch  touristische Reize der Region auf die Teams aus Deutschland und dem benachbarten europäischen Ausland. In der Stadtmitte von Daun, auf dem Endertplatz in Cochem sowie in Mendig werden sämtliche Teams von versierten Modertoren vorgestellt sowie Marke und Fahrzeugtyp umfassend erläutert. Besonders interessant wird es am Sonntagnachmittag in Daun. Dort erwartet die Besucher ein Leckerbissen der sportlichen Art. In der Innenstadt startet der „Grosse Preis der Stadt Daun“, bei welchem alle Teams eine spektakuläre Prüfung absolvieren müssen. Im Anschluss daran startet in Darscheid am Sportplatz das große Oldtimertreffen mit Eintreffen der Teams der RheinlandClassics aber auch weiterer wertvoller Schätze der automobilen Geschichte. Die musikalische Untermalung erfolgt durch den Musikverein Darscheid, der Sportverein sorgt für eine umfassende Verpflegung der Besucher. Mit der abschließenden Siegerehrung in der Lehwaldhalle endet dann die RheinlandClassics 2010.

Oldtimerfreunde aus der Region sollten sich also den Termin 17. – 19. September merken. Schon zum zweiten Anmeldeschluss vor wenigen Tagen haben sich Teams aus mehreren Ländern Europas angemeldet. Interessenten können noch bis zum 9. August nennen. Unter www.rheinland-classics.de gibt es die aktuellen Teilnehmerlisten sowie einen ersten Zeitplan.

30
Jun

Nachbericht zur K&K 2010 in Bad Ischl

categories Pressemitteilungen    

Die K&K 2010 in Bad Ischl bei Kaiserwetter Die 7. K&K Wertungsfahrt des OÖMVC ist am Sonntag bei Kaiserwetter mit der Auffahrt der historischen Teilnehmerfahrzeuge zur Kaiservilla zu Ende gegangen. Wunderschöne Karossen mit originell gekleideten Fahrern und BeifahrerInnen kamen nach Bad Ischl. Der Höhepunkt war die Teilnahme des von Ferdinand Porsche konstruierten Siegerwagens der Prinz-Heinrich-Fahrt 1910. Dieser Austro Daimler wurde von Ferdinand Porsches Enkel Ernst Piëch pilotiert.Neben Startern aus Österreich konnten wir Gäste aus Tschechien, der Schweiz und Deutschland begrüßen.

Am Freitag wurde die Abendetappe mit Aufstellung in Bad Goisern und Hallstatt gefahren, wobei die schnelleren Fahrzeuge auch den Koppenpass sehr gut meisterten. Ein Gewitterregen auf den letzten Kilometern und bei der Zieleinfahrt im Kurpark tat der guten Stimmung keinen Abbruch. Am Samstag bei der Königsetappe über 180 Kilometer und herrlichem Sommerwetter wurden in St. Wolfgang und Mondsee Zwischenstopps eingelegt. Zurück ging es über den Attersee und einer Kaffeepause in Traunkirchen. Unter den 44 gewerteten Fahrzeugen gab es einen Gesamtsieger. Sieger waren jedoch alle, die mit ihren Automobilen das Ziel in Bad Ischl wohlbehalten erreichten. Gesamtsieger des Goldpokals der Schoellerbank wurde der aus Bad Goisern stammende, rallyeerfahrene Gerhard Rundhammer mit seinem Beifahrer Rudi Royer aus Gröbming. Die Siegerehrung fand im stimmungsvollen Saal des Kongresshauses in Bad Ischl bei einem ausgezeichneten Galadinner statt. Gesangsdarbietungen des Ensembles der Operettenfestspiele Bad Ischl gaben der Siegesfeier einen würdigen Rahmen.

Ich bedanke mich im Namen des Oberösterreichischen Motor Veteranen Clubs für die liebevolle Aufnahme in der Kaiserstadt Bad Ischl und freue mich auf ein Wiedersehen bei der 8. K&K im Jahr 2012. Hans Aumayr, Vizepräsident des OÖMVC Fotos: Hans Aumayr

26
Jun

Tourenwagen-Revival: DTM- & DRM-Legenden Eifelrennen

categories Pressemitteilungen    

Tourenwagen-Revival: DTM- & DRM-Legenden begeistern die Fans beim Eifelrennen 2010
Während am Freitagabend gegen 22.30 Uhr die Veranstalter das DTM und DRM-Zelt schlossen, schlichen immer noch Interessierte zwischen den Autos umher. Knapp 30 DTM- und DRM-Autos aus der jüngsten deutschen Motorsport-Geschichte waren beim Eifelrennen sowohl im Zelt als auch auf der Rennstrecke zu bestaunen. Reger Betrieb herrschte an allen drei Tagen des ADAC-Eifelrennens am Nürburgring vom 18.-20.6.2010. Für viele Besucher der größten Veranstaltung des historischen Rennsports in Deutschland war das Zelt mit den originalen DTM und DRM-Fahrzeugen einer der Anlaufpunkte im Fahrerlager – automobiles Kulturgut gab es hier zum Anfassen.
Ein interessantes Feld wurde den Zuschauern geboten. DTM-Fahrzeuge mit belegter Historie und auch Umbauten auf Basis von DTM-Fahrzeugen warteten darauf den Fans präsentiert zu werden. So erstrahlte ein Mercedes-Benz wieder in seinem MS-Jet Design aus dem Jahre 1990. „Eine blitzsaubere Arbeit“, konstatierte ein Teilnehmer beim Betrachten des Mercedes Benz 190 Evo II. 1990 fuhr dieses Fahrzeug in dieser Konfiguration sein letztes Rennen in Hockenheim.
Auch ein BMW M3 E30 wurde wieder so beklebt, wie er 1989 und 1990 von Privatier Hans Kalaschek in der DTM bewegt wurde. Ganz im Stile der 80er Jahre wurden Streifen und Sterne originalgetreu in leuchtgelb und leuchtrot verklebt. „Das habe ich nicht ohne Grund gemacht. Hans Kalaschek ist im vergangenen Jahr verstorben. Ich möchte damit an ihn erinnern“, so der Besitzer Armin Dellkamm. Auch der Schnitzer BMW M3 E30 von Dieter Quester aus dem Jahr 1990 präsentierte sich nach einer akribischen Restauration von seinem derzeitigen Besitzer aus Österreich in seinem alten Gewand und beeindruckte viele Kenner der Szene. Vielen DTM-Fans ist Dieter Questers ungewöhnlicher Zieleinlauf auf der Berliner Avus
im Jahr 1990 noch in guter Erinnerung. In genau dieses Auto stieg er nach dem Überschlag inklusive Zieleinlauf oder eher Zielrutsch und konnte den zweiten Lauf damals erfolgreich beenden.
Viel Aufmerksamkeit zogen auch die beiden Opel Calibra V6 aus den Jahren 1993 und 1996 auf sich. Die Opel Classic Abteilung hatte für diese Veranstaltung drei Fahrzeuge zur Verfügung gestellt. Neben den beiden Opel Calibra gab es im Legendenzelt außerdem ein Wiedersehen mit einem Opel Kadett GSI aus der DTM Saison 1989. Während man dem Cliff Opel Calibra V6, mit dem Manuel Reuter 1996 ITC-Meister wurde, die High-End Technik schon auf den ersten Blick ansah, kam der Opel Kadett GSI äußerst spartanisch daher. Die Zeitspanne zwischen dem Opel Kadett GSI und dem schwarzen Opel Calibra V6 dokumentierte einen traurigen Aspekt der klassischen DTM: Innerhalb weniger Jahre nahm die DTM an einer – für den deutschen Motorsport vermutlich einmaligen – rasanten technischen Entwicklung teil, an der insbesondere viele Privatteams zerbrachen.
Wo DTM-Autos sind, sind auch die Fahrer von damals nicht weit. Der dreimalige DTM-Meister Bernd Schneider, Ex-Mercedes-Benz Werksfahrer Roland Asch und auch Kult-TV-Moderator Rainer Braun ließen es sich nicht nehmen, im DTM & DRM Legendenzelt des Tourenwagen – Revivals vorbeizuschauen – Sitzprobe in ihren originalgetreuen Fahrzeugen inklusive. Roland Asch hatte sichtlich Spaß dabei, wieder in sein altes DTM-Auto zu steigen und schwelgte sofort in Erinnerungen vergangener Tage.
In mehreren Session bewegten die Besitzer der wertvollen DTM – Fahrzeuge ihre Gefährte auf dem Grand-Prix Kurs des Nürburgrings. Leider zeigte sich das Wetter an diesem Wochenende nicht von seiner allzu freundlichen Seite. Gelegentliche, für den Nürburgring typische Regenschauer schränkten für einige Teilnehmer die Revival-Fahrten ein – für manche aber auch nicht: „Jetzt weiß ich endlich, wie sich
mein Auto im Regen fährt. Spaß hat´s gemacht!“ blickte ein Teilnehmer kurz vor der Abfahrt am Sonntag zurück.
Fortsetzung folgt – Tourenwagen-Revival gastiert wieder im Rahmen der VLN
Wer die erste Veranstaltung verpasst hat, der braucht sich nicht ärgern, sondern darf sich eher freuen. Die zweite Veranstaltung findet, wie im Auftaktjahr 2009, wieder im Rahmen der VLN am 24. und 25. September 2010 am Nürburgring statt. Für die Veranstaltung im September sind auch wieder die Markenclubs der Homologationsmodelle BMW M3 E30, Mercedes Benz 190 Evo, Ford Sierra Cosworth und Opel Omega 500 eingeladen, sowie die Besitzer von Repliken klassischer DTM-Fahrzeuge.
2009 versammelten sich hier ca. 40 DTM-Rennwagen und drei Markenclubs und boten im Rahmen der VLN ein rundes Programm. Im Vergleich zum vergangenen Jahr wird 2010 auf die Nordschleifen-Demorunden für DTM-Fahrzeuge verzichtet.
Text: Christian Reinsch Fotos: Daniel Eckel /Hardy Elis

21
Jun

SECHSÄMTERLAND-Classic 2010 der Nachbericht

categories Pressemitteilungen    

Hunderte von begeisterten Oldtimer-Fans begleiten zweitägige Wunsiedler Oldtimer-Rallye:

Eiselt/Eiselt wiederholen Vorjahressieg bei SECHSÄMTERLAND-Classic

Die aus Rügersgrün bei Höchstädt kommenden Dr. Michael und Miriam Eiselt haben ihren Vorjahressieg bei der SECHSÄMTERLAND-Classic wiederholt. Die zweifachen ADAC-Classic-Masters-Gewinner waren auch mit ihrem ´neuen alten` Fahrzeug, einem aus dem Jahr 1937 stammenden, Alvis 12/70 Special, und lediglich 1:49 Sekunden Abweichung auf neun Lichtschranken und zwei Zielschläuchen auch in diesem Jahr wieder nicht zu schlagen. Dabei profitierten sie jedoch möglicherweise vom Ausfall des Bayreuther Jaguar –E-Type-Teams Michael Moll und Bernhard Wieser (Bayreuth/Wunsiedel), die nach den beiden Sonderprüfungen des ersten Tages das Klassement kurzzeitig angeführt hatten – nach der Rollprüfung in Kirchenlamitz am Samstagvormittag aber mit einem Kardanwellendefekt vorzeitig ausschieden.
Die Kreis- und Festspielstadt Wunsiedel, der alljährliche Dreh- und Angelpunkt, sowie der Start- und Zielort der SECHSÄMTERLAND-Classic, begrüßte die insgesamt 85 Starter (was wieder einen neuen Teilnehmerrekord bedeutete!) aus dem gesamten Bundesgebiet, aus Österreich, der Schweiz und aus Belgien am frühen Freitagnachmittag mit einem wolkenverhangenen Himmel, aus dem immer wieder Regen fiel und der vor allem denjenigen Teilnehmern gehöriges Sitzfleisch und enormes Durchhaltevermögen abforderte, die mit Fahrzeugen ohne Dach unterwegs waren. Dennoch ließ sich keines der Teams von den Unbilden des Wetters negativ beeinflussen, sondern sie spulten ihre Kilometer und ihr Programm mit einer Freude und Begeisterung ab, die die zahllosen Zuschauer entlang den verschiedenen Strecken und Sonderprüfungen immer wieder zu Applaus-Bekundungen hinriss.
Die kurze Freitagsetappe über knapp 90 km begann gleich mit eine Orientierungsetappe, bei der etlichen Beifahrern trotz der niedrigen Temperaturen schnell wärmer, wenn nicht gar heiß, wurde, schließlich galt es rund um ein kleines Dorf im Landkreis in mehreren Schleifen einige unterschiedliche Kreise und Runden zu drehen, dabei immer die richtigen Straßen zu benutzen und dann noch am Wegesrand aufgestellte, so genannte „stumme Kontrollen“ zu erkennen und in der Bordkarte zu notieren. Nächster Anlaufpunkt war dann die Fußgängerzone der Großen Kreisstadt Marktredwitz, wo Oberbürgermeisterin Dr. Birgit Seelbinder herself die ersten Teilnehmer in die Schlauchprüfung startete, und wo Hunderte von Marktredwitzern, darunter das rallyesportliche Urgestein der Stadt, der Fahrtleiter der legendären Olympia-Rallye, Hans Schwägerl, die Teilnehmer begrüßten. Nach einem kurzen Abstecher in die nördliche Oberpfalz führte die Strecke über Tröstau (wo es sich auch Bürgermeister Heinz Martini nicht nehmen ließ, an der dortigen Durchgangskontrolle Präsenz zu zeigen!) nach Weißenstadt zum traditionellen MarktplatzGrandPrix. Trotz des unwirtlichen Wetters warteten auch hier viele Zuschauer auf das Spektakel des rund um den Marktplatz-Brunnen zu fahrenden Doppelkreises, und begrüßten vor allem ihren Stadtpfarrer Hans-Hermann Münch mit Beifahrer Manfred Busch im gelben Opel Commodore GS/E wie gewohnt mit dem Läuten der Kirchenglocken.
Die lange, über knapp 250 km führende Samstagsetappe, begann wie der Freitag mit einer anspruchsvollen Orientierungsetappe, bevor es in der Sechsämterstadt Kirchenlamitz zur Rollprüfung am dortigen Rathaus ging. Danach folgte der erste Teil der Gleichmäßigkeitsprüfung von Spielberg nach Steinselb, und vor dem Grenzübertritt nach Tschechien, der den Teilnehmern und den Veranstaltern plötzliche und unvermutete Straßenbauarbeiten bescherte, stand noch die zweite Schlauchprüfung, traditionell in der Fußgängerzone der Großen Kreisstadt Selb auf dem Programm der Teilnehmer, die sich auch der Selber Oberbürgermeister Wolfgang Kreil nicht entgehen ließ.
Pünktlich zur Mittagszeit trafen die Teilnehmer dann in der Schloßgaststätte „Metternich“ bei Lazne Kynzvart (nahe Marienbad; Anm. d. Red.) zum Mittagessen ein, und stärkten sich bei Rehbraten und böhmischen Knödeln für die Rückfahrt über Mähring zur Straßen-Prüfung, vorbei am „Egerer Waldhäusl“. Zurück im Sechsämterland wurde in Hohenberg a. d. Eger eine weitere, neue Zuschauerprüfung gefahren, die trotz des dort gleichzeitig stattfindenden Europafestes ebenfalls sehr gut besucht war. Eine letzte Pause gab es schließlich im „Alten Brennhaus“ am Selb-Plößberger Porzellanikon, wo vorher noch die letzte Sonderprüfung durchgeführt wurde und ebenfalls zahlreiche Zuschauer die Aktionen der Aktiven begutachteten, und aufmerksam den detailreichen Ausführungen von Streckensprecher Friedhelm Engel aus Wunsiedel lauschten.
Nach dieser letzten Rast ging es zurück zur Gleichmäßigkeitsprüfung, die jetzt jedoch in Gegenrichtung von Steinselb nach Spielberg zu befahren war, aber dennoch versucht werden musste, die gleiche Zeit wie bei der ersten Befahrung am Vormittag zu erreichen. Als letztes stand eine weitere Orientierungsetappe an, bevor die Teilnehmer schließlich kurz nach 17 Uhr bei herrlichstem Sonnenschein von Organisationsleiter und Sprecher Günter Boßner und einer unüberschaubaren und überwältigenden Zuschauerkulisse in der Wunsiedler Jean-Paul-Straße mit einem Glas Sekt begrüßt wurden. Dabei äußerten sich fast alle Teilnehmer ausnahmslos und unisono überaus begeistert über die Veranstaltung, lobten Streckenführung und Organisation und vor allem die Herzlichkeit aller Helfer und Posten entlang der gut 340 km langen, zweitägigen Rallye.
Insgesamt erreichten 75 der am Vortag gestarteten 85 Teams das Ziel in Wertung (wobei mehr jüngere Fahrzeug ausfielen als ältere oder gar Vorkriegsfahrzeuge); nicht mehr dabei die Führenden des ersten Tages und etliche weitere Teams, deren Oldtimer unterwegs einfach ihren Dienst quittierten. Darunter auch der aus dem Jahr 1932 stammende Opel N 18 der Marktredwitzers Franz-Dieter Bley und Karl Nickel sowie der Cadillac Eldorado des Höchstädter/Marktredwitzer Teams Andreas Huber und Bernd Kraus. Klag- und problemlos absolvierte dagegen das älteste Auto des gesamten Feldes, der aus dem Jahr 1930 stammende Ford A des Wunsiedlers Hans Fraas die SECHSÄMTERLAND-Classic und stellte damit die Qualität dieser Fahrzeuge wieder einmal nachhaltig unter Beweis. Schier unmögliches leistete bei etlichen technischen Defektes bereits in der Nacht von Freitag auf Samstag das Serviceteam des Autohauses engel in Wunsiedel, die zwei der drei am Freitag gestrandeten Teams in beispielloser Detail-Arbeit wieder zum Laufen brachten und diesen beiden damit sogar die samstägliche Zielankunft ermöglichten.
Während die Organisatoren dann über den Zeitlisten und den Bordkarten brüteten um Sieger und Platzierte zu ermitteln, stärkten sich die Teilnehmer im Festssaal der Fichtelgebirgshalle, oder unternahmen einen kleinen Spaziergang durch das benachbarte Wunsiedler Brunnenfest. Rechtzeitig zur Siegerehrung besuchten Landrat Dr. Karl Döhler und Wunsiedels Bürgermeister Karl-Willi Beck die SECHSÄMTERLAND-Classic und unterstrichen mit ihrer Teilnahme und entsprechenden Grußworten die Bedeutung dieser überregionalen, motorsportlichen Oldtimer-Rallye. Vor der eigentlichen Siegerehrung gedachten Veranstalter und Teilnehmer noch des nach einem tragischen häuslichen Unfalls verstorbenen und am Vortag (kurz vor beginn der Papier- und Technischen Abnahme) beigesetzten Otto Rothe, der einer der Mitorganisatoren der SECHSÄMTERLAND-Classic in allen Fragen zu den Streckenteilen und Behörden in Tschechien gewesen war.
Zusammen mit dem Team von TOYOTA-Deutschland war auch wieder die zweifache Rallye-Weltmeisterin Isolde Holderied (Bad Bayersojen) bei der SECHSÄMTERLAND-Classic am Start und belegte zusammen mit ihrem Fahrer Norbert Heubes auf einer Toyota Celica TA 40 GT und 11,75 Strafsekunden einen „zufriedenstellenden“ neunten Rang unter 34 Startern in der Klasse. Für Aufsehen, Furore und Freude unter den Zuschauern sorgte der mit drei ´Mafiosi` (Chris Archer, Marc Fürbringer und ? ? ?) besetzte Ford Cortina des Teams „Cube“ aus Waldershof, der unterwegs mit allerlei unvermuteten Aktionen (wie zum Beispiel einem spontanen Sektausschank an die Zuschauer vor der Zeitkontrolle in der Marktredwitzer Fußgängerzone) aufwartete und der manchen der mehr ergebnisorientierten Bemühungen vieler Teilnehmer immer wieder etwas die Spitze nahm.
Ein „riesiges Dankeschön“ richtete abschließend Rallyeleiter Gerd Plietsch (Marktleuthen) an „all´ unsere Helfern entlang der gesamten Strecke, ohne deren Tatkraft und Engagement die SECHSÄMTERLAND-Classic nie und nimmer mögliche wäre!“ und lud die Teilnehmer schon jetzt zur 8. Ausgabe der SECHSÄMTERLAND-Classic 2011 am 17. und 18. Juni 2011 ein.
sc

ERGEBNISSE (Gesamtwertung): 1. Dr. Michael und Miriam Eiselt (Höchstädt) Alvis 12/70 Special (1937), 1,49 Strafpunke; 2. Robert Schweinar/Martina Keller (München/Utting) Triumph TR 250 (1968) 3,92; 3. Freddy Schütz/Klaus Schlesack (Münchberg/Weidenberg) Opel Ascona (1971) 4,04; 4. Gerd Porzelt/Christian Fellinger (beide München) Porsche 356 (1965) 4,95; 5. Rene und Sabine Wittman (beide Grub am Forst) VW Passat Typ 32 (1975) 4,98; 6. Dr. Franz Ehrengut/Dr. Matthias Drabe (beide Neumarkt) BMW 2800 CS (1970) 5,22; 7. Gotthold Hümmer/Sven Hartwich (beide Coburg) Opel Kadett C Aero (1977) 5,77; 8. Ulrich Trautner/Erika Hermann (beide Nürnberg) Honda S 800 Cabrio (1966) 6,25; 9. Bernd Molle/Julia Kuhbandner (beide Wunsiedel) Opel GT (1972) 6,40; 10. Roger Jäckel/Christian Pürner (beide Marktedwitz) Mercedes 190 SL (1963) 7,08.
Klassensiege gingen an: Hans Fraas/Ludwig Kleemeier (beide Wunsiedel) Ford A (1930); Dr. Michael und Miriam Eiselt (beide Höchstädt) Alvis 12/70 Special (1937); Wolfgang Schläger/Randolph Klaudtke (beide Bayreuth) Porsche 356A (1956); Gerd Porzelt/Christian Fellinger (beide München) Porsche 356; Robert Schweinar/Martina Keller (München/Utting) Triumph TR 250; Rene und Sabine Wittman (beide Grub am Forst) VW Passat Typ 32 (1975);
Den Damenpreis gewannen Ute Fraas und Caroline Rögner aus Wunsiedel auf Daimler-Benz Roadster (1980), den Sonderpreis für den besten Porsche 356 gewannen Porzelt/Fellinger und stifteten dieen Preis der Fahrzeugbesitzerin, der Rallyesekretärin der SECHSÄMTERLAND-Classic, Astrid Engel.
Die Mannschaftswertung gewann das Team“ Karpati“ mit den Besatzungen Dr. Eiselt/Eiselt, Krämer/Wedlich und Baur/Birkmann vor dem Team TOYOTA Deutschland mit den Teams Stroltze/Strobel, Frauenkron/Dr. Hartmann und Heubes/Holderied, die auch einen Ehrenpreis für den eigens aus dem belgischen Brüssel angereisten Geschäftsführer AlainUyttenhoven erhielten.

BILDUNTERSCHRIFTEN:

„Die absoluten Publikumslieblinge: die drei ´Mafiosi` vom CUBE-Team aus Waldershof in ihrem Ford Cortina im Ziel“

„In den Orientierungsetappen wurde zum Teil hin und her gefahren, vorne ein Austin Healey von 1960, hinten ein Mini Cooper ´Rallye Monte Carlo` aus 1965“

„Die alten und neuen Gesamtsieger der SECHSÄMTERLAND-Classic: Dr. Michael und Miriam Eiselt mit ihrem Alvis 12/70 Special in voller Fahrt und höchster Konzentration auf dem Weißenstädter MarktplatzGrandprix“

„Start fei für die Sieger des Jahres 2008: Quirin und Kathrin Strillinger und ihre Autobianchi Bianchina in der Marktredwitzer Fußgängerzone (li.: OB Dr Seelbinder, Hans Schwägerl und Streckensprecher Friedhelm Engel“

„Auch das kam vor: (erfolgreiche!) Reparatur unterwegs am Alvis Firebird Special des Böblinger Ehepaares Klaus und Nicola Hagenlochner“

17
Jun

Pressemitteilung zur 5. Donau Classic Oldtimer Rallye 2010

categories Aktuelles, Pressemitteilungen    

Sehr geehrte Damen und Herren, vom 24. bis 26 Juni steht die mittlerweile 5. Donau Classic Oldtimer Rallye auf dem Programm. Chromjuwelen aus sieben Jahrzehnten bei der 5. DONAU CLASSIC
Rallye-Teams aus sieben Nationen bei der Jubiläums-Donau Classic
37 Fahrzeugmarken in der Startaufstellung
• Bayerische Staatsministerin Christine Haderthauer und die Rallye-Asse Walter Röhrl und Harald Demuth gehen an den Start

2006 wurde die DONAU CLASSIC erstmalig über die Rampe geschickt. Dass daraus einmal eine der etabliertesten Oldtimer-Rallyes im europäischen Raum werden würde, hätte beim Auftakt wohl keiner zu träumen gewagt. Zum 5-jährigen Jubiläum vom 24. bis 26. Juni 2010 rollen sage und schreibe 189 Chromjuwelen nach Ingolstadt und verleihen der zentralbayerischen Automobilregion Ingolstadt ein ganz besonderes Flair. Die Luft duftet nach Motorenöl, die vorgegebenen Startpositionen werden eingenommen und alte Bekannte begrüßt. Der erste Tag der DONAU CLASSIC steht ganz im Zeichen der Wiedersehensfreude. Kein Wunder, denn viele Teilnehmer kennen sich bereits von den vergangenen vier Jahren – sie sind treue Stammfahrer einer der schönsten Rallyes Deutschlands und einige reisen sogar aus dem Ausland an, aus Österreich, Italien, Schweden, Luxemburg, Tschechien, der Schweiz und sogar den USA – im Gepäck haben sie ihre seltenen Blechschätzchen.
Die erste Zusammenkunft des erlesenen Starterfeldes folgt am Donnerstag, den 24. Juni auf den großzügigen Freiflächen des „WestPark“-Geländes. Nach erfolgter technischer Abnahme starten die Teams im Halbminutentakt zur 1. Etappe auf eine traumhafte Strecke von rund 113 Kilometern. Auf deren Weg über Bilderbuchstraßen und verträumte Dörfer, rollt die Oldtimer-Karawane in zahlreiche historische Innenstädte ein, wo spannende Wertungsprüfungen vor begeisterten Zuschauern zu absolvieren sind. Die Zieleinfahrt folgt im Audi Forum Ingolstadt, von wo die nächsten beiden Tagesetappen der DONAU CLASSIC ihren Lauf nehmen, und wo sie auch ihr Ziel finden. Insgesamt ist in den drei Tagen eine Gesamtstrecke von 565 Kilometern zu absolvieren.

Eine beeindruckende Markenvielfalt wird in Ingolstadt vertreten sein, siebenunddreißig an der Zahl: Alfa Romeo, Aston Martin, Allard, Alvis, Audi, Austin, Auto Union, Bentley, Bitter, BMW, Borgward, Cadillac, Chevrolet, Citroen, De Tomaso, DKW, Facel, Ferrari, Fiat, Ford, Horch, Jaguar, Lamborghini, Maserati, Mercedes-Benz, Morgan, NSU, Opel, Porsche, Riley, Skoda, Swallow Sidecar, Triumph, Volkswagen, Volvo, VW-Porsche und Wanderer.

Starts, Wertungsprüfungen und Durchfahrtskontrollen 2010
Donnerstag, 24. Juni 2010: Donau-Altmühl-Tour (Länge 112,64 km)
Ab 08:15 Uhr: Eintreffen der Teilnehmer. Dokumenten- und technische Abnahme am Westpark Einkaufszentrum in Ingolstadt
Ab 13:31 Uhr: Start 1. Etappe und WP 1 am Westpark Einkaufszentrum
Ab 14:26 Uhr: WP 2 „Großer Preis von Neuburg an der Donau“ in der oberen Altstadt
Ab 14:58 Uhr: DK am Marktplatz in Wellheim
Ab 15:40 Uhr: DK an der Agip Servicestation in Eichstätt (Ingolstädter Str. 44)
Ab 15:53 Uhr: Start WP 3 in Pfünz
Ab 15:58 Uhr: Ziel WP 3 in Walting
Ab 15:59 Uhr: DK am Gut Moierhof in Walting (Leonhardistr.11)
Ab 16:46 Uhr: Ziel der 1. Etappe im Audi Forum Ingolstadt

Freitag, 25. Juni 2010: Donaumoos-Hallertau-Tour (Länge 211,20 km)
Ab 09:01 Uhr: Start 2. Etappe im Audi Forum Ingolstadt
Ab 09:28 Uhr: Start WP 4 in Karlskorn
Ab 09:42 Uhr: Ziel WP 4 am Schloss in Niederarnbach
Ab 10:22 Uhr: WP 5 „Großer Preis von Schrobenhausen“ (Rundkurs) in der Altstadt
Ab 11:03 Uhr: DK am Kloster in Scheyern
Ab 11:22 Uhr: Start WP 6 in Streitdorf
Ab 11:53 Uhr: Ziel WP 6 in Hirnkirchen
Ab 12:00 Uhr: Mittagsrast in Au in der Hallertau
Ab 13:31 Uhr: Restart an der Hopfenhalle in Au in der Hallertau
Ab 13:55 Uhr: DK am Rathaus in Wolnzach
Ab 14:46 Uhr: WP 7 „Großer Preis von Geisenfeld“ (Rundkurs) in der Altstadt
Ab 15:08 Uhr: DK am Rathaus in Manching
Ab 15:37 Uhr: WP 8 „Großer Preis von Vohburg“ (Rundkurs) in der Altstadt
Ab 16:03 Uhr: DK am Marktplatz in Kösching
Ab 16:21 Uhr: Ziel der 2. Etappe im Audi Forum Ingolstadt

Samstag, 26. Juni 2010: Altmühltal-Hopfen-Tour (Länge 240,76 km)
Ab 08:31 Uhr: Start 2. Etappe im Audi Forum Ingolstadt
Ab 08:38 Uhr: WP 9 „Großer Preis von Ingolstadt“ (Rundkurs) in der Altstadt
Ab 08:47 Uhr: DK bei Autohaus Peter Praunsmändtl in Ingolstadt (Goethestr. 14)
Ab 09:43 Uhr: WP 10 bei Auto-Siegl in Unterdolling (Bergstr. 10 ½)
Ab 10:27 Uhr: WP 11 „Großer Preis von Neustadt a.d. Donau“ am Volksfestplatz
Ab 10:36 Uhr: WP 12 Rundkurs in der AGIP-Servicestation Neustadt a. d. Donau
Ab 11:24 Uhr: Mittagsrast am Hotel Eisvogel in Bad Gögging
Ab 12:31 Uhr: Restart am Hotel Eisvogel
Ab 13:36 Uhr: DK bei Autohaus Köhler in Mainburg (Max-Spenger-Str. 11)
Ab 14:16 Uhr: Start WP 13 in Rohrbach

Ab 14:31 Uhr: Ziel WP 13 in Haimpertshofen
Ab 14:36 Uhr: DK bei VW-Autohaus Stiglmayr in Pfaffenhofen (Joseph-Frauenhofer-Str. 48)
Ab 14:39 Uhr: DK am Moosburger Hof in Pfaffenhofen (Moosburger Str. 3)
Ab 14:41 Uhr: WP 14 „Großer Preis von Pfaffenhofen“ (Rundkurs) am Stadtplatz
Ab 15:16 Uhr: DK bei Autohaus Klepmeir in Winden am Aign (Obere Hauptstr. 8)
Ab 15:43 Uhr: WP 15 bei EDAG in Ingolstadt (Robert-Bosch-Str. 7a)
Ab 15:57 Uhr: DK am Westpark Einkaufszentrum in Ingolstadt
Ab 16:01 Uhr: Ziel der 5. DONAU CLASSIC im Audi Forum Ingolstadt

Prominenz bei der 5. DONAU CLASSIC
• Walter Röhrl, Rallyefahrer des Milleniums (Do. 24. Juni)
• Rupert Stadler, Vorsitzender des Vorstands der Audi AG (Sa. 26. Juni)
• Michael Dick, Mitglied des Vorstands der Audi AG / Technische Entwicklung (Sa. 26. Juni)
• Christine Haderthauer, Bay. Staatsministerin für Arbeit, Sozialordnung,
Familie und Frauen (Sa. 26. Juni)
• Dr. Alfred Lehmann, Oberbürgermeister der Stadt Ingolstadt, Schirmherr der Donau Classic
• Leopold Stiefel, Mitbegründer Media Markt (Sa. 26. Juni)
• Harald Demuth, mehrfacher Deutscher Rallye-Meister
• Luciano Viaro, mehrfacher Mille Miglia – Sieger
• Prof. Dr. Bernd Rosemeyer, Sohn des Auto Union Rennfahrers Bernd Rosemeyer
• Bernd Rosemeyer, Enkel des Auto Union Rennfahrers Bernd Rosemeyer

Änderungen im Zeit- und Routenplan, der Durchfahrtszeiten, der Austragungsorte und –zeiten der Wertungsprüfungen sind ausdrücklich vorbehalten

16
Jun

Pressemitteilung DTM und DRM beim ADAC Eifelrennen am Nürburgring

categories Pressemitteilungen    

Pressemitteilung Ein Fest für DTM und DRM Fans beim ADAC Eifelrennen am Nürburgring
Ein volles Ausstellungszelt wird beim Tourenwagen-Revival im Rahmen des Eifelrennens vom 18.-20. Juni 2010 am Nürburgring erwartet. Viele Besitzer von klassischen DTM- und DRM-Fahrzeugen haben ihre Teilnahme zugesagt. Auch die Marke Opel wird drei Fahrzeuge aus ihrer bewegenden DTM-Geschichte ausstellen. Hochkarätiges Automobiles Rennsportkulturgut bieten nur die DTM- und DRM-Legenden des Tourenwagen-Revivals. Knapp 30 Teilnehmer
Die Liste ist alles andere als kurz. Knapp 30 Fahrzeuge von historischen DTM-Fahrzeugen haben ihre Teilnahme zugesagt. BMW M3 E30, Mercedes 190 Evo, Rover Vitesse – Fahrzeuge die für eine bisher unerreichte Zeit im deutschen Tourenwagensport stehen. Beim Eifelrennen vom 18.-20. Juni 2010 können Fans dieser Fahrzeuge wieder etwas aus der speziellen Atmosphäre der alten DTM erleben. An allen drei Tagen werden originale DTM und DRM-Fahrten mit belegter Historie auf der Grand Prix Strecke des Nürburgrings und der Nordschleife in Aktion zu bestaunen sein. Klasse 1 Mercedes von DTM-Meister Bernd Schneider
Ein Fahrzeug aus der jüngeren DTM Vergangenheit wird beim Eifelrennen nach seiner Restauration wieder Rennstreckenasphalt unter den Rennreifen verspüren. Bernd Schneider musste 1993 eine unglückliche Saison mit vielen Ausfällen hinnehmen. Für einen Liebhaber war es jedoch kein Grund sich dem Fahrzeug nicht anzunehmen. Nach vielen erfolgreichen Einsätzen bei Bergrennen ist der Mercedes 190 Evo Klasse 1 frisch lackiert, beklebt im schwarzen Sonax Design und mit Originalteilen versehen wieder in Aktion zu sehen.
Japanische Raritäten – Toyota Supra
Auch ein Toyota Supra 3.0i wird an dem Highlight des ADAC-Eifelrennens, den DTM&DRM Legenden teilnehmen. Die seltenen Fahrzeuge aus Fernost fuhren in der DTM nur in den Jahren 1989 und noch 1990. In der DTM-Erinnerungskultur der Fans ist  dieses Fahrzeug bei vielen in Vergessenheit geraten. Das Eifelrennen wird Abhilfe schaffen.

Opel Classic – DTM Ausstellung mit Kadett und Calibras

Ganz besonders dürfen sich die Fans über die Zusage der Rüsselsheimer freuen. Beim Eifelrennen werden zwei Opel Calibra V6 Klasse 1 und ein Opel Kadett E ausgestellt. Gerade die Opel Calibra genossen in den Jahren 1993 bis 1996 eine grosse Fangemeinde. Die Fahrzeuge können am Ausstellungszelt bestaunt werden.

DRM-Legenden runden das Programm ab

Auch vor Ort sind wieder Fahrzeuge der deutschen Rennsportmeisterschaft, angefangen bei Porsche 935 bis hin zum Zakspeed Ford Escort aus dem Jahr 1976 wird eine große Vielfalt geboten.

Text: Christian Reinsch

16
Jun

Pressemitteilung 6/2010 vom 14. Juni 2010 Retro Classics meets Barock

categories Pressemitteilungen    

Pressemitteilung 6/2010 vom 14. Juni 2010

Exzellente Automobile in exklusivem Ambiente Teilnehmerrekord und herausragende Fahrzeuge bei Retro Classics meets Barock

230 hochklassige Oldtimer im barocken Schlosspark – so viele Fahrzeuge gab es bei Retro Classics meets Barock noch nie. Doch nicht nur die Anzahl, auch die Qualität der Fahrzeuge überzeugte. Unter 60 Fahrzeugen, die beim Concours d´Élégance nach dem strengen Reglement des Oldtimer-Weltverbands FIVA bewertet wurden, machte der Mercedes-Benz 710 SS von 1929 mit Castagna-Karosserie das Rennen. Der außergewöhnliche Wagen wurde von der Gesellschaft der Freunde historischer Automobile in München zur Bewertung gebracht. Sieger des Festival of Classic Cars mit Fahrzeugen bis 1980 wurde der Borgward Isabella mit Baujahr 1956 von Uwe Vogel.

Corrado Lopresto mit dem Klassensieger „Post War geschlossen“, Lancia Florida 1955.

In der Klasse „Post-War offen“ hatten die Juroren die Qual der Wahl zwischen mehreren sehr schönen Fahrzeugen. Das Gewinnerfahrzeug ist ein grüner Alfa Romeo 2500 SS „Matching Numbers“ mit Baujahr 1947, den der Besitzer Rudolph Henle erst im März bei der Oldtimermesse RETRO CLASSICS erworben hat. Der Wagen mit Pininfarina-Karosserie besitzt drei Weber-Vergaser statt der üblichen zwei und hat wie alle Alfa Romeo Sportwagen das Lenkrad auf der rechten Seite, damit der Fahrer bei Autorennen auf der Innenseite des Parcours sitzt. Den zweiten Platz in dieser Klasse belegt ein sagenhaftes Delahaye 135 M Coupé mit Baujahr 1949, das vom berühmten Karossier Saoutchik aufgebaut wurde. Der schneeweiße Wagen war ein Publikumsliebling

Delahaye 135 M Saoutchik 1949.

Das Gewinnerfahrzeug, der Mercedes-Benz 710 SS mit Castagna-Karosserie, beweist, dass auch ältere Fahrzeuge das Zeug haben, einen Concours d´Élégance zu gewinnen. Für den Erstbesitzer Samuel Lionel „Roxy“ Rothafel, den Eigentümer der amerikanischen Roxy-Filmtheater, kam natürlich nur ein Superklasse-Fahrzeug in Frage. Sein Mercedes-Benz des Chef-Konstrukteurs Ferdinand Porsche mit 7,1 Liter Hubraum brachte es auf 200 PS und erreichte mit zugeschaltetem Roots-Gebläse eine damals sensationelle Höchstgeschwindigkeit von 190 km/h. Wahrscheinlich war er der damals schnellste Straßenwagen der Welt. Rothafel beauftragte den Mailänder Karosseriehersteller Castagna, das Fahrgestell mit einem zweisitzigen Aufbau zu versehen. Der Wagen besitzt alle Eigenschaften eines Gewinnerfahrzeugs: Technische Perfektion bei innovativer Technik und völlig neuartigem Design, eine klassische Linienführung, die von allen Seiten gleich schön anzusehen ist, Detailgenauigkeit und perfekte Restauration, die den Wagen möglichst nah an den Originalzustand bringt. Alle Teile, Farben und Materialien sind so, wie sie zum Zeitpunkt der Herstellung waren.

Die Leidenschaft der neuen Besitzer für ihr klassisches Automobil führt zu großen Anstrengungen in Sachen Restaurierung. Corrado Lopresto berichtete von der Restaurierung einer Isotta Fraschini, während der ein Mechaniker einen Kolben auswechseln wollte. Weil aber in diesen Kolben das Firmensignet eingraviert war, bestand der Besitzer auf einer Restaurierung des vorhandenen Kolbens und wurde für diese Detailgenauheit belohnt: „Durch den Erhalt der Kolben blieb der Motorsound erhalten“, erzählte Lopresto.

Die Leidenschaft für die Automobile bringt die Besitzer dazu, sehr viel Geld in die Restaurierung zu investieren, sodass deren Wert nach der Restaurierung in manchen Fällen 2 Millionen Euro und mehr beträgt. Aber auch kleine und weit günstigere Fahrzeuge haben eine Chance, einen der begehrten Pokale mit nach Hause zu nehmen. Bei deren Restaurierung zahlt sich vor allem die Liebe zum Detail aus. So gewann ein VW 14 A die Kleinwagenklasse beim Festival of Classic Cars, während ein Ford Taunus 2 XL die Sparte „Classics 2“ mit Fahrzeugen der Baujahre 1971 bis 1980 anführt.

Die Zuschauer bei Retro Classics meets Barock lieben das Ereignis, denn wo hat man sonst die Gelegenheit, so viele wunderschöne Oldtimer in so schöner Umgebung zu sehen? „Ludwigsburg ist für mich das Villa d´Este von Deutschland“, sagte der prominente Teilnehmer Corrado Lopresto. Er schätzt die malerische Kulisse vor dem Ludwigsburger Barockschloss genauso wie die herrlichen Fahrzeuge. Auch Show-Star Peter Kraus besuchte mit seiner Gattin das Oldtimer-Event. „Früher habe ich selbst Rallyes gefahren, zum Beispiel von Sizilien zum Nordkap“, erzählte der Oldtimer-Fan, der selbst mehrere klassische Fahrzeuge besitzt und diese auch selbst repariert und restauriert.

Roland Bleinroth. Chef der Stuttgarter Messe, wies auf den emotionalen Faktor des Oldtimer-Hobbys hin: „Wenn die sparsamen Schwaben solche große Summen investieren, muss da schon ihr Herz daran hängen!“, führte er beim Gala-Abend aus und formulierte das Geheimnis des Erfolgs als Dreiklang von Tradition, Innovation und Emotion. Baden-Württembergs Stellvertretender Ministerpräsident und Justizminister Prof. Dr. Ulrich Goll ließ es sich nicht nehmen, bei Retro Classics meets Barock einen klassischen Rennwagen zu testen.

Er eröffnete die Abendveranstaltung und betonte bei seinem Grußwort die wirtschaftliche Bedeutung der Automobilindustrie: „Oldtimer sind als Wertanlage dermaßen in der Gunst der Anleger gestiegen, dass das Motto heißen könnte: Heckflosse statt Hedge-Fonds“, führte er aus. Beim Gala-Abend wurden außerdem zwei leidenschaftliche Oldtimerfans mit dem „RetroClassicCultur Award“ belohnt. Dieser Preis wurde erstmalig an den Partner der Veranstaltung Josef May und an den Juror Siegfried Linke vergeben. Mit dem Award werden in Zukunft jedes Jahr Persönlichkeiten ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise für klassische Automobile und die Veranstaltung Retro Classics meets Barock einsetzen.m Corrado Lopresto mit dem Klassensieger „Post War geschlossen“, Lancia Florida 1955. 

Silhouette-Geschäftsführer Josef May, Partner von Retro Classics meets Barock, erhält den RetroClassicCultur Award des RCC e.V. aus der Hand von Prof. Dr. Ulrich Goll, Justizminister und Stellvertretender Ministerpräsident von Baden-Württemberg.

Fahrzeuge in Aktion beim Gleichmäßigkeits-Fahrwettbewerb rund um den Schlossteich, Unterhaltungsmusik aus den 1930er- bis 1960er-Jahren, strahlende Preisträger und viel Bewegung im inneren Schlosshof und im Südgarten – das Oldtimer-Festival hat auch 2010 wieder viele Menschen begeistert. Kurzfristig hatten sich auch bekannte Persönlichkeiten aus der Rennfahrerszene angemeldet: Herbert Linge, Hans Mezger, Kurt Ahrens sowie die Rennfahrer-Legenden Eberhard Mahle und Hans Herrmann freuten sich über die vielen hochklassigen Fahrzeuge bei Retro Classics meets Barock.

Das Fazit des Jury-Vorsitzenden Professor Peter Pfeiffer, Präsident des Rates für Formgebung Deutschland: „Wetter, Autos und Stimmung – alles passte hervorragend. Wir von der Jury sind überrascht, dass immer wieder Automobile entdeckt und hierher gebracht werden, die selbst wir Experten noch nie gesehen haben. Das Wochenende ist dazu angetan, mit Zuversicht ins nächste Jahr zu blicken.“ Silhouette-Geschäftsführer Josef May, einer der Partner des Events, fasste das Ergebnis so zusammen: „Anspruchsvolle Fahrzeuge, gutes Wetter, viele zufriedene Besucher – die Veranstaltung wird nächstes Jahr schwierig zu toppen sein. Aber ich vertraue da ganz auf den engagierten Veranstalter!“

„Wir sind stolz darauf, dass wir auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten wieder eine so schöne Veranstaltung auf die Beine stellen konnten“, sagte Veranstalter Karl Ulrich Herrmann. Er dankte allen Beteiligten und übergab zum Abschluss der Veranstaltung in seiner Funktion als 1. Vorsitzender des RetroClassicCultur e.V. eine Spende von 15.611 Euro an den Verein StarCare. Das gesammelte Geld bildet den Grundstock für einen Baby-Notarztwagen, der für akute Notfälle in Ludwigsburg und in der Region zur Verfügung stehen soll.

In der Klasse „Post-War offen“ hatten die Juroren die Qual der Wahl zwischen mehreren sehr schönen Fahrzeugen. Das Gewinnerfahrzeug ist ein grüner Alfa Romeo 2500 SS „Matching Numbers“ mit Baujahr 1947, den der Besitzer Rudolph Henle erst im März bei der Oldtimermesse RETRO CLASSICS erworben hat. Der Wagen mit Pininfarina-Karosserie besitzt drei Weber-Vergaser statt der üblichen zwei und hat wie alle Alfa Romeo Sportwagen das Lenkrad auf der rechten Seite, damit der Fahrer bei Autorennen auf der Innenseite des Parcours sitzt. Den zweiten Platz in dieser Klasse belegt ein sagenhaftes Delahaye 135 M Coupé mit Baujahr 1949, das vom berühmten Karossier Saoutchik aufgebaut wurde. Der schneeweiße Wagen war ein Publikumsliebling. 

Delahaye 135 M Saoutchik 1949.

Das Gewinnerfahrzeug, der Mercedes-Benz 710 SS mit Castagna-Karosserie, beweist, dass auch ältere Fahrzeuge das Zeug haben, einen Concours d´Élégance zu gewinnen. Für den Erstbesitzer Samuel Lionel „Roxy“ Rothafel, den Eigentümer der amerikanischen Roxy-Filmtheater, kam natürlich nur ein Superklasse-Fahrzeug in Frage. Sein Mercedes-Benz des Chef-Konstrukteurs Ferdinand Porsche mit 7,1 Liter Hubraum brachte es auf 200 PS und erreichte mit zugeschaltetem Roots-Gebläse eine damals sensationelle Höchstgeschwindigkeit von 190 km/h. Wahrscheinlich war er der damals schnellste Straßenwagen der Welt. Rothafel beauftragte den Mailänder Karosseriehersteller Castagna, das Fahrgestell mit einem zweisitzigen Aufbau zu versehen. Der Wagen besitzt alle Eigenschaften eines Gewinnerfahrzeugs: Technische Perfektion bei innovativer Technik und völlig neuartigem Design, eine klassische Linienführung, die von allen Seiten gleich schön anzusehen ist, Detailgenauigkeit und perfekte Restauration, die den Wagen möglichst nah an den Originalzustand bringt. Alle Teile, Farben und Materialien sind so, wie sie zum Zeitpunkt der Herstellung waren.

Die Leidenschaft der neuen Besitzer für ihr klassisches Automobil führt zu großen Anstrengungen in Sachen Restaurierung. Corrado Lopresto berichtete von der Restaurierung einer Isotta Fraschini, während der ein Mechaniker einen Kolben auswechseln wollte. Weil aber in diesen Kolben das Firmensignet eingraviert war, bestand der Besitzer auf einer Restaurierung des vorhandenen Kolbens und wurde für diese Detailgenauheit belohnt: „Durch den Erhalt der Kolben blieb der Motorsound erhalten“, erzählte Lopresto.

Die Leidenschaft für die Automobile bringt die Besitzer dazu, sehr viel Geld in die Restaurierung zu investieren, sodass deren Wert nach der Restaurierung in manchen Fällen 2 Millionen Euro und mehr beträgt. Aber auch kleine und weit günstigere Fahrzeuge haben eine Chance, einen der begehrten Pokale mit nach Hause zu nehmen. Bei deren Restaurierung zahlt sich vor allem die Liebe zum Detail aus. So gewann ein VW 14 A die Kleinwagenklasse beim Festival of Classic Cars, während ein Ford Taunus 2 XL die Sparte „Classics 2“ mit Fahrzeugen der Baujahre 1971 bis 1980 anführt.

Die Zuschauer bei Retro Classics meets Barock lieben das Ereignis, denn wo hat man sonst die Gelegenheit, so viele wunderschöne Oldtimer in so schöner Umgebung zu sehen? „Ludwigsburg ist für mich das Villa d´Este von Deutschland“, sagte der prominente Teilnehmer Corrado Lopresto. Er schätzt die malerische Kulisse vor dem Ludwigsburger Barockschloss genauso wie die herrlichen Fahrzeuge. Auch Show-Star Peter Kraus besuchte mit seiner Gattin das Oldtimer-Event. „Früher habe ich selbst Rallyes gefahren, zum Beispiel von Sizilien zum Nordkap“, erzählte der Oldtimer-Fan, der selbst mehrere klassische Fahrzeuge besitzt und diese auch selbst repariert und restauriert.

Roland Bleinroth. Chef der Stuttgarter Messe, wies auf den emotionalen Faktor des Oldtimer-Hobbys hin: „Wenn die sparsamen Schwaben solche große Summen investieren, muss da schon ihr Herz daran hängen!“, führte er beim Gala-Abend aus und formulierte das Geheimnis des Erfolgs als Dreiklang von Tradition, Innovation und Emotion. Baden-Württembergs Stellvertretender Ministerpräsident und Justizminister Prof. Dr. Ulrich Goll ließ es sich nicht nehmen, bei Retro Classics meets Barock einen klassischen Rennwagen zu testen.

Er eröffnete die Abendveranstaltung und betonte bei seinem Grußwort die wirtschaftliche Bedeutung der Automobilindustrie: „Oldtimer sind als Wertanlage dermaßen in der Gunst der Anleger gestiegen, dass das Motto heißen könnte: Heckflosse statt Hedge-Fonds“, führte er aus. Beim Gala-Abend wurden außerdem zwei leidenschaftliche Oldtimerfans mit dem „RetroClassicCultur Award“ belohnt. Dieser Preis wurde erstmalig an den Partner der Veranstaltung Josef May und an den Juror Siegfried Linke vergeben. Mit dem Award werden in Zukunft jedes Jahr Persönlichkeiten ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise für klassische Automobile und die Veranstaltung Retro Classics meets Barock einsetzen. 

Silhouette-Geschäftsführer Josef May, Partner von Retro Classics meets Barock, erhält den RetroClassicCultur Award des RCC e.V. aus der Hand von Prof. Dr. Ulrich Goll, Justizminister und Stellvertretender Ministerpräsident von Baden-Württemberg.

Fahrzeuge in Aktion beim Gleichmäßigkeits-Fahrwettbewerb rund um den Schlossteich, Unterhaltungsmusik aus den 1930er- bis 1960er-Jahren, strahlende Preisträger und viel Bewegung im inneren Schlosshof und im Südgarten – das Oldtimer-Festival hat auch 2010 wieder viele Menschen begeistert. Kurzfristig hatten sich auch bekannte Persönlichkeiten aus der Rennfahrerszene angemeldet: Herbert Linge, Hans Mezger, Kurt Ahrens sowie die Rennfahrer-Legenden Eberhard Mahle und Hans Herrmann freuten sich über die vielen hochklassigen Fahrzeuge bei Retro Classics meets Barock.

Das Fazit des Jury-Vorsitzenden Professor Peter Pfeiffer, Präsident des Rates für Formgebung Deutschland: „Wetter, Autos und Stimmung – alles passte hervorragend. Wir von der Jury sind überrascht, dass immer wieder Automobile entdeckt und hierher gebracht werden, die selbst wir Experten noch nie gesehen haben. Das Wochenende ist dazu angetan, mit Zuversicht ins nächste Jahr zu blicken.“ Silhouette-Geschäftsführer Josef May, einer der Partner des Events, fasste das Ergebnis so zusammen: „Anspruchsvolle Fahrzeuge, gutes Wetter, viele zufriedene Besucher – die Veranstaltung wird nächstes Jahr schwierig zu toppen sein. Aber ich vertraue da ganz auf den engagierten Veranstalter!“ Retro Classics meets Barock

Großer Preis von Deutschland – Automobile Eleganz, 12. und 13. Juni 2010  Schlosspark Ludwigsburg, FIVA A-Wettbewerb (weltweit höchste Klasse) Concours d´Élégance: Bewertung automobiler Klassiker der Baujahre 1886 – 1960 Festival of Classics Cars: Bewertung der Baujahre bis 1980 Mehr Infos unter www.retro-classics-meets-barock.de

 

19
Mai

Pressemitteilung 3/2010 zur Retro Classics meets Barock 2010

categories Pressemitteilungen    

Sonder-Wettbewerbe bei Retro Classics meets Barock Gleichmäßig, zeitgerecht und farbenfroh – diese Awards sorgen für Spannung und optischen Genuss Retro Classics meets Barock, das Oldtimerevent der Sonderklasse im Blühenden Barock Ludwigsburg, nimmt Fahrt auf. In diesem Jahr kommt Bewegung in den Südgarten: Die Fahrer der historischen Automobile sind aufgerufen, in einem Sonderwettbewerb ihr Zeitgefühl und fahrerisches Können zu zeigen. Dabei geht es nicht um Geschwindigkeit, sondern um Gleichmäßigkeit. Ein vorher festgelegtes Durchschnittstempo muss möglichst auf die Hundertstelsekunde genau erzielt werden.
Der neue Fahrwettbewerb bei Retro Classics meets Barock wird von der Initiative „Solitude Revival“ durchgeführt. Die Initiatoren aus den Reihen des Vereins RetroClassicCultur setzen das Vorhaben um, die Rennstrecke auf dem Solitude-Ring zwischen Leonberg und Stuttgart für den baden-württembergischen Automobilsommer 2011 zu reaktivieren. Die Zeitmessung wird von erfahrenen Rennexperten der Initiative Solitude Revival und von RCC-Mitgliedern vorgenommen.

Der Parcours für die Gleichmäßigkeitsfahrt führt im Südgarten um den See herum, wo 2009 die Oldtimerbusse standen.
Der Parcours für die Gleichmäßigkeitsfahrten wird in den Südgarten des Schlosses gelegt. Am Samstag und Sonntag Vormittag und am Samstag Mittag starten jeweils mehrere Gruppen von Fahrzeugen zu diesem Wettbewerb. Alle Automobile des Oldtimer-Events können teilnehmen, egal, ob sie zu den wenigen auserlesenen Concours-Fahrzeugen gehören oder zu den nicht minder schönen Festival-Teilnehmern. Damit die Chancengleichheit gewahrt bleibt, starten die Fahrzeuge innerhalb ihrer Wettbewerbsklasse, also als „Ancestors & Veterans“, „Vintage & Post-Vintage“, „Kleinwagen“ usw. Der Parcours führt vom Startpunkt um den Schlossteich herum auf Asphalt- und Kieswegen zum Ziel.

Nach stehendem Start erfahren sich die Automobile im ersten Lauf ihre eigene Richtzeit. Diese wird ermittelt, nachdem die Fahrzeuge nach der ersten Runde mit allen vier Rädern in der Bremsbox stehen. Diese Zeit muss im zweiten Lauf genau wiederholt werden, die Runde endet ebenfalls mit allen vier Rädern in der Bremsbox. Nur diejenigen Fahrzeuge kommen in die Wertung, die diese Vorbedingungen erfüllen und zusätzlich eine vorgegebene Minimalzeit nicht unterschreiten. Dies gilt als Garantie für eine eher langsame Fahrweise, die den Bedingungen des Festivals angemessen ist. Bei Zeitgleichheit gewinnt das ältere Fahrzeug einer Klasse. Die Gewinner erhalten einen Sonderpreis. „Mit diesem Wettbewerb zeigen wir den Besuchern die schönen Fahrzeuge in Aktion“, sagt Karl Ulrich Herrmann von RETRO Promotion, Veranstalter des Oldtimer-Festivals. „Damit setzen wir ein weiteres Highlight bei unserer Oldtimer-Schau.
Ein weiterer Wettbewerb steht am Sonntag, den 13. Juni, an: Bei einer Ausfahrt zum Schloss Solitude südwestlich von Stuttgart werden die Teilnehmer auf ihre zeitgerechte Kleidung hin bewertet. Die Jury unter Diplom-Modedesignerin Monika Markert von der Hochschule Pforzheim schaut sich bei einem Picknick auf der Wiese vor dem Schloss die Kostüme und Picknick-Utensilien der Mitwirkenden an. „Die Teilnehmer sollten auf jeden Fall Spaß am Verkleiden mitbringen“, sagt Monika Markert. „Außerdem kommt es darauf an, dass die Kostüme in die Zeit passen, in der ihr Fahrzeug hergestellt wurde. Die Kostüme sollen gepflegt sein, zusammenpassen und dem Anlass entsprechen – es ist ein Picknick und kein Opernball.“ Im vergangenen Jahr wurde bei Musik aus dem Grammophon sogar auf der Wiese getanzt. Wunderbar, wenn Kostüm, Frisur und Schuhe dem Stil der Zeit entsprechen. „Einige Teilnehmer der vergangenen Jahre hatten sogar originale Picknickkörbe aus den 1930er- oder 1950er-Jahren dabei“, erzählt die Jurorin. Dem Gewinner des Fashion Award winkt ein offizieller Sonderpreis bei Retro Classics meets Barock. Interessierte Besucher können sich die Teilnehmer in ihren Kostümen am Sonntag gegen 11 Uhr anschauen und den Gewinner bei der Preisverleihung am Sonntag Nachmittag im Schlosspark Ludwigsburg wiedersehen.

Auch die Kinder können in diesem Jahr bei Retro Classics meets Barock an einem Wettbewerb teilnehmen. „Oldtimer im Blühenden Barock“ heißt das Thema einer Malaktion, die am Sonntag, 13. Juni, von 11 – 13 Uhr in der Remise des Schlosses durchgeführt wird. Mit besonderen Farbmalern der Firma Marabu lassen sich herrlich leuchtende Farben aufs Papier zaubern. Die Bilder mit den bunten Automobilen und ihren Fahrern vor der illustren Kulisse des Ludwigsburger Barockschlosses werden bei den Animateuren der Aktion abgegeben. Eine Woche nach der Veranstaltung bewertet eine Experten-Jury die Bilder in den drei Altersklassen 3-5 Jahre, 6-10 Jahre und 11-14 Jahre. Den Gewinnern winken schöne Sachpreise. Jedes teilnehmende Kind erhält außerdem eine kleine Anerkennung bei Abgabe seines Bildes. Retro Classics meets Barock Großer Preis von Deutschland – Automobile Eleganz 12. und 13. Juni 2010
Schlosspark Ludwigsburg FIVA A-Wettbewerb (weltweit höchste Klasse)Concours d´Élégance: Bewertung automobiler Klassiker der Baujahre 1886 – 1960
Festival of Classics Cars: Bewertung der Baujahre bis 1980 Mehr Infos unter www.retro-classics-meets-barock.de
Anmeldungen zum Festival of Classics Cars und Bewerbungen zum Concours d´Élégance können noch abgegeben werden. Insbesondere für die Wertung im Sonderfeld Alfa Romeo werden historische Fahrzeuge dieses Typs noch gern angenommen. Die Teilnahme ist nenngeldfrei. Meldestelle ist der Veranstalter, die Firma RETRO Promotion aus Renningen, Anmeldungen können online unter www.retro-classics-meets-barock.de abgegeben werden, Tel.: (07159) 92 78 09.

3
Mai

Presseinformation zur 23. Kitzbüheler Alpenrallye

categories Pressemitteilungen    

PRESSEINFORMATION 200 Automobil-Veteranen bei der 23. Kitzbüheler Alpenrallye KITZBÜHEL. Das Teilnehmerfeld für die 23. Kitzbüheler Alpenrallye steht. Rund 200 historische Automobile der Baujahre 1923 bis 1981 gehen vom 26. bis 29. Mai 2010 bei der Traditionsveranstaltung an den Start – darunter einige kostbare Raritäten aus der Vorkriegszeit, aber auch viele atemberaubende Sportwagen der Fünfziger und Sechziger Jahre. Wie immer ist auch mit etlichen prominenten Teilnehmern zu rechnen. Heuer in Kitzbühel erstmals am Start ist zum Beispiel die britische Renn-Amazone Susie Stoddart, die bei der Alpenrallye natürlich etwas gemütlicher unterwegs sein wird als an ihrem normalen Arbeitsplatz am Steuer eines AMG-Mercedes in der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft (DTM)…550 Kilometer an drei Bewerbstagen durch Tirol, Salzburg und Bayern sind zu absolvieren, die Hauptetappe am Freitag (28. Mai) führt diesmal über Mittersill und Gerlos durchs Zillertal, vorbei am Achensee nach Bayern und über den Tegernsee und Bayrischzell wieder zurück nach Kitzbühel. Infos: www.alpenrallye.at

18
Mrz

Pressemitteilung zur RetroClassics 2010

categories Pressemitteilungen    

Pressemitteilung zur RetroClassics 2010 Perfekte Ingenieurskunst und traumhafte Formen
Schönheitskonkurrenz in Blech und Chrom: Auf der Retro Classics 2010 in Stuttgart wurden zahlreiche Preise verliehen
Bei der Jubiläumsausgabe der Retro Classics regnete es förmlich Wimpel und Pokale – schließlich waren 2010 auch mehr exklusive Fahrzeuge auf den Fildern ausgestellt als je zuvor. Als Sieger aller Klassen ging ein Fahrzeug aus dem Mercedes-Benz Museum hervor: Zum „Best of Show” der Retro Classics 2010 wurde ein Mercedes-Benz 300 SLR gekürt, ein so genanntes „Uhlenhaut-Coupé”. 1955 entwarf der Konstrukteur und spätere Mercedes-Vorstand Rudolf Uhlenhaut ein Flügeltüren-Coupé auf Basis des 300 SLR. Der 300 PS starke Wagen brachte es auf eine Höchstgeschwindigkeit von satten 290 Stundenkilometern. Eigentlich sollte das Fahrzeug bei Langstreckenrennen eingesetzt werden, doch dazu kam es nicht mehr, als sich Mercedes-Benz noch im selben Jahr mit allen Teams aus dem Rennsport zurückzog. Vom „Uhlenhaut-Coupé” wurden nur zwei Exemplare gebaut, die heute als (fast) unbezahlbar gelten. Die Begründung der Retro-Classics-Jury lautet zu Recht: „Einzigartig und sehr selten, perfekte Ingenieurskunst in traumhafter Form.”
Neo Classics sind Automobile, die aufgrund ihrer Gestaltung und technischen Finesse das Zeug zum Klassiker von morgen besitzen.

Zum elegantesten dieser modernen Klassiker wurde ein nagelneuer Mercedes-Benz SLS AMG Flügeltürer gewählt, der die Juroren insbesondere durch seinen „gekonnten Bezug zur Historie” überzeugte. Auch im Zweiradbereich gab es Pokale: Bei den Vorkriegsmotorrädern brauste eine 1905er Wanderer mit 3 PS der Konkurrenz davon. Als unumstrittene Siegerin der Nachkriegszeit glänzte eine handgeschaltete Harley-Davidson FL-PAN, Baujahr 1951. In der Sparte Omnibusse setzten sich ein Borgward B4000 Wanderfalke von 1952 und ein Saurer L4C aus dem Jahre 1951 durch. Schönster LKW wurde ein Mercedes-Benz Kurzhauber L1113, bei den Traktoren wurde ein klassischer Lanz Bulldog ausgezeichnet. Neben den Fahrzeugen selbst wurden besonders gelungene Messestände mit Preisen bedacht, darunter der Gemeinschaftsstand des OldtimerstammtischsKulmbachund der Bulldog- undOldtimerfreunde Schmiden, die einen Marktplatz mit allem Drum und Dran aufgebaut hatten. Auch die Schrottplatz-Szene des Vereins der Heckenflossenfreunde und das nachempfundene „Rotlichtmilieu” des DKW Stammtischs Stuttgart wurden prämiert. Der Graf Berghe von Trips-Preis für den schönsten Motorsportclubstand ging an den Verein Solitude Revival. Insgesamt wurden 41 Preise vergeben, darunter mehr als 20 Fahrzeugpreise. Hier gefielen unter anderen ein Mazda Cosmo 110 S mit Wankelmotor von 1967 und ein Alfa Romeo 6C 2500SS aus dem Jahre 1947. 
Hinweis an die Redaktionen: Weitere Informationen und Download-Bilder zur Retro Classics finden Sie im Internet unter http://cms.messe-stuttgart.de/cms/retro2010_presse.0.html

10
Mrz

Rennmaschinen und Highway-Feeling Retro Classics 2010 in Stuttgart

categories Pressemitteilungen    

Rennmaschinen und Highway-Feeling

Faszination auf zwei Rädern: Die Retro Classics 2010 in Stuttgart präsentiert klassische Motorräder und das größte Bike der Welt mit Straßenzulassung

Motorradfans dürfen sich freuen: Für die Jubiläumsausgabe der Retro Classics wurde der Zweiradbereich in der „Motorsport-Halle” 4 auf insgesamt 4000 Quadratmeter vergrößert. Das entspricht exakt der doppelten Fläche des Vorjahres – ausreichend Platz also für viele große Hersteller, Edelmarken und Exoten.

Einen Schwerpunkt bildet die Ausstellung des Motor-Sport-Museums am Hockenheimring. Das 1986 eröffnete Museum beheimatet die inzwischen größte Rennmotorrad-Sammlung Europas. Englische Motorräder aus der Zeit um den Ersten Weltkrieg, deutsche Rennmaschinen sowie frühe japanische Modelle sind dort neben Meilensteinen der Zweiradgeschichte zu bewundern. Auf der Retro Classics erhält der Besucher einen repräsentativen Einblick in die umfangreiche Sammlung: Gezeigt werden unter anderem eine OD Ostner Dresden von 1931, eine englische Norton Manx aus dem Jahre 1954 – die Werksrennmaschine von Ray Amm – sowie der Nachbau einer Hildebrand & Wolfmüller, des 1894/1895 in München gebauten ersten Serienmotorrads der Welt. Auch für Spezialisten gibt es in Halle 4 einiges zu entdecken: Am Stand des AMSC Leonberg etwa laden die „Laverda-Freunde Rohrdorf und Umgebung” zu einer Laverda-Sonderausstellung ein, bei der mehr als 30 Motorräder der bekannten Marke aus Breganze zu sehen sind. Ausgestellt sind Maschinen aller Epochen, darunter die legendären 750er SFC Modelle, eine Electronica sowie eine 750er American Eagle. Ein besonderes Highlight der Schau ist sicher die so genannte Rau-Laverda, die insgesamt nur dreimal gebaut wurde.

Eine Marke, die wie keine andere das Motorradfahren zur Lebenseinstellung erhoben hat, darf natürlich nicht fehlen: Harley-Davidson. Das Anfang des 20. Jahrhunderts in Milwaukee gegründete Unternehmen ist heute einer der ältesten produzierenden Motorradhersteller der Welt. Schwere Maschinen wie die 1936 vorgestellte „Knucklehead” waren für lange Fahrten auf den amerikanischen Highways konzipiert. Seit Peter Fonda und Dennis Hopper 1969 im Film Easy Rider mit Chopper-Umbauten durch den Süden der USA brausten, besitzt „die Harley” Kultstatus. Auf der Retro Classics sind unter anderen eine 1951er FL, verschiedene „Panhead”-Maschinen aus den 60ern sowie eine XL Sportster von 1985 zu sehen.

Schließlich gibt’s noch einen Hingucker der ganz besonderen Art: Die Leonhardt Gunbus, das größte Motorrad der Welt mit Straßenzulassung. Mit 700 Kilogramm Gewicht, dreieinhalb Metern Länge, einem Radstand von 2,43 Metern und 1,56 Metern Höhe lässt das badische Monsterbike selbst die dicksten Harleys wie Spielzeugmopeds erscheinen

8
Mrz

Faszination auf zwei Rädern: Die Retro Classics 2010 in Stuttgart

categories Pressemitteilungen    

Rennmaschinen und Highway-Feeling

Faszination auf zwei Rädern: Die Retro Classics 2010 in Stuttgart präsentiert klassische Motorräder und das größte Bike der Welt mit Straßenzulassung

Motorradfans dürfen sich freuen: Für die Jubiläumsausgabe der Retro Classics wurde der Zweiradbereich in der „Motorsport-Halle” 4 auf insgesamt 4000 Quadratmeter vergrößert. Das entspricht exakt der doppelten Fläche des Vorjahres – ausreichend Platz also für viele große Hersteller, Edelmarken und Exoten.

Einen Schwerpunkt bildet die Ausstellung des Motor-Sport-Museums am Hockenheimring. Das 1986 eröffnete Museum beheimatet die inzwischen größte Rennmotorrad-Sammlung Europas. Englische Motorräder aus der Zeit um den Ersten Weltkrieg, deutsche Rennmaschinen sowie frühe japanische Modelle sind dort neben Meilensteinen der Zweiradgeschichte zu bewundern. Auf der Retro Classics erhält der Besucher einen repräsentativen Einblick in die umfangreiche Sammlung: Gezeigt werden unter anderem eine OD Ostner Dresden von 1931, eine englische Norton Manx aus dem Jahre 1954 – die Werksrennmaschine von Ray Amm – sowie der Nachbau einer Hildebrand & Wolfmüller, des 1894/1895 in München gebauten ersten Serienmotorrads der Welt. Auch für Spezialisten gibt es in Halle 4 einiges zu entdecken: Am Stand des AMSC Leonberg etwa laden die „Laverda-Freunde Rohrdorf und Umgebung” zu einer Laverda-Sonderausstellung ein, bei der mehr als 30 Motorräder der bekannten Marke aus Breganze zu sehen sind. Ausgestellt sind Maschinen aller Epochen, darunter die legendären 750er SFC Modelle, eine Electronica sowie eine 750er American Eagle. Ein besonderes Highlight der Schau ist sicher die so genannte Rau-Laverda, die insgesamt nur dreimal gebaut wurde.

Eine Marke, die wie keine andere das Motorradfahren zur Lebenseinstellung erhoben hat, darf natürlich nicht fehlen: Harley-Davidson. Das Anfang des 20. Jahrhunderts in Milwaukee gegründete Unternehmen ist heute einer der ältesten produzierenden Motorradhersteller der Welt. Schwere Maschinen wie die 1936 vorgestellte „Knucklehead” waren für lange Fahrten auf den amerikanischen Highways konzipiert. Seit Peter Fonda und Dennis Hopper 1969 im Film Easy Rider mit Chopper-Umbauten durch den Süden der USA brausten, besitzt „die Harley” Kultstatus. Auf der Retro Classics sind unter anderen eine 1951er FL, verschiedene „Panhead”-Maschinen aus den 60ern sowie eine XL Sportster von 1985 zu sehen.

Schließlich gibt’s noch einen Hingucker der ganz besonderen Art: Die Leonhardt Gunbus, das größte Motorrad der Welt mit Straßenzulassung. Mit 700 Kilogramm Gewicht, dreieinhalb Metern Länge, einem Radstand von 2,43 Metern und 1,56 Metern Höhe lässt das badische Monsterbike selbst die dicksten Harleys wie Spielzeugmopeds erscheinen.

3
Mrz

Retro Classics meets Barock

categories Pressemitteilungen    

Pressemitteilung 2/2010

Sensationelle Auto-Klassiker bei Retro Classics meets Barock  Concours d´Élégance: Wer gewinnt den „Großen Preis von Deutschland – automobile Eleganz”? 

Spannung im Vorfeld von Retro Classics meets Barock, dem großen Oldtimer-Wettbewerb im Ludwigsburger Schlossgarten: Welche hochklassigen Fahrzeuge werden in diesem Jahr zum Concours d´Élégance angemeldet und zugelassen? Das strenge Regelwerk der FIVA (Fédération Internationale des Véhicules Anciens) lässt nur diejenigen automobilen Klassiker in die Wertung hinein, die vorher nie bei einem Concours angetreten sind. Damit kommen jedes Jahr neue Raritäten nach Ludwigsburg – vom Publikum bestaunt und von der Jury gespannt erwartet. Eine der ersten Meldungen betrifft eine automobile Sensation: Der schneeweiße Riley RMB 2,5 Liter Coupé mit Aufbau des Schweizer Carrossiers Köng ist eine absolute Rarität und war bis zu seinem Tod in seinem Besitz. Köng zeichnete das Design des Autos zuerst für ein Bentley Chassis, baute es aber aus pragmatischen Gründen auf das Chassis einer Riley RMB 2,5 Liter Limousine. Diese Fahrzeuge der Marke Riley wurden in den Jahren 1946 bis 1952 in den British Leyland Werken gebaut. 1949 stellte Walter Köng das Fahrzeug im Genfer Automobilsalon aus, fand aber wegen des hohen Preises keinen Käufer und benutzte es fortan selbst. Chassis und Motor des sportlichen Coupés mit Targadach sind original, die Stoffdacheinsätze aus Rohseide haben noch den Originalbezug, Stoßstangen, Trittbretter und Türgriffe sind mit Mahagoniholz belegt. Das ursprünglich eingebaute Radio „His Master´s Voice” ist auch noch eingebaut. Lediglich die Vordersitze mussten neu mit Leder bezogen werden.

Ein weiteres Fahrzeug der Superlative gehörte Samuel Lionel „Roxy” Rothafel, eine der großen Persönlichkeiten im amerikanischen Showgeschäft. Er eröffnete 1927 mit seinem Freund Rockefeller Junior das legendäre Roxy-Theater in New York, welches mit seinen 10.000 Plätzen als das „größte Theater seit dem Fall von Rom” bezeichnet wurde. Für ihn kam natürlich nur ein Superklasse-Fahrzeug in Frage: Der Mercedes-Benz 710 SS des Chef-Konstrukteurs Ferdinand Porsche mit 7,1 Liter Hubraum brachte es auf 200 PS und erreichte mit zugeschaltetem Roots-Gebläse eine damals sensationelle Höchstgeschwindigkeit von 190 km/h. Wahrscheinlich war er der damals schnellste Straßenwagen der Welt. Rothafel beauftragte den Mailänder Karosseriehersteller Castagna, das Fahrgestell mit einem zweisitzigen Aufbau zu versehen. 1929 kam das Fahrzeug per Schiff in New York an, und Rothafel besaß es bis zu seinem Tod 1936.

Ein echter Veteran ist der Waltham Orient Buckboard mit Baujahr 1906. Die Waltham Manufacturing Company im US-Staat Massachusetts stellte dieses Fahrzeug in den Jahren 1902 bis 1908 her und verkaufte es für 425 US-Dollar. Damit war es das günstigste Automobil seiner Zeit in den USA. Der Zweisitzer, im Volksmund „Country Doctor”, „Landarzt” genannt, hat einen vertikal angeordneten luftgekühlten Einzylindermotor mit 3 kW/4,1 PS Leistung und ein stufenloses Getriebe. Ohne einen Schaltvorgang erreichte der Waltham also immer die optimale Drehzahl und gewann dank dieser Einrichtung in seiner Zeit sogar Bergrennen. Der Wagen wiegt gut 220 kg und erreicht maximal 30 km/h, wobei das vollständige Fehlen einer Karosserie das Reisen sehr viel unbequemer machte, als wir das heute gewohnt sind. Der Wagen besaß jedoch eine Federung und Luftreifen. Eine Besonderheit: Dieser Wagen besitzt noch kein Lenkrad, sondern eine Lenkstange, obwohl das nicht mehr üblich war. Der Besitzer Rainer Wilhelm leitet das Vorkriegsregister des RetroClassicCultur-Vereins, der sich den Erhalt alter Fahrzeuge als historische Kulturgüter als Ziel gesetzt hat. Rainer Wilhelm hat den Wagen, der sich in Zustand 1 befindet, erst vor wenigen Monaten erworben. Er schätzt Fahrzeuge, die den Pioniergeist der frühen Anfänge des Automobils spüren lassen.

Zehnmal mehr als der kleine Waltham wiegt der Mercedes-Benz Typ S aus dem Jahr 1929 mit Erdmann & Rossi Karosserie, der aus dem Auto & Technik Museum Sinsheim nach Ludwigsburg kommt. Der Typ S erschien 1926 als Ableitung des Modells K aus demselben Jahr und wurde in nur 150 Exemplaren gebaut. Der sehr leistungsfähige Sportwagen mit Sechszylindermotor, 6740 ccm Hubraum und 120/180 PS Leistung ist von anderen Mercedes-Benz-Modellen durch drei auf der rechten Seite des Motorraums austretende, nach unten führende Abgasschläuche zu unterscheiden. Dieses Mercedes-Benz S Cabrio wurde 1928 auf der Internationalen Automobilausstellung in Berlin beim Erdmann & Rossi Stand vorgestellt. Nach der IAA wurde der Wagen 1929 an einen deutschstämmigen Amerikaner nach New York verkauft. Dort blieb er, bis er restauriert wurde und in Sammlerhand landete. Bei der Restauration wurde die originale beige Farbe durch ein dunkles, elegantes Blau ersetzt. Der Wagen ist ansonsten im Originalzustand.

Wie schwierig mitunter die Recherche eines klassischen Fahrzeugs ist, zeigt der Fall eines Mercedes-Benz W 143 (Typ 200) mit Baujahr 1936, von dem erst im Jahr 1952 Papiere existieren. Das Fahrzeug wurde laut KFZ-Brief der Republika Ceskoslovenska (Tschechoslowakei) im Februar 1952 zugelassen. 1970 kaufte der jetzige Besitzer den Wagen in erbärmlichem Zustand, ließ ihn aus Zeitmangel mehr als 30 Jahre in der Garage stehen und begann im Jahr 2000 mit den Recherchen als Vorbereitung der Restaurierung. Laut Typenbezeichnung, Baujahr und Fahrgestellnummer ist das Fahrzeug ein W 143, den es als Cabriolet A mit zwei Notsitzen in Sonderausführung mit zwei Türen und zwei Fenstern für 11.500 Reichsmark zu kaufen gab. Die Restaurierung erfolgte teilweise durch den Besitzer selbst, der als gelernter Kfz-Mechaniker größten Wert auf einen fachgerechten Wiederaufbau legte.
Anmeldungen zum Festival und Bewerbungen zum Concours können noch abgegeben werden. Insbesondere für die Wertung im Sonderfeld Alfa Romeo werden historische Fahrzeuge dieses Typs noch gern angenommen. Die Teilnahme ist nenngeldfrei. Meldestelle ist der Veranstalter, die Firma Retro Promotion aus Renningen (www.retropromotion.de

 

 

 

 

2
Mrz

Retro Classics erstmals live TV im Internet

categories Aktuelles, Pressemitteilungen    

Retro Classics erstmals live im Internet

Dabei sein ist alles: Die Jubiläumsausgabe der Stuttgarter Messe Retro Classics wird von Oldtimer-TV an allen Messetagen direkt im Netz übertragen

Die zehnte Retro Classics kann bereits einige Superlative für sich verbuchen – etwa die größte Anzahl gewerblicher Aussteller in ihrer Geschichte, einzigartige Sonderschauen oder die Weltpremiere der frisch restaurierten Autolegende Rometsch Spyder. Gemeinsam mit dem Internet-Anbieter Oldtimer TV betritt der Veranstalter Retro Promotion nun technisches Neuland: Als erste Oldtimer-Messe überhaupt wird „die Retro” direkt als Live Stream ins Netz übertragen – und zwar über die komplette Messedauer.

Aus dem eigens eingerichteten Studio in Halle 1 sendet das Oldtimer-TV-Team von Donnerstag (11. März) bis Sonntag (14. März) via Satellit Filmbeiträge sowie aktuelle Informationen und Berichte. Wer die Retro Classics aus Zeit- oder Termingründen nicht besuchen kann, hat somit die Möglichkeit, sich weltweit ins Geschehen einzuklicken und spannende Auktionen oder interessante Interviews hautnah mitzuerleben. Das neue Online-Angebot richtet sich freilich auch an Neugierige, die einfach „nur mal reinschauen” möchten. Auf der Messe selbst wird das Fernsehereignis über Plasmabildschirme ausgestrahlt.

Oldtimer-TV produziert seit 2007 Dokumentationen, Reportagen und Nachrichtenbeiträge. Daneben entstehen Werbe- und Messefilme für Industriekunden. In der Münchener Redaktion setzt man dabei ganz auf Eigenregie – von der ersten Idee bis hin zu Schnitt und Vertonung bleibt alles in einer Hand. Die Internet-Plattform www.oldtimer-tv.com bietet nicht nur Informatives und Unterhaltsames rund um das Thema Oldtimer, sondern auch kostenlosen Expertenrat sowie eine Börse für Fahrzeuge und Ersatzteile.

Die Retro Classics 2010 im Internet ist zu erleben unter www.oldtimer-tv.com/oldtimer/DE/news/index.php?Seite=328

23
Feb

Porsche für Fans und Kenner: Auf der Retro Classics 2010

categories Pressemitteilungen    

Pressemitteilung zur Retro Classics 2010 Ein Generationentreffen mit Seltenheitswert

Porsche für Fans und Kenner: Auf der Retro Classics 2010 geben sich ein Neuling und drei Legenden ein Stelldichein

In Krisenzeiten hilft oft der Blick zurück. Mit dem neuen Modell Boxster Spyder präsentiert das im letzten Jahr arg gebeutelte Traditionsunternehmen Porsche Anfang 2010 ein Sondermodell im Geist des Porsche 550 Spyder aus den fünfziger Jahren. Prominentester Fahrer damals: Leinwandidol James Dean. Das 320 PS starke, leichteste Serienmodell der modernen Porsche-Palette konzentriert sich ganz auf Fahrgefühl, Design und Motor. Auf der Retro Classics ist der Boxster Spyder im Foyer/Eingang Ost in unmittelbarer Nachbarschaft von drei legendären Großvettern zu sehen: dem erst 2009 in einer Hockenheimer Lagerhalle wieder entdeckten Rometsch Spyder, dem Mathé Porsche »Fetzenflieger« und dem Typ 64, dem so genannten Berlin-Rom-Wagen.

Letzterer wurde Anfang 1939 von Ferdinand Porsche nach älteren Plänen auf Basis des KdF-Wagens (des späteren Käfers) entwickelt. Anlass für die Konstruktion des aerodynamischen Sportwagens war eine für September 1939 geplante spektakuläre Fernfahrt von Berlin in die italienische Hauptstadt. Als Anfang September der Zweite Weltkrieg ausbrach, verschwand dieses Projekt freilich in der Schublade. Nur eines der drei bis August 1939 im Zuffenhausener Werk fertig gestellten Automobile überlebte die Kriegswirren. Das mit rund sechs Millionen Euro versicherte Fahrzeug, das heute als »Ur-Porsche« gilt, wird von der Münchener Gesellschaft HistoryCar auf der Retro Classics ausgestellt.

Der »Rometsch Spyder« erhielt seinen Namen von der Berliner Karosseriebaufirma Friedrich Rometsch. Zu Beginn der Rennsaison 1954 entstand dort im Auftrag der Renngemeinschaft Berlin und mit Genehmigung von Porsche ein Fahrzeug auf Volkswagen-Chassis mit der Technik des noch nicht serienreifen 550 Spyder. Noch im selben Jahr ging der Rometsch Spyder beim Eifelrennen auf dem Nürburgring an den Start. Ende der Fünfziger wurde der Wagen zum Sportwagen umgebaut und verkauft. Nach Jahrzehnte langem Dornröschenschlaf im Hamburger Automuseum Prototyp liebevoll restauriert, hat der Rometsch Spyder auf der Retro Classics nun seinen ersten Auftritt vor Publikum.

Aus dem Prototyp-Museum stammt auch der 1952 von dem Rennfahrer und Konstrukteur Otto Mathé gebaute »Fetzenflieger«, das erfolgreichste österreichische Rennauto der fünfziger Jahre. Der von einem Spyder-Motor getriebene Wagen gilt als Vorläufer der Formel-1- und Formel-2-Fahrzeuge, die ab 1960 in Zuffenhausen gebaut wurden. Mathé, der nach einem Unfall seinen rechten Arm nicht mehr bewegen konnte, errang mit dem einhändig zu steuernden Wagen rund 100 nationale Klassensiege und wurde mehrfacher Österreichischer Staatsmeister. Seinen etwas merkwürdigen Spitznamen verdankt der „Fetzenflieger“ dem Umstand, dass die Motorabdeckung teilweise aus Leinen bestand, das sich bei einer Fehlzündung leicht entzündete und dann in Fetzen über die Rennbahn flog

21
Feb

Pressemitteilung & Informationen zum 5. Classic Sprint 2010

categories Pressemitteilungen    

SprintSprint-1Sprint-2Classic Sprint feiert – und sprengt alle Rekorde! Zum 5-jährigen Jubiläum gibt die fränkische Oldtimerrallye mit neuen Highlights richtig Gummi. Nürnberg – Der Startschuss für die Anmeldung zum 5. Classic Sprint 2010 vom 11 bis 13. Juni 2010 ist bereits gefallen. Wer schnell schaltet, kann sich noch bis zum 28. Februar den Frühbucher-Rabatt mit bis zu 20% Ersparnis sichern. Geheimtipp mit “Value for Money-Garantie”

Das motivierte Moviano-Team um Geschäftsführer Uwe Wießmath hat in diesen Tagen alle Hände voll zu tun, um die vielen Anfragen für den fünften Classic Sprint zu bewältigen: Denn die nationale wie internationale Fangemeinde wächst Jahr für Jahr. So ist 2010 der Sprint nach nicht einmal 6 Wochen bereits zu über 60% ausgebucht! “Einfach ein überwältigender Zuspruch, den wir erfahren”, so Uwe Wießmath begeistert. “Und nicht nur aus der Region, sondern aus ganz Deutschland, Österreich, der Schweiz und selbst aus Italien und England sind Anmeldungen eingetroffen. Es freut uns besonders, diese Teilnehmer in unserer fränkischen Heimat begrüßen und sie ihnen näher bringen zu dürfen. Deshalb gibt es auch eine vergünstigte Startgebühr für Teilnehmer mit einer Anreise von mehr als 100 km. Davon profitiert nicht zuletzt auch das Image unserer Metropolregion Nürnberg und ganz Franken,” unterstreicht Wießmath die Bedeutung der Veranstaltung.

Echtes Miteinander statt elitärer Standesdünkel Da stellt sich die Frage, warum hat sich der Classic Sprint schon nach so kurzer Zeit in die Herzen der Oldtimer-Enthusiasten aus ganz Europa gefahren? Die Gründe sind einfach und höchst sympathisch: Anders als bei vielen Motorsportveranstaltungen wird ein freundschaftlicher Umgang ohne Standesdünkel, Insider-Gehabe und VIP-Bereiche gepflegt. Die Nähe zu Teilnehmern und Zuschauern stehen deshalb bei allen Rallyes, Reisen und Rennen von Moviano im Mittelpunkt.

Idealismus, Begeisterung und Herzlichkeit Hinter dem Namen Moviano stehen Menschen, die für historische Automobile leben – mit Leidenschaft und viel historischem und aktuellen Fachwissen. „Von Freunden – für Freunde“: die Botschaft und das Markenzeichen des Classic Sprints hat Fans wie Macher gleichermaßen mit dem Virus Oldtimer infiziert. Das Veranstaltungskonzept trifft mitten ins automobile Herz. So erleben Teilnehmer und Besucher den Classic Sprint nicht als austauschbaren Massenevent, sondern als einzigartiges Erlebnis. Das spürt man sofort. Aber überzeugen Sie sich doch einfach selbst einmal. Infos  Moviano – historische Fahrwelten GmbH. Stefan DittrichD-90491 Nürnberg, Tel.: + 49 (0)171 200 88 84, Fax: + 49 (0)911 780 65 11 E-Mail presse@moviano.de www.moviano.de

16
Feb

Pressemitteilung zur RetroClassics 2010

categories Pressemitteilungen    

Blech statt Aktien – Gold in der Garage Automobile Klassiker als Geldanlage begehrt / Youngtimer besitzen hohes Wertsteigerungspotenzial / Vorkriegs-Bugatti auf Retro Classics im Angebot

Je stärker es an der Börse kriselt, desto mehr rücken Sachwerte als Geldanlage in den Vordergrund. Neben Immobilien und Kunstgegenständen stehen klassische Automobile derzeit hoch im Kurs. Mancher Autonarr mit dem nötigen Budget und einem trockenen Extra-Stellplatz investiert sein Erspartes in dieses so genannte „Garagengold”.

Der Oldtimermarkt ist in Bewegung gekommen: Laut DOX, dem Deutschen Oldtimer-Index, konnte im vergangenen Jahrzehnt eine durchschnittliche Wertsteigerung von über 70 Prozent verzeichnet werden. Andere Quellen sprechen von einem aktuellen Zuwachs von 7,5 Prozent pro Jahr. Im Mai 2009 erzielte ein Ferrari 250 Testa Rossa, Baujahr 1957, den höchsten Auktionspreis aller Zeiten für ein Automobil: stattliche 12,43 Millionen Dollar. Auch der gute alte Käfer besitzt Potenzial, wenngleich in einer anderen Preisklasse: So konnten Modelle aus den späten Sechzigern ihren Wert innerhalb von zehn Jahren fast verdoppeln. Auf der Retro Classics in Stuttgart kann der Garagengoldsucher etwa bei den Versteigerungen des Auktionshauses Lankes in Halle 1 fündig werden, wo neben vielen anderen Schätzen auch ein Vorkriegs-Bugatti unter den Hammer kommt.

Youngtimer (Halle 5) – ältere Fahrzeuge, die noch nicht das Oldtimer-Alter von 30 Jahren erreicht haben – zählen zu den besonders begehrten Spekulationsobjekten. In der Anschaffung aus „Altersgründen” relativ günstig, werden hier mitunter erstaunliche Wertzuwächse erzielt – bei manchen Top-Modellen bis zu 10 Prozent jährlich. Deutsche Marken wie Mercedes („Young Classics”) oder Porsche sind dabei – eine gute Pflege vorausgesetzt – eine (fast) sichere Anlage. Auch Modelle von Aston Martin oder Jaguar gelten als krisenfest. In der Regel erzielen Renn- und Sportwagen höhere Renditen als Limousinen. Preise für Formel-1-Fahrzeuge oder seltene Prototypen übersteigen inzwischen häufig die Millionengrenze.

Entscheidend ist in jedem Fall, dass sich die Fahrzeuge im Originalzustand befinden. Versteckte Unfallschäden, nicht serienmäßige Motoren oder ungewöhnliche Lackierungen mindern den Wert des Fahrzeuges und erschweren seinen Wiederverkauf. Auch beim Investitionsvolumen ist Vorsicht geboten, denn wie der Aktien- oder Immobilienmarkt kann auch der Youngtimermarkt nicht bis in alle Ewigkeit expandieren. Zudem ist der Erwerb eines alten Autos noch lange keine Garantie dafür, dass man später einen Höchstpreis erzielt. Daher sollte man sich vorab gut informieren, um Fehlkäufe zu vermeiden. Japanische Exoten aus den Siebzigern etwa haben kaum Aussicht auf Wertsteigerung. Wie bei allen Gebrauchten heißt es: Augen auf beim Autokauf!

15
Feb

Alla Fiera di Roma il 17 e 18 aprile 2010 FUORISERIE, IL PARADISO DELLE AUTO D’EPOCA

categories Pressemitteilungen    

Alla Fiera di Roma il 17 e 18 aprile 2010 FUORISERIE, IL PARADISO DELLE AUTO D’EPOCA

Dalle Jaguar alle Ferrari, passando per Jeep, BMW, Lancia. Un week-end dove scoprire e rivedere i grandi classici, modelli introvabili, auto dei più grandi marchi nazionali ed esteri, vetture per tutte le tasche, ma anche l’appuntamento per trovare accessori in grado di rendere unico il nostro veicolo, ed accessori e gadget per vivere a 360° la passione dei motori
Un viaggio nelle icone a quattro ruote del ‘900. Dai gioielli che hanno fatto la fortuna dell’industria motoristica, alle vetture che hanno segnato l’immaginario collettivo come interpreti dei desideri di intere generazioni. Le protagoniste indiscusse dei grandi successi cinematografici, ed anche, non da ultimo le compagne della nostra storia, quelle che hanno caratterizzato la nostra giovinezza e dove per primi abbiamo imparato a guidare. Questo e molto altro a Fuoriserie, la rassegna di riferimento per il collezionismo automotoristico del Centro – Sud Italia alla Fiera di Roma il 17 e 18 aprile 2010.

Un week-end dove scoprire e rivedere i grandi classici, modelli introvabili, auto dei più grandi marchi nazionali ed esteri, vetture per tutte le tasche, ma anche l’appuntamento per trovare accessori in grado di rendere unico il nostro veicolo, ed accessori e gadget per vivere a 360° la passione dei motori. Tanti i motivi di interesse in grado di catturare appassionati storici e neofiti per quello che ormai è considerato un bene rifugio, tant’è che il Financial Times lo definisce un investimento migliore di chi ha puntato su altri asset, azioni ed oro compresi. Ma Fuoriserie è soprattutto la kermesse per lasciare libero sfogo alle passioni ed inseguire i modelli che più ci emozionano. Ed allora per chi non sa resistere al fascino made in England, in mostra la Scuderia Jaguar Storiche Roma che rende omaggio ai suoi 75 anni di carriera con una galleria dei gioielli più prestigiosi dal 1934 ai giorni nostri. Tra i modelli che potranno essere ammirati in fiera la JAGUAR MK VII del 1952 protagonista del film “MILK” con Sean Penn, la SS TWO Tourer del 1934, di cui sono stati realizzati solo 150 esemplari, la XK 150 che si presume appartenuta a Grace Kelly.

Non mancheranno le Ferrari da leggenda, grazie al Ferrari Club Colosseo, che oltre ai modelli più rappresentativi esporrà una serie di oggetti d’epoca ( orologi ed accessori) brandizzati con il celebre cavallino rampante.
Al confronto tra il”vecchio e il nuovo” è dedicata un’esposizione di BMW. Dai modelli classici alle youngtimers, una mostra curata da un restauratore specialista in grado di soddisfare i più esigenti cultori del marchio teutonico.

In ambito nazionale, il Lancia Thema Club, che partecipa assieme alla Scuderia Campidoglio, porterà due tra le vetture più rappresentative, una rara Lancia Thema turbo i.e. SW prima serie color ghiaccio, e una Lancia Thema 8.32 con motore Ferrari.Lo spazio includerà anche un monoblocco completo, motore 8.32 con tutti gli accessori, e alcuni componenti e particolari della Lancia Thema 8.32. Su maxi schermi proiettati anche video descrittivi di restauri di alcune Lancia Thema.
Dedicato agli spiriti più liberi ed avventurosi, l’esposizione della American Jeep Vintage, brand del gruppo Jeep Generation, specializzata nel settore storico del marchio Jeep,la prima fuoristrada concepita come tale, la prima a dotarsi di un 4×4 di cambio automatico. Attenzione puntata alla produzione degli anni ruggenti a cavallo tra i’ 70 e gli ‘80. Tra i modelli presenti a Roma: Jeep J10 Honcho Sportside del 1982 (circa 2500 esemplari costruiti e stimati meno di un decimo sopravvissuti), Jeep CJ5 Silver Anniversary (prodotta nel solo 1979 in meno di 1000 unità per festeggiare il 25° anniversario del modello CJ5 tra i più longevi in assoluto) e Jeep CJ5 Golden Eagle del 1979.

Non poteva mancare di certo un nome storico del collezionismo capitolino, la Scuderia Tartaruga con esemplari di Balilla spider, Maserati, Giulietta Sprint, Guzzino, Vespa. Unico nel suo genere il Lampeggiante Blu, club dedicato ai mezzi militari storici di soccorso e d’emergenza e provenienti da Carabinieri, Polizia e Forze Armate. Un settore di nicchia, ma dal fascino indubbio. A Fuoriserie verrà esposta una gamma completa di Gazzelle Carabinieri e Pantere Polizia dagli anni 50 sino ai primi anni 90. Attese in particolare: ALFA 1900 SUPER, GIULIA 1.6 SUPER, ALFETTA 1.8, GIULIETTA 1.6, ALFA 75 POLIZIA e AR 59,ALFETTA 1.8 ANTE RESTAURO ALFETTA 1.8 RESTAURATA, ALFA 90, ALFA 75 CARABINIERI, oltre che ALFA 2000 VVFF e diversi motocicli delle FF.OO.

Fuoriserie dunque si conferma la vetrina dei più significativi club nazionali a partire dall’ASI, Automotoclub Storico Italiano, federazione composta da 242 club federati e 25 club aderenti che riunisce oltre 131.000 appassionati di veicoli storici e rappresenta istituzionalmente il motorismo storico italiano presso tutti gli organismi nazionali ed internazionali competenti. Per l’occasione a Fuoriserie scenderà in campo con affiliati quali Club del calibro de Il Circolo Romano La Manovella, Club Motori Altri Tempi, Astor Club Roma, ed altri. Sugli scudi anche una delle glorie nazionali, con il Topolino Autoclub Italia, dedicato esclusivamente alle vetture Fiat 500 A B e C e versioni derivate, costruite dal 1936 al 1955 e note al pubblico come “Topolino”. Sul tema anche la presenza del Fiat 500 Car Club Italia e dei più rilevanti Fiat 500 club laziali e dell’Italia centrale, come il 500 Fans Club Roma. Ritornando al British Style si annoverano le partecipazioni del registro Triumph TR Roman Club e dell’MG Car Club.

La rassegna romana è anche un’importante occasione per il pubblico di poter acquistare veicoli con un vantaggioso rapporto qualità prezzo, e soprattutto poter scegliere in una unica rassegna, con una offerta non frammentata. Il segmento riservato ai commercianti infatti propone modelli alla portata di tutte le tasche, ed a Roma capitale dello star system e della politica, non mancheranno auto appartenute a celebrità, attori, e personalità del passato. Dedicate agli alfisti le proposte di un espositore con modelli prestigiosi di Giulietta Spider, Duetto, GTI, mentre a chi ama vecchi mezzi da lavoro, camioncini d’epoca sia restaurati che ancora da ripristinare, ambientati in un’officina d’antan. In questa sezione inoltre preparatori, designers, operatori del tuning presenteranno le ultime creazioni riferite ad auto, prototipi, tecnologie ed applicazioni.

Oltre 200 espositori animeranno invece lo spazio della ricambistica, che vede nell’appuntamento romano, il più significativo mercato dell’Italia Centro Meridionale . Alla consueta offerta di accessori per auto e moto, lamiere, documentazioni, manualistica, libretti d’uso, cerchi e gomme, si aggiunge quest’anno la possibilità di ottenere paraurti su richiesta grazie alla presenza di due artigiani. Figure essenziali e di grande supporto al motorismo, al pari dei meccanici in pensione, veri e propri specialisti depositari dei segreti della meccanica per riportare in vita vecchie auto. Di rilievo lo spazio del modellismo, con oggetti in tutte le fogge e materiali, giocattoli in latta, e riproduzioni in varie dimensioni.

Ultimo segmento in cui si articola la mostra, “Lifestyle”, contenitore delle passioni che ruotano intorno al mondo dei motori, gli stili di vita personali ed originali che fanno oggi tendenza, coniugate al fascino evergreen del passato e del vintage rievocato attraverso i simboli che hanno reso unica un’epoca, dall’abbigliamento all’oggettistica d’autore. In mostra pelletteria, orologi, gioielleria, alta gastronomia, antiquariato, coltelleria, accessori, abbigliamento militare, mappe geografiche.

Fuoriserie è alla Fiera di Roma il 17 e 18 aprile 2010.
38.000mq di area espositiva, 355 espositori ed oltre 630 vetture in mostra le cifre dell’edizione 2010.

Intermeeting srl – T +39 049 7386856 F +39 049 9819826
Info e foto scaricabili nell’area press del sito: www.fierafuoriserie.it Ufficio Stampa Padova: Sabino Cirulli 349/2165175 press@fierafuoriserie.it
Ufficio Stampa Roma: Laura Melidoni 337/783587 melidonicomunicazione@gmail.com

8
Feb

Bremen: Gute Stimmung trotz Eis und Schnee Classic Motorshow 2010

categories Aktuelles, Pressemitteilungen    

Bremen: Gute Stimmung trotz Eis und Schnee  Classic Motorshow 2010 überzeugt Gäste aus dem ganzen Norden
36.086 Besucher sahen am vergangenen Wochenende die Bremen Classic Motorshow. „Ein Ergebnis, mit dem wir hochzufrieden sind“, sagt Messechef Hans Peter Schneider, „auch wenn es ein wenig schade ist, denn ich bin sicher, noch mehr Oldtimerfans wären gekommen, wenn Eis und Schnee die Anfahrt nicht so massiv erschwert hätten.“
Frank Ruge, Projektleiter der Bremen Classic Motorshow und somit mitten im Geschehen, bekommt viel positives Feedback von den 554 Ausstellern: „Die Messe ist wieder ein Stück gewachsen, in Menge und Qualität. Die Alfa Romeo-Sonderschau in Bremen war einmalig: viele historisch wichtige Fahrzeuge, ohne Absperrung und von Experten für das Publikum auf Augenhöhe erklärt. Ebenfalls geschätzt wurde das hochwertige Verkaufsangebot in allen Fahrzeugkategorien. Und eine weitere Besonderheit, die entspannte Atmosphäre, die Bremen unverwechselbar macht“.  Die Begeisterung der Besucher für die Bremen Classic Motorshow lässt sich anhand der Zahlen belegen: So waren 70,1 Prozent bereits mehrmals auf der Oldtimermesse und 83,1 planen schon jetzt den nächsten Besuch. Dies trifft auch für die Gäste aus dem Ausland zu: 12,8 Prozent der Besucher kommen aus den Benelux-Ländern, Großbritannien und Skandinavien (Vorjahr: 6,4 Prozent).
Große Zufriedenheit dürfte auch Christoph Grohe, Inhaber der Firma Fine Classic Cars aus der Schweiz verspüren: Sein Scheunenfund, ein Alfa Romeo 6C 2500 Sport „Freccia d´Oro“ gewann den Wettbewerb „Spirit of the Show“ und fand bereits am ersten Messetag einen neuen Besitzer. Den Preis für die originellste Clubpräsentation heimste in diesem Jahr der Mercedes-Benz/8 Club Deutschland ein für seine Präsentation mit dem Titel „Tausend und eine Acht“.  Der Termin für die nächste Bremen Classic Motorshow 2011 steht bereits fest und zwar von Freitag, 4. Februar, bis Sonntag, 6. Februar 2011. Weitere Informationen gibt es unter Tel: 01 80 / 55 58 37 42 (14ct pro Minute) und im Internet unter www.classicmotorshow.de.

Next Page →